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Daibers gute Masche: 100 Jahre textile Kompetenz

Zwischenablage013 - Daibers gute Masche: 100 Jahre textile Kompetenz

100 Jahre – auf soviel Erfahrung können nur wenige Unternehmen der Werbeartikelbranche zurückblicken. Wenn man dann noch, wie im Falle des Albstädter Textillieferanten Gustav Daiber GmbH, im 99. Jahr Rekordergebnisse in Umsatz und Ertrag erzielt, darf man mit Fug und Recht von einer außergewöhnlichen Erfolgsstory sprechen. Mit einem Komplettprogramm an Werbetextilien und Caps, großen Lager-, Druck- und Stickkapazitäten, hoher Servicebereitschaft und einem ausgeklügelten Marketing erweist sich Daiber mit seinen beiden Marken James & Nicholson sowie Myrtle Beach heute als unverzichtbare Größe im Segment der Promotional Textiles.

 

Einmaliges Bergpanorama, gute Wintersportmöglichkeiten, Ausgangspunkt für lange Wanderungen – als größte Stadt in der Schwäbischen Alb lebt Albstadt heute nicht zuletzt vom Fremdenverkehr. Doch das war nicht immer so. Bis weit in die 1970er Jahre hinein war Albstadt eine Metropole der Maschenindustrie. Schon Mitte des 18. Jahrhunderts waren hier die ersten Betriebe zur Produktion von Wirk- und Strickware angesiedelt. Als Gustav Daiber 1912 in Ebingen auf der Zollernalb – dem heute größten Stadtteil Albstadts – daher eine Handelsvertretung für den Textilbedarf anmeldete, konnte er sich sicher sein, dass er ausreichend Kunden in der näheren Umgebung hatte. Daiber, dessen Vater schon 1860 eine Hutfabrik gegründet hatte, spezialisierte sich auf den Handel mit Zutaten wie Gummilitzen, Nähfäden und Knöpfen. Der findige Unternehmer erweiterte bald seinen Radius und belieferte die gesamte Albregion.

Mit Gustavs Sohn Walter übernahm 1950 die zweite Generation das Familiengeschäft. Walter blieb dem Sujet – Handel mit Textilzutaten insbesondere für die Unterwäscheproduktion (zu den Kunden zählte u.a. Schiesser) – treu, erweiterte aber den Betrieb um eine Produktion für Miederschleifchen sowie den Import von elastischer Raschelspitze aus Frankreich und Schleifchen aus Italien.

Als Walters Sohn Rolf 1974 ins väterliche Unternehmen einstieg, war das Geschäft fest verankert, der Markt allerdings geriet in Bewegung. Viele Textiler bekamen Probleme, da günstige Importware angeboten wurde – in Deutschland etwa gingen in der Textil- und Bekleidungsindustrie in den Jahren von 1955 bis 1980 rund 400.000 Arbeitsplätze verloren, immer mehr Unternehmen verlagerten ihre Produktion ins kostengünstigere Ausland. Rolf Daiber erkannte die Zeichen der Zeit. Als es Probleme beim Bezug von Gummilitzen gab, entschloss sich der Jungunternehmer – gerade einmal ein paar Wochen im väterlichen Betrieb angestellt – den Sprung nach Asien zu wagen und machte sich auf nach Taiwan: „Das war ein ziemliches Abenteuer“, bekennt Rolf Daiber. „Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet, denn wir hatten bis dato noch überhaupt keine Direktkontakte nach Fernost.“ Daiber jedoch bewies ein gutes Näschen. Mit dem Lieferanten, den er ausfindig machte, arbeiteten die Albstädter noch 20 Jahre lang erfolgreich zusammen.

Dieses frühe Erfolgserlebnis bestärkte Rolf Daiber in seiner Bereitschaft, neue Wege zu gehen, die Nähe zu den Produzenten selbst zu suchen und sich so Textil-Know-how anzueignen – Eigenschaften, die sich gerade in den nächsten Jahrzehnten, in denen die Textilbranche schweren Zeiten entgegen ging, auszahlen sollten.

Zwischenablage015 - Daibers gute Masche: 100 Jahre textile Kompetenz

Textiveredler und Cap-Importeur

Rolf Daiber übernahm in den 1970er Jahren die Geschäftsführung des Betriebs, sein Vater – von den Mitarbeitern liebevoll „Cheffi“ genannt – begleitete seinen Sohn bis 1993. „Ich habe viel von ihm gelernt“, betont Rolf Daiber, „vor allem hat er mir mit auf den Weg gegeben, fleißig zu sein, immer am Ball zu bleiben und respekt- und verantwortungsvoll mit den Mitarbeitern umzugehen. Und solide zu wirtschaften – das Unternehmen hat nie Schulden gemacht.“

Doch Rolf Daiber hielt nicht in falsch verstandener Nibelungentreue an dem Konzept seines Vaters fest, sondern modernisierte und erweiterte den Betrieb Stück für Stück und machte ihn so zukunftsfähig. Nur kurze Zeit seinem „Taiwan-Abenteuer“ betrat er ein anderes Terrain: Ein neues Verfahren zur Veredelung von Textilien war gerade auf dem Markt gekommen: der Transferdruck. Daiber sicherte sich die Alleinvertretung des ersten Herstellers von Transfermotiven in Deutschland und veränderte so die Ausrichtung vom reinen Händler für Textilzubehör zum Veredler. Wiederum ein Jahr später schaffte er vier Stickautomaten an und gründete eine Stickerei.

„Wir stellten uns damals breiter auf und hatten das Glück, am Puls der Zeit zu sein. Ende der 1970er-, Anfang der 1980er Jahre zog das Discofieber die Glitzermode nach sich. Es war angesagt, T-Shirts mit großflächigen Glittermotiven zu tragen. Wir haben in dieser Zeit Millionen von T-Shirts bestickt und bedruckt“, erinnert sich Daiber. Das Unternehmen war so erfolgreich, dass es nicht nur Marktführer in Deutschland für Transfermotive war, sondern diese sogar nach Asien verkaufte. 1988 wurde mit Daiber Far East ein Büro in Hong Kong gegründet. „Andere sind nach Fernost gegangen, um dort günstiger einzukaufen, wir haben Asien zunächst als Absatzmarkt erschlossen“, bemerkt Daiber nicht ohne Stolz. Über viele Jahre funktionierte das sehr gut – gerade in Asien waren großformatige Glitzerdrucke sehr beliebt. Einen weiteren Schwung brachte zudem die Dino-Welle in den 1990er Jahren.

Doch Daiber war immer nah genug am Markt, um zu wissen, dass sein Unternehmen in der Größe, in der es sich mittlerweile befand, von der Veredlung von Textilien allein kaum würde überleben können. Mode – der Trend zu dezenteren Looks – und die wachsende Konkurrenz durch kleinere Anbieter sprachen dagegen. Also entwickelte Daiber eine neue Geschäftsidee. Aufbauend auf der Expertise im Bereich der Textilveredlung, entdeckte Daiber Potenzial im Werbeartikelmarkt. Und er begann damit, ein neues Produkt zu importieren: Caps.

1996 nahm er zwei chinesische Cap-Produzenten unter Vertrag und brachte den ersten Cap-Katalog heraus. 1997 zog er in den heutigen Firmensitz in Albstadt-Stiegel, wo Daiber über großzügige Lagerkapazitäten (insgesamt 50.000 qm) verfügt und auch die hauseigene Stickerei (Kapazität: bis zu 10.000 Sticks täglich) untergebracht ist. Schon 1998 war Daiber einer der größten Cap-Lieferanten in Europa und die Nr. 1 in Deutschland, Rolf Daiber kreierte die Marke Daiber Caps und zwei Jahre später Myrtle Beach – die heute nach Unternehmensangaben erfolgreichste Marke für Werbecaps in Europa.

Da viele Werbeartikelhändler auch nach anderen Textilien verlangten und damit die Veredlungskapazitäten ausgeschöpft werden konnten – Daiber verfügte zu diesen Zeiten über die größte Transferdruckerei Europas –, nahm er auch die Textilien anderer Marken (z.B. Hanes) ins Programm mit auf, die er als Großhändler weiterverkaufte. Der Einstieg in den Markt der Werbetextilien war endgültig geschafft.

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Verkauf an die JCK

Zur Jahrtausendwende spielte Daiber mit dem Gedanken, sich nach seinem 50. Geburtstag (2004) zur Ruhe zu setzen und sich seinem Traum zu widmen, die Welt zu umsegeln. Doch dazu kam es nicht. 2001 erhielt er ein Angebot der JCK Holding, dem er nicht widerstehen konnte. Die Quakenbrücker Dachorganisation, zu der heute auch Unternehmen wie Halfar, Fare, MBW, Karlowsky und SND gehören, ist vor allem im Private Label-Geschäft sehr aktiv und suchte zu dieser Zeit nach einer Möglichkeit, den Werbeartikelmarkt zu erschließen. Man kaufte Anteile an der Firma Daiber und verpflichtete Rolf Daiber über mehrere Jahre als allein verantwortlichen Geschäftsführer. „Das hat mich sehr gereizt“, gesteht Daiber, „denn als Tochter der JCK ergab sich für mich die einmalige Möglichkeit, ein komplett eigenes Vollsortiment im Bereich Werbetextilien aufzubauen – etwas, was in dieser Form im Werbemarkt wohl einzigartig ist. Zudem war ich endlich einmal in der Lage, nachdem ich als Inhaber der Gustav Daiber GmbH mir eigentlich immer alles selbst aufbauen musste – Kontakte zu Lieferanten wie zu Kunden –, auf ein existierendes, weltweites Netz in den Beschaffermärkten zurückzugreifen. Ob man ein T-Shirt produziert oder eine Fleece-Jacke, ist ein wesentlicher Unterschied. Ohne das Know-how der JCK-Gruppe hätte ich niemals die Kapazitäten gehabt, die Produktionsmärkte so unterschiedlicher Textilien zu erschließen und in allen Bereichen eine unserem Anspruch genügende Qualität anbieten zu können.“

 

Vom T-Shirt bis zur Funktionwäsche

So kam es, dass der Segelfan heute nicht vor einer tropischen Insel vor Anker liegt, sondern weiter mit großer Motivation auf der Kommandobrücke der Gustav Daiber GmbH steht. Ein Unternehmen, das im Jahr seines hundertsten Geburtstags größer und erfolgreicher ist als je zu zuvor – das 99. war das erfolgreichste Jahr in Ertrag und Umsatz in der Unternehmensgeschichte. Rund 100 Mitarbeiter beschäftigt Daiber in Albstadt, saisonbedingt sind es auch schon mal deutlich mehr. Damit hält Daiber die alte Albstädter Textiltradition hoch, von der das Unternehmen wiederum selbst profitiert. „Viele unsere Mitarbeiter kommen aus alten Textiler-Familien, haben schon als jugendliche an der Nähmaschine gesessen und verfügen über exzellente Kenntnisse über den Textilmarkt oder die Veredlungstechniken.“

Es spricht für die Unternehmensführung, dass viele Mitarbeiter schon lange bei Daiber sind. Der Chef selbst seit mittlerweile 38 Jahren, seine Lebensgefährtin, Vertriebsprofi und Prokuristin Sigrid Gley, nur zwei Jahre kürzer. „Management by walking around“ nennt Daiber seinen Führungsstil – stets ansprechbar, beinahe omnipräsent, aber immer familiär und fair, versteht er es, die Mitarbeiter dorthin zu bringen, dass sie ihre spezifischen Kenntnisse für das Unternehmen einbringen können. „Allerdings bin ich nicht mehr ganz so sehr ins Alltagsgeschäft involviert wie früher. Mit meinem Neffen Kai Gminder ist nun die vierte Generation im Haus. Er hat als Vertriebsleiter und seit diesem Jahr auch als Geschäftsführer Verantwortung übernommen und ist ins operative Geschäft und alle strategischen Entscheidungen bereits fest mit eingebunden.“

Das vorhandene Textil-Know-how zu nutzen ist für Daiber einer der Schlüssel zum Erfolg, ohne die Kenntnisse der Mitarbeiter wäre insbesondere ein Vollsortiment in dieser Größe und Breite überhaupt nicht zu stemmen. Mit Ausnahme von Konfektionsware gibt es im Daiber-Angebot eigentlich keine Kleidungsart, die es nicht gibt. Von Basisware wie T-Shirts und Polos über Fleece, Unterwäsche und einem neu aufgelegten Business-Programm bis hin zu Funktionskleidung, Teamwear, Outdoor-Jacken, Arbeitskleidung, Warnwesten und Babywäsche reicht die Kollektion. „Zu unseren größten Erfolgen gehören zweifellos Running- und Bikewear“, so Daiber. „Das ist z.B. ein Bereich, den wir ohne die JCK-Erfahrung kaum hätten stemmen können. Es gelingt uns dabei, eine Qualität anzubieten, die der von Markenware in Sportfachhandel in nichts nachsteht. Selbst die hoch anspruchsvollen Marathonläufer setzen auf unser Angebot, und wir sind in Katalogen von Marathonveranstaltern nicht nur vertreten, sondern haben manch renommierte Retail-Marke daraus verdrängt.“

Qualität ist das A und O. Alle Textilien sind REACH-konform und werden nach Ökotex Standard 100 gefertigt. Im JCK-eigenen Labor in Quakenbrück wird die Ware ständig kontrolliert. „Textilien kommen in direkten Kontakt mit der Haut – da ist der Nutzer natürlich sehr sensibilisiert, insbesondere, wenn es um Bereiche wie Unterwäsche oder Babytextilien geht“, konstatiert Daiber.

Immer wieder kommen auch die neuesten technologischen Materialien zum Einsatz. Während Teflon z.B. dafür sorgt, dass Wasser und Schmutz abperlen, erleichtern Coolmax®-Fasern den Feuchtigkeitstransport von der Haut weg. Textilien mit einem coldblack®-Finish dagegen bieten einen optimalen Schutz vor Erwärmung durch Sonnenstrahlen. Menschen schwitzen mit ihnen im Sommer weniger und sind leistungsfähiger – ideal geeignet für sportliche Aktivitäten draußen. Jedes Jahr wird das Sortiment um rund 100 Neuheiten ergänzt – „es ist eine Herausforderung, ein solches Vollsortiment aktuell zu halten“, weiß Daiber. Rund zwei Drittel der Produkte werden in Albstadt entwickelt – auch dafür zahlt sich das Textil-know-how der Mitarbeiter aus –, der Rest von Textildesignern der JCK.

Erstaunlich ist nicht allein die Größe des Programms, sondern auch seine Farbvielfalt. Basistextilien sind oft in mehr als 30 verschiedenen Farben lieferbar, eine Herausforderung nicht zuletzt für die Logistik. Diese jedoch hat man in Albstadt dank großzügiger Lagerflächen – am Firmensitz selbst sowie angemietete Lagerhallen in der unmittelbaren Umgebung – im Griff. 97% Lagerverfügbarkeit und entsprechende Veredlungskapazitäten inhouse sichern sehr schnelle Reaktionszeiten.

Was für James & Nicholson zutrifft, gilt ebenso für das Caps-Programm von Myrtle Beach. Neben den klassischen Caps gehören auch Hüte, Mützen, weihnachtliche Kopfbedeckungen und Accessoires wie Schals oder Halstücher zum Angebot. Auch hier glänzt Daiber mit einer enormen Farbvielfalt und technischen Innovationen in Bezug auf Material oder Veredlungstechniken.

 

Zwischenablage017 - Daibers gute Masche: 100 Jahre textile KompetenzSich viel bewegen

Aufgrund der Größe des Angebots ist dieses auch besonders erklärungsbedürftig Ein Grund, warum Daiber seit drei Jahren wieder einen Außendienst beschäftigt. Tanja Damrath, Renate Renz und seit dem 1. April 2012 Jean Rodriguez Schwarz betreuen die Händler vor Ort und führen sie in die Neuheiten des Programms ein. Um den Kontakt und die Absprachen mit den Händlern zu vereinfachen, wurden zudem eine Hotline und ein Servicecenter eingerichtet, das alle generellen Anfragen kompetent und schnell beantworten kann, sodass die Händler viel Zeit sparen. Dass Service groß geschrieben wird, zeigt sich auch in anderen Details: So wird von jedem Veredelungsauftrag ein Muster angefertigt und dem Kunden zur Freigabe geschickt.

Daiber hat sich darauf fokussiert, ausschließlich Großhändler und Werbeartikelhändler sowie Textilveredler zu bedienen. „Wir sind absolut händlertreu“, konstatiert Daiber. „Industriekunden betreuen wir nicht. Wir treten auch in der Kommunikation zum Anwender immer nur mit unseren Marken James & Nicholson sowie Myrtle Beach auf, nicht mit dem Namen Daiber. Dem Produktsicherheitsgesetz leisten wir Folge, indem wir zusätzliche Etiketten in die Textilien einnähen. Sollten sich daraus etwaige Anfragen durch Industriekunden ergeben, so leiten wir diese zu hundert Prozent an die Händler weiter.“

Interessierten Händlern werden Verkaufshilfen zur Verfügung gestellt, den Hauptkatalog (Auflage: 200.000) gibt es in neutraler Version, in fünf verschiedenen Sprachen und insgesamt über 90 unterschiedlichen, auf die jeweiligen Bedürfnisse der Händler in den einzelnen Märkten abgestimmten Versionen. Themenkataloge von 36 bis 70 Seiten Umfang fokussieren auf bestimmte Produktsegmente. Der Katalog gilt nach wie vor als das wichtigste Verkaufsinstrument, doch das Internet nimmt an Bedeutung zu. Anfang des Jahres – pünktlich zum 100sten Geburtstag – wurde der Internetauftritt komplett relauncht und überzeugt nicht nur mit klarer Menüführung, sondern auch mit zahlreichen Features. Knapp 30% der Aufträge werden mittlerweile über den Online-Shop der Albstädter abgewickelt – Tendenz steigend.

Die neue Daiber-Website passt ins neue Markenbild, das sich das Unternehmen im Jubiläumsjahr verpasst hat und das sich durch alle Bereiche zieht. Das neue Corporate Design ziert Katalog, Homepage und Verkaufsunterlagen. Auch der PSI-Messestand sowie der Eingangsbereich inkl. Showrooms am Unternehmenssitz wurden entsprechend neu gestaltet – Auftritt und Ausrichtung des Unternehmens weisen nun gemeinsam in die Zukunft.

Für diese erhoffen sich Daiber und Gminder weiteres Wachstum, das nicht zuletzt im Ausland erzielt werden könnte. 35% beträgt der Exportanteil, weiteres Potenzial ist zweifellos vorhanden. Oft arbeitet Daiber mit exklusiven Ländervertretungen, je nach Land werden die Händler auch von Albstadt aus betreut.

Auf den Messeveranstaltungen Europas ist der Firmenchef häufig selbst anzutreffen. „Messen haben für mich immer einen Sinn. Ich habe Messen nie als Einbahnstraße, sondern immer als Zweibahnstraße gesehen. Wo viel geredet wird, da entstehen auch viele Ideen.“ Ebenso häufig ist er bei den Produktionsstätten in Asien anzutreffen und gilt nicht umsonst als einer der größten Fernostexperten der Branche. „Wer sich viel bewegt, sieht mehr“ – dieses Credo hat Daiber verinnerlicht. „Das ist wichtig, um Trends aufzuspüren und zu adaptieren, aber auch um frühzeitig zu erkennen, wohin sich der Markt bewegt und dann dementsprechend darauf reagieren zu können“. Wie es er, sein Vater und sein Großvater schon oft taten und so die Basis legten für die bereits ein Jahrhundert währende Erfolgsgeschichte der Gustav Daiber GmbH. Del

www.daiber.deZwischenablage014 - Daibers gute Masche: 100 Jahre textile Kompetenz

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2016-10-21T11:35:32+00:0007. Mai 2012|