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10 Jahre emotion factory

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Drei Köpfe aus dem emotion factory-Team: Marketing- und Vertriebsleiterin Stefanie Genesius (M) wird in Kürze in den Mutterschutz gehen; ihre Nachfolgerin wird Ulrike Schwarz (r). Seit Unternehmensgründung dabei ist Kundenberater Roland Schulz (l).

Mit wachsenden Werbeideen ging emotion factory 2002 an den Start. Seitdem hat die Ideenschmiede aus Vaihingen an der Enz nicht nur ihr Portfolio deutlich erweitert, sondern auch die Sortimentstiefe stetig ausgebaut. Bei der Gestaltung maßgeschneiderter emotionaler Produkte bieten die Schwaben ihren Handelspartnern einen umfassenden Service und größtmögliche Flexibilität in der Gestaltung. ((Lead))

„emotion factory“ – „Emotionsfabrik“: Was zunächst vielleicht widersprüchlich klingen mag, erklärt sich bei näherer Betrachtung des Sortiments von emotion factory von selbst. Emotional sind die Werbebotschafter des Unternehmens, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, sicherlich. Das gilt für das „wachsende“ Segment – Samentütchen, Pflanztöpfe oder Kräuter – ebenso wie für Karten, Backförmchen oder Kerzen zu Weihnachten oder Ostern. Gleichzeitig ist das Unternehmen eine Manufaktur: Denn was in Vaihingen an der Enz entsteht, wird aus etlichen Komponenten ausgesucht und exakt nach Kundenvorgabe gestaltet und abgestimmt – Markenbildung nach Maß. Last but not least beweist emotion factory mit innovativen Produktentwicklungen immer wieder eine hohe Kreativität.

Die Geburtsstunde von emotion factory schlug im Jahre 2002: Jörg Dennig und Stefan Kühlbrey, Geschäftsführer der ebenfalls in Vaihingen/Enz ansässigen Jung Bonbonfabrik, übernahmen aus der Insolvenzmasse des Unternehmens Multi GmbH die Marke „Werben + Wachsen“ und entsprechende Ware. „Wir haben das ursprüngliche, von der Multi GmbH übernommene Segment ausgebaut und umgestaltet sowie den neuen Namen emotion factory kreiert“, erklärt Stefanie Genesius, seit 2009 Marketing- und Vertriebsleiterin, die zum 15. Mai in die Babypause geht und ihre Position an Ulrike Schwarz abgibt.

Was die Platzierung und Bekanntmachung am Markt anging, konnte emotion factory auf Manpower, Infrastruktur und Kontakte des Mutterunternehmens zurückgreifen, so dass die emotionalen Botschafter aus Vaihingen im Werbeartikelhandel schon bald weithin bekannt waren.

Mit dem stabilen Wachstum einher ging ein Ausbau neuer Kernkompetenzen. Mehr und mehr Produkte wurden im eigenen Haus entwickelt, ein Oster-Sortiment wurde aufgebaut, unter dem Brand „Black Forest Design“ wurde eine kleine Serie mit hochwertigen Produkten aus regionaler Fertigung ins Leben gerufen. 2009 unterzog emotion factory das alte Markenbild einem Relaunch. Seitdem repräsentiert die neue Bildmarke „ef“ das Unternehmen, das sich modern, innovativ, jung und kreativ positionieren möchte. Vor allem jedoch ermöglichten neue Techniken im Digitaldruckbereich immer individuellere Gestaltungsmöglichkeiten.

Know-how und SynergienZwischenablage019 - 10 Jahre emotion factory

Rund 100 Produkte umfasst das Sortiment heute. Geschätzte 2,5 Mio. Samentütchen und 500.000 Pflanztöpfchen verlassen jährlich die Firmenzentrale in Vaihingen/Enz, wo zehn Mitarbeiter alle logistischen Fäden zusammenführen: Neben Vertrieb und Marketing befinden sich hier auch ein kleines Lager sowie die Konfektionierung, in der die einzelnen Produktkomponenten – etwa Samentütchen, Pflanzgefäß, Torftablette und individualisierte Banderole – nach Kundenwunsch zusammengestellt werden, und zwar von Hand.

Geliefert werden die einzelnen Teile zuvor von etlichen verschiedenen, langjährigen Partnern. Bis auf wenige Ausnahmen sitzen alle Zulieferer von emotion factory in Europa. „Es gibt Unternehmen, die Teile zur Konfektionierung oder Bedruckung nach Fernost schicken, das wollen wir aber nicht“, so Ulrike Schwarz. „Wir beziehen lediglich einzelne Produkte aus unserem Weihnachts-Sortiment von Partnern aus China.“

Genesius ergänzt: „Wir versuchen gleichzeitig, immer mehr Elemente der Wertschöpfungskette selbst in die Hand zu nehmen.“ Möglich wird dies durch die Infrastruktur und die technischen Möglichkeiten von Jung Bonbon, auf die emotion factory zurückgreifen kann. Dazu gehören Grafik und Druckvorstufe, die nicht nur die Druckdaten der Kunden bearbeiten, sondern auf Wunsch auch gestalterische Vorschläge unterbreiten und Designleistungen erbringen.

Vor allem aber profitiert emotion factory massiv vom Maschinenpark der Muttergesellschaft bzw. der 2006 von Jung Bonbon gegründeten Firma Foodvertising, deren Werk im thüringischen Arnstadt über eine hochmoderne Digitaldruckerei verfügt. Hier entsteht ein großer Teil der Drucksachen, mit denen die emotion factory-Produkte individualisiert werden. „Der Digitaldruck hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt und kann sich qualitativ mittlerweile absolut mit dem Offsetdruck messen“, erklärt Schwarz, die aus der Druckvorstufe kommt. „Offsetdruck, den wir ebenso wie Tampondruck über Zulieferer realisieren, rentiert sich allerdings bei sehr hohen Stückzahlen.“

Auch Klebemaschinen und Stanzen, mit denen Drucksachen in Form gebracht werden, stehen in Arnstadt zur Verfügung. Außerdem produziert emotion factory hier einige Produktkomponenten selbst, wie die 2011 mit dem Promotional Gift Award ausgezeichnete Pflanz-Tube: Das Pflanz-Behältnis aus beschichteter Folie ist rundum bedruckbar und wird mit den gleichen Maschinen hergestellt, an denen auch die ebenfalls preisgekrönten drinkbaX® von Jung Bonbon entstehen.

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Sleves sind eine von emotion factory entwickelte Veredelungstechnik: In Fotoqualität bedruckte Folien werden in einem Hitzetunnel um Pflanztöpfchen „herumgeschrumpft“.

Kreativ bis ins Detail

Die von Geschäftsführer Dennig erdachte Pflanz-Tube ist ein Beispiel für die Kreativität, mit der emotion factory neue Produkte erschafft oder bestehende weiterentwickelt. Häufig steckt der Clou dabei im Detail – wie bei den Sleeves: Per Digitaldruck werden dünne Spezialfolien in Fotoqualität bedruckt und anschließend in einer selbst entwickelten Maschine durch ein Hitzeverfahren um Pflanztöpfchen oder andere Gefäße „herumgeschrumpft“. Ergebnis ist ein hochbrillanter Rundum-Druck auch dort, wo Tampondruck an seine Grenzen stößt. Gleichzeitig vermarket emotion factory die Sleeves als witzige Gimmicks zu Ostern, die etwa zusammen mit einer Karte verschickt werden können: Einfach ein Sleeve um ein Ei legen, und das Ganze mit heißem Wasser übergießen – fertig ist das Osterei. Derzeit justieren eigene Techniker die letzten Stellschrauben, um die innovative Methode zur Perfektion zu führen.

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Hochmoderne Digitaldruckmaschinen im Foodvertising-Werk in Arnstadt.

Der Branchenkenner ahnt es bereits: Ein Sortiment mit einer derartigen Tiefe ist extrem erklärungsbedürftig. Kein Wunder, dass emotion factory zu den umtriebigsten Lieferanten in der deutschen Messelandschaft gehört. „Die Präsenz auf Messen ist extrem wichtig für uns“ bestätigt Genesius, „und zwar auch mit Blick auf die Bedarfsweckung beim Endkunden. Wir müssen unseren Namen permanent in Erinnerung rufen und gleichzeitig immer und immer wieder erklären, was mit unseren Produkten alles möglich ist.“

Inspiration für seine Produkte holt sich emotion factory häufig im B2C-Bereich – auf einschlägigen Messen wie der Ambiente, im Einzelhandel oder auch schon mal aus Zeitschriften. „Wir wollen für unseren Produktbereich ein Trendsetter in der Werbeartikelbranche sein“, skizziert Genesius. „Gleichzeitig wollen wir die Wertschöpfung zusehends ins eigene Haus holen und mehr und mehr selbst machen. Damit erhöhen wir nicht nur unsere Leistungsfähigkeit, sondern bleiben auch denkbar flexibel.“ Eine Strategie, die auch sicherlich in den kommenden zehn Jahren weiteres Wachstum bringen wird.

www.emotion-factory.com


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2016-10-21T11:35:32+00:0007. Mai 2012|