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caseable: Von Brooklyn nach Berlin

Dass Laptophüllen nicht aus schwarzen Nylon bestehen müssen, beweist Klaus Wegener mit seinem Start-up caseable. Auf der Unternehmenswebsite können Besucher individuelle Überzüge mit außergewöhnlichen Motiven oder eigenen Bildern gestalten – vom Schlangenlook bis hin zum selbst geschossenen Urlaubsfoto. 40.000 verschiedene Designmöglichkeiten machen Schluss mit dem tristen Einerlei.

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Mitgründer Marvin Amberg (l) und Geschäftsführer Klaus Wegener.

Im Herbst 2009 sitzt Klaus Wegener in der U-Bahn und beobachtet drei Menschen im selben Abteil, die annähernd identische Laptoptaschen besitzen. Beim Aussteigen wollen sie nach ihren Hüllen greifen, sind jedoch verunsichert, welche Tasche zu welchem Besitzer gehört. Wegener hat eine zündende Idee: Es müsste personalisierte Schutzhüllen geben, mit denen man sich von der Masse abheben kann. Er informiert sich, ob es bereits Unternehmen in diesem Bereich gibt. Nachdem die Antwort negativ ausfällt, überlegt Wegener nicht lang. Als Jungunternehmer eröffnet er zusammen mit zwei Uni-Freunden im Februar 2010 ein 12 qm großes Büro in Brooklyn. „Da ich selbst schon häufiger in New York war und dort erste Kontakte geknüpft hatte, lag dieser Standort nahe. New York ist ein kreatives Pflaster, außerdem sind viele große Computerfirmen in den USA ansässig“, so Wegener, der den Doppeldiplomstudiengang International Business Studies an der European Business School in Oestrich-Winkel und an der Universidad Adolfo Ibañez in Santiago de Chile absolviert hat.

In dem von Wegener ins Leben gerufenen Onlineshop caseable können Nutzer mithilfe eines leicht zu bedienenden Online-Designers ihre persönliche Laptoptasche, aber auch Hüllen für das iPad und eReader gestalten: Zuerst wählen sie die Außenfarbe der Hülle, Muster, Design B2B_iPad_FV_YourCompanyoder eine Schriftart, bestimmen die Farbe der Naht und des Reißverschlusses und entscheiden im letzten Schritt, ob die Hülle mit einem Umhängegurt oder Tragegriffen ausgestattet werden soll. Die Laptoptaschen bestehen aus 5 mm dickem Neopren, das die Ecken gut polstert. Die Notizbuchhülle wird zusätzlich mit einem Stift und zwei Blankoblöcken geliefert, die jederzeit nachbestellt werden können.

Weiterer Standort

Wegeners Konzept geht auf. Bereits im April 2011 eröffnet caseable ein weiteres Büro in Berlin. „Jung, dynamisch und weltoffen – diese Eigenschaften verbinden die Metropolen New York und Berlin. Beide Städte erfinden sich immer wieder neu und werden zur Geburtsstätte vieler Trends. caseable ist so direkt vor Ort, wenn Designs, Lifestyles und Trends geboren werden“, erklärt er.

Mittlerweile arbeiten in Brooklyn 14 Personen für caseable, in Berlin ein siebenköpfiges Team und im hessischen Lauterbach drei Personen. Alle Produkte werden in Brooklyn in Handarbeit und aus recyceltem Material gefertigt. Auch in Deutschland gibt es ab Januar eine Produktionsstätte, in denen alle Artikel des Sortiments mit Ausnahme von Laptoptaschen hergestellt werden. Wegener: „Durch unsere Produktion in Deutschland können wir kurze Lieferzeiten garantieren.“ Die Rohmaterialien für alle Schutzhüllen stammen aus China, Italien und Japan.

Individuelles Präsent

c4Die Einzigartigkeit der Produkte spricht für sich: „Es gibt ca. 3 Milliarden Laptops, 69 Millionen iPads und 14 Millionen Kindles auf der Welt. Tendenz steigend. caseable sorgt dafür, dass die treuen Begleiter nicht nur vor der Außenwelt geschützt werden, sondern auch noch cool und trendy verpackt sind. Und das Beste daran: Sie können zu 100 Prozent selbst gestaltet werden. Garantiert wird man keinen anderen Menschen finden, der die gleiche Laptoptasche oder Tablethülle besitzt“, erklärt Wegener stolz.

Seit einem halben Jahr ist caseable auch auf dem Werbeartikelmarkt aktiv. „Einige Unternehmen haben sich bei uns gemeldet, ob wir auch größere Stückzahlen fertigen. Zudem hat unser Verkaufsleiter weitere Firmen angesprochen und das Konzept vorgestellt. Wir mussten nicht viel Werbung machen, die Idee hat allen auf Anhieb gefallen“, berichtet der Jungunternehmer.

Für Weihnachtsfeiern, Präsentationen oder als Präsent für Außendienstmitarbeiter fertigte caseable bereits iPad- und Laptophüllen. Wegener: „Es gibt die unterschiedlichsten Individualisierungsmöglichkeiten. Wir haben für die Außendienstmitarbeiter eines Unternehmens Hüllen mit dem Logo und dem Mitarbeiternamen gefertigt. Für Agenturen und ein Modelabel entwarfen wir ebenfalls Schutzhüllen, die aufgrund ihrer Einmaligkeit sehr gut ankamen. Poppige iPad-Hüllen sind z.B. gerade auf Events ein echter Hingucker.“ Da es bei caseable keine Mindeststückzahlen gibt, können auch kleinere Unternehmen das Angebot nutzen.

Für die Zukunft hat Wegener große Pläne: „Momentan sind die USA, England, Deutschland und Frankreich unsere Hauptabnehmer. Australien wäre aber sicherlich auch ein interessanter Markt für uns. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.“

www.caseable.de

 

 

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2016-10-21T11:35:36+00:0009. Februar 2012|