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Welcome Home Tour 2011

Produktion hautnah erleben

Bereits zum zweiten Mal hieß es bei den acht Lieferanten Daiber, Fare, Geiger, Halfar, Jung Bonbon, Koziol, LM Accessoires und Senator „Welcome home“. Die etwas andere Roadshow war vom 6. bis 12. Dezember 2012 unterwegs und erneut ein voller Erfolg.

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Wie bedruckt man eigentlich Porzellan, Glas und Edelstahl? Wie funktionieren Sieb- und Direktdruck? Und wie stickt man ein Logo auf Textilien? Bei der Welcome Home Tour konnten die Besucher live erleben, wie Tassen, Textilien, Schirme und Spritzgussteile zu Werbeartikeln werden. Waren im vergangenen Jahr Geiger, Halfar, Jung Bonbon, Koziol und LM Accessoires Gastgeber, so fand in diesem Jahr eine Rotation statt und die Tour machte bei Koziol in Erbach (6.12.), Daiber in Albstadt (7.12.), Fare in Remscheid (13.12.) sowie Senator in Lemgo (14.12.) halt. In den Räumlichkeiten der vier Unternehmen konnten Händler nicht nur Produktneuheiten aller acht teilnehmenden Lieferanten in Augenschein nehmen, sondern vor allem auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und bei Betriebsführungen Produktions- und Veredelungstechniken hautnah erleben. Zwei Stationen in München (8.12.) und Hamburg (15.12.) mit reiner Neuheitenpräsentation ergänzten die Tour.

Anders als andere vorweihnachtliche Roadshows verfolgen die Welcome Home-Events das Ziel, Verständnis für Produktionsabläufe und die damit verbundenen Lieferzeiten zu schaffen und damit zu zeigen, warum manche Produkte ihren Preise haben. Dieses Konzept kam bei den nach offiziellen Angaben 787 Besuchern der diesjährigen Show gut an.

GlücksfabrikWelcomeHome_IMG_9355

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe mit sechs Stationen machte am 6. Dezember 2011 die Glücksfabrik von Koziol in Erbach. Hier wurden die Gäste mit auf eine spannende Reise durch 85 Jahre Firmengeschichte genommen. Bei einer anschließenden Führung wurden die heiligen Hallen der Produktion geöffnet. Von der Werkzeugherstellung über den Spritzguss bis zum frisch ausgeworfenen Artikel konnten die Besucher die Entstehung der Koziol-Produkte kennenlernen.

Einen Tag später ging es zur Gustav Daiber GmbH nach Albstadt, wo die Gäste mit regionalen Spezialitäten wie Mäusle, Kässpätzle und heimischem Wurstsalat begrüßt wurden. Transferdruck und Stick wurden bei einer Führung durch die Druckerei und Musterstickerei vorgeführt. Bei Führungen durch die Stickerei konnten die Besucher live dabei zusehen, wie Textilien bestickt werden. Shuttle-Busse brachten die Gäste in die betriebseigene Transfer-Druckerei. Dort wurden die verschiedenen Transfertechniken erklärt und vorgeführt. „Ich bin angenehm überrascht, wie positiv die Welcome Home Tour von den Kunden aufgenommen wird und wie sich das Konzept entwickelt hat“, so Geschäftsführer Rolf Daiber.

Um auch den Händlern im Süden die Möglichkeit zu geben, an der Roadshow teilzunehmen, machte die Tour am 8. Dezember 2011 in München Halt, obwohl dort keines der Unternehmen einen Stammsitz oder eine Filiale besitzt. In der Event- und Gastronomie-Location ganghofer68 präsentierten die Teilnehmer ihre Produkte sowie verschiedene Produktionstechniken und Veredelungsmöglichkeiten: Daiber brachte eine Transferpresse mit und bedruckte vor Ort T-Shirts. Geiger führte den Besuchern das Verfahren der Bildpersonalisierung vor, Halfar demonstrierte, wie mittels Stickgarn und einem Stickprogramm aus einer Vorlage hochwertiger Stick entsteht. Jung Bonbon dokumentierte mit einem Video die Entstehung
eines Werbebonbons und das Experten-Team von Koziol präsentierte in sechs Schritten den Weg zu einem individuellen Werbeträger. LM Accessoires verriet den Gästen, wie in Handarbeit Schritt für Schritt kleine Pins entstehen, und bei Senator schließlich konnten sich die Besucher einen individuellen Edelstahlbecher gravieren lassen.

Individuelle Schirme

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Die nächsten beiden Stationen führten die Besucher nach Nordrhein-Westfalen, zunächst am 13. Dezember 2011 nach Remscheid zu Fare, anschließend am 14. Dezember 2011 zu Senator nach Lemgo.

Am 2001 bezogenen Unternehmenssitz von Fare konnten die Besucher sich ein Bild von den beeindruckenden Kapazitäten des Remscheider Schirmspezialisten machen. Geschäftsführer Volker Griesel und Vertriebsleiter Lutz Albrecht führten die Besucher durch das 2008 neu hinzu gekommene Hochregallager und die hauseigene Siebdruckerei. „In unserem gesamten Lager verfügen wir über ca. 3.500 Palettenstellplätze, davon allein ca. 1.900 in Remscheid“, so Albrecht. „In Hochzeiten haben wir ca. 1 Mio. Schirme bzw. Teile ständig auf Lager und halten Modelle in allen Farben zur Lieferung und zur entsprechenden Bemusterung bereit.“

Die Besucher konnten  einen Fare-Schirm mit klebendem Doming und einem mit dem eigenen Namen versehenen Lasersticker bestücken. Zudem bestand für Interessierte die Möglichkeit, das Welcome Home-Logo eigenhändig per Siebdruck auf den Schirm aufzutragen. „Viele Besucher waren erstaunt, wie viel Handarbeit hinter dem Siebdruck auf einem Schirm steckt. Die Farben werden einzeln per Siebdruck aufgetragen und müssen zwischen- und finalgetrocknet werden. Außerdem ist der Verpackungsaufwand bei unseren hochwertigen Schirmen und Schirmgriffen sehr hoch, da alle unsere Produkte nach der Veredelung wieder komplett von Hand in ihre Verpackung und die entsprechenden Kartonagen verpackt werden“, erklärt Geschäftsführer Volker Griesel.

Porzellanveredelung

In der Senator-Filiale in Lemgo gab es ebenfalls viel zu sehen. Auf rund 3.000 qm Fertigungsfläche arbeiten 50 Mitarbeiter, die drei bis vier Mio. Porzellan- bzw. Glasstücke pro Jahr veredeln. 450 Pakete verlassen täglich die Filiale in Lemgo, rund 600 Fertigungsaufträge werden pro Monat bearbeitet. Bei einer Führung sowie dem Seminar „So bedruckt man Porzellan, Glas und Edelstahl perfekt“ lernten die Besucher die verschiedenen Produktionsabläufe von der Sieberstellung über Sieb-, Direkt- und Etikettendruck bis hin zur manuellen und maschinellen Dekoration kennen. Die Gäste beobachteten eine Mitarbeiterin bei der aufwendigen und präzisen Lackierung einer Tasse per Hand („Colour 4 U“-Verfahren), sahen dabei zu, wie im Farblabor keramische und organische Farben gemischt werden, beobachteten die Gravierung per Sandstrahltechnik und verfolgten den Brennvorgang im Infrarot- und Durchlaufofen. „700 bis 1.000 Teile wandern durch den Durchlaufofen in einer Stunde. Der Infrarotofen wird eher selten und überwiegend für Glas benutzt. Außerdem wird bei jeder neuen Tasse zunächst ein Probebrand gemacht, um die Farbe zu kontrollieren“, erklärt Michael Schunke, Process Engineering.

Zum Abschluss der Tour ging es am 15. Dezember nach Hamburg in die Eventlocation Edelfettwerk. Neben Produktneuheiten wurden hier ebenfalls verschiedene Veredelungstechniken an Maschinen vorgestellt. Die anschließende „Light Night Party“ sorgte für einen gelungenen Abschluss der Roadtour.

Das prall gefüllte Programm kam bei den Kunden anscheinend gut an, alle Veranstaltungen waren gut besucht. Neben zahlreichen Ideen und Informationen erhielten Gäste an jeder Station zum Abschied einen Korb mit hochwertigen Giveaways der teilnehmenden Lieferanten. Wer jeweils die Stände aller Aussteller besucht hatte und von jedem Stand einen Aufkleber auf eine Sammelkarte kleben konnte, wurde mit einem Bonusgutscheinheft mit Bestellgutscheinen im Wert von 1.100 Euro belohnt.

WelcomeHome_IMG_9567Gelungene Roadshow

Lobende Worte über die Welcome Home Tour gab es sowohl von Ausstellern als auch Besuchern. So äußerte sich z.B. Bernhard SchulteOrtbeck von profipresent.com stellvertretend für viele andere Besucher: „Ich fand die Tour sehr gelungen. Die Besucher haben viele Informationen in kurzer Zeit erhalten. Auch die Idee mit dem Gutscheinheft hat mir sehr gut gefallen. So wurde wirklich jeder Stand besucht.“ Den Einblick in diverse Produktionsabläufe und die Räumlichkeiten der Unternehmen hebt Schulte-Ortbeck ebenfalls positiv hervor. „Man lernt das Unternehmen von einer ganz anderen Seite kennen. Ein wirklich stimmiges Konzept.“

Begeistert von der Tour zeigten sich auch die teilnehmenden Werbeartikellieferanten. „Dieses Jahr ist die Tour noch erfolgreicher. Es herrscht eine tolle Stimmung“, freut sich Bernd Berg von Jung Bonbon. „Die Qualität und die Besucherzahlen stimmen. Wir sind sehr zufrieden.“

Auch Dirk Mroczek von Geiger fand kaum Zeit für eine Verschnaufpause. „Dieses Jahr haben wir einen Anstieg von 10% bei den Anmeldungen im Gegensatz zu 2010 verzeichnet. Das zeigt, dass die Tour ein Erfolg ist. Viele Besucher reizt es, die Produktion live zu erleben. Dadurch haben sie plötzlich auch Verständnis für unsere Lieferzeiten.“

Nächstes Jahr ist die Rotation abgeschlossen und es gibt keinen neuen Unternehmenssitze zu besichtigen. Dennoch soll das erfolgreiche Konzept in den Räumlichkeiten der Lieferanten fortgeführt werden, teilweise auch in Zweitwerken, über die einige der Veranstalter verfügen. Neu angeschaffte Maschinen werden zusätzlich für Abwechslung sorgen. Es bleibt also spannend bei der Welcome Home Tour. LS

www.welcome-home-2011.de

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2016-10-21T11:35:36+00:0009. Februar 2012|