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Michael Freter: „Halten an geschlossener Struktur fest“

Anlässlich der Diskussionen um die Pläne des PSI zum „Tag des Werbeartikels“ hat sich PSI-Chef Michael Freter in einem Interview mit den WA Nachrichten zu Wort gemeldet. Freter konkretisiert darin das Vorhaben, nannte die Beweggründe, die dazu geführt haben, diesen „ergebnisoffenen Versuch“ nun durchzuführen und verwahrte sich gegen Vermutungen, dass der „Tag des Werbeartikels“ der Einstieg in die Öffnung der PSI-Messe für Industriekunden sei: „Wir machen nicht die Türen auf und lassen jeden rein.“ Auch in Zukunft, so Freter, werde das PSI an der geschlossenen Struktur festhalten: „Die Closed Shop-Struktur ist wesentlicher Bestandteil der PSI-Philosophie (…) Wir sind doch nicht so verrückt, dass wir am eigenen Ast sägen und dieses Modell verlassen.“

Auf die Idee zum „Tag des Werbeartikels“, den Freter als Instrument zur Marktforschung verortet, habe es keineswegs nur negative Reaktionen gegeben, allerdings sei er „über die Qualität der Diskussion überrascht“ gewesen. „Da wurde mit Mutmaßungen, Unterstellungen und Falschmeldungen operiert.“ Auch sei nie die Rede davon gewesen, dass die Entscheidung im Einvernehmen mit den Verbänden getroffen wurde. „Wir haben geschrieben, dass wir ‚im Dialog‘ mit den Verbänden stehen (…) Aber man darf ,Dialog‘ nicht in ,Zustimmung‘ uminterpretieren.“ Unabhängig von den Diskussionen, wolle man so Freter, „diesen Marktforschungstest definitiv durchführen und anschließend auswerten, ob sich die Maßnahme in der Praxis bewährt und ob sie dazu beiträgt, der Branche zu mehr Akzeptanz, Anerkennung und in der Folge zu mehr Budget zu verhelfen. Wir haben jetzt unser Konzept vorgestellt und wollen in Gesprächen mit Branchenvertretern bis zum Spätsommer, also Ende August, Anfang September, die Details festgezurrt haben. Konstruktive Verbesserungsvorschläge sind uns jederzeit willkommen.“

Zur Frage, ob European Certified Distributors auch an der PSI-Messe teilnehmen dürfen, antwortete Freter mit: „Nur dann, wenn sie vorher dem PSI als Mitglieder beigetreten sind oder wenn ein Lieferant ihre Mitgliedschaft für ein Jahr sponsert, wie es im Übrigen bereits heute häufiger geschieht.“

Das vollständige Interview lesen Sie in der nächsten Ausgabe der WA Nachrichten, Nr. 304 (ET: 18. Juli 2012).

Eine laufend aktualisierte Sammlung von Stellungnahmen aus der Branche zu den Plänen des PSI findet sich unter diesem Link.

 

www.psi-network.de

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2017-11-20T09:34:44+00:0011. Juli 2012|