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High Profile: Kurze Wege – hohe Flexibilität

„Unser Firmenname ist zugleich Programm“, erläutert Richard Wood, geschäftsführender Gesellschafter von High Profile mit Sitz in Banbury, Oxfordshire. „Denn unsere Produkte gestatten es Firmen und Marken, ihr Logo und ihren Slogan dreidimensional auf unseren Kunststoffartikeln zu präsentieren. Slogans, Marken, Logos und dem CI werbender Unternehmen ein gegenständliches, haptisch erlebbares Profil zu verleihen – das ist Aufgabe und Intention unseres Unternehmens.“

Richard Wood (l) und Richard Hope-Jones im Musterzimmer

Richard Wood (l) und Richard Hope-Jones im Musterzimmer

Richard Wood ist ein Experte in Sachen gegenständlicher Werbung  – seit mehr als 25 Jahren arbeitet er im britischen Werbeartikelmarkt.

Die Anfänge

Die Geschichte des Unternehmens reicht zurück in die frühen 1980-er Jahre.

Wood: „Banbury Plastics Ltd begann 1983 als ein Unternehmen, das Kunststoffteile – sowohl Sonderanfertigungen als auch Standards – für die Möbel und Bauindustrie fertigte. Hinzu kamen erhaben geformte Abzeichen und Magnete, speziell für die Märkte Popmusik und Motorsport. Ich stieß dann 1986 zum Unternehmen als Verkaufsmanager mit der Aufgabe, die Produkte im Werbeartikelmarkt einzuführen – zu dieser Zeit lag der Umsatz bei etwa 80 bis 90-tausend Pfund jährlich.“

Das blieb nicht so: die Produktpalette wurde erweitert, 1987 wurde der Name High Profile als Marke kreiert und im Werbeartikelmarkt eingeführt. 1991 präsentierte sich das gleichnamige Unternehmen erstmals auf der Düsseldorfer PSI-Messe. Die folgenden Jahre waren geprägt von diversen Firmenfusionen und zunehmendem Erfolg.

Wood: „Banbury Plastics Ltd einschließlich High Profile fusionierte mit Moss Plastic Parts Ltd im Jahr 1990, 1991 akquirierte Bunzl Plc Moss Plastic Parts. 1992 erreichte der Umsatz von High Profile erstmals 1 Mio. Pfund.“

Das Unternehmen florierte und expandierte. So hatte man unter Leitung von Helene Freriks als Verkaufsmanagerin in den Räumlichkeiten von Moss Plastic Parts im niederländischen Eindhoven von 1998 bis 2002 ein eigenes Verkaufsbüro. In den Jahren 2000 und 2001 kooperierte man auch mit dem deutschen Hersteller elasto form, dessen Produkte exklusiv in UK vertrieben wurden.

In 2001 ist High Profile dann in das eigene Gebäude mit eigener Produktion nach Banbury umgezogen, das Gebäude umfasste 12.000 sq ft (ca. 1.100 qm).

„In 2002“, so Wood, „erreichte der Umsatz von High Profile erstmals 2 Mio. Pfund. Im Juni dieses Jahres habe ich das Unternehmen verlassen, nicht aber die Werbeartikelbranche.“

Ab 2003 war dann Richard Hope-Jones Geschäftsführer bei High Profile. Hope-Jones, studierter Ingenieur, erinnert sich: „Mein erster Job nach dem Abschluss der Uni war bei High Profile, Richard Wood hat mich damals eingestellt. Nach einiger Zeit wollte ich etwas anderes kennen lernen, habe den Job gewechselt und in der Pumpen- und Ventil-Industrie gearbeitet.

Ich habe dann sehr schnell gemerkt, dass kaum etwas so interessant, abwechslungsreich, spannend und befriedigend ist wie das Produzieren von Werbeartikeln.

Man schafft etwas, das man in Händen halten kann, das nützlich ist und Freude bereitet. Man erschafft als Hersteller ja tatsächlich etwas Neues, da ist Kreativität und viel Know-how gefordert, und zwar immer wieder aufs Neue. Mit bloßer Routine kommt man bei uns nicht weiter – und langweilig wird es auch nie.“

2006 wird zum entscheidenden Jahr für High Profile in seiner jetzigen Gestalt und Struktur: Richard Wood und Richard Hope-Jones realisieren ein MBO von High Profile von der Mutter Moss Plastic Parts, seither ist Wood geschäftsführender Gesellschafter und Hope-Jones Direktor und Teilhaber.

Vielseitiges Material: Das Portfolio des Unternehmens umfasst 700 Produkte.

Vielseitiges Material: Das Portfolio des Unternehmens umfasst 700 Produkte.

Hohe Flexibilität

Wood: „Das war das beste, das dem Unternehmen passieren konnte. Denn mit der Unabhängigkeit von der Mutter sind wir uneingeschränkt flexibel. Wir sind klein und schnell und können unmittelbar auf die Wünsche unserer Kunden und die Marktgegebenheiten reagieren.“

Im Verbund mit der Unternehmensgruppe waren die Entscheidungswege deutlich länger, das Produktangebot eingeschränkt. „In der industriellen Fertigung ist die bevorzugte Farbe Schwarz“, stellt Hope-Jones fest. „Im Werbeartikelmarkt ist aber ein breites Farbspektrum enorm bedeutsam. Ebenso ist es wichtig, schnell zu entscheiden, ob man ein neues Produkt – ob Sonderanfertigung oder Standard – realisiert oder nicht. Und man muss seinen Kunden – wir beliefern ausschließlich Wiederverkäufer, niemals Endanwender – einen effizienten und weitreichenden Service anbieten können. Da sind wir heute sehr stark, denn wir haben kurze Entscheidungswege und keine Reibungsverluste durch Überorganisation und Bürokratie.“

Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr des MBO erzielten 14 Angestellte einen Umsatz von 1,1 Mio. Pfund, 2009 – in diesem Jahr präsentierte sich das Unternehmen nach sechs Jahren Pause auch wieder auf der PSI-Messe – lag der Umsatz wieder bei 2 Mio. Pfund, 2012 bei fast 2,5 Mio. Pfund (ca. 3,1 Mio. Euro). Heute beschäftigt das Unternehmen 34 Angestellte in Herstellung und Vertrieb und plant eine Erweiterung von Produktion und Lager auf 22.000 sq ft (ca. 1.800 qm) am selben Standort.

High Profile kann Produkte in einer riesigen Auswahl von Pantone-Farben produzieren.

High Profile kann Produkte in einer riesigen Auswahl von Pantone-Farben produzieren.

Kurze Wege

„Ganz entscheidend für uns ist“, hebt Wood hervor, „dass wir Hersteller sind und alle wesentlichen Arbeitsschritte unter einem Dach vereinigen. So haben wir alle einzelnen Phasen vom graphischen Entwurf über Muster- und Werkzeugbau, Spritzguß, der Werbeanbringung und Qualitätskontrolle bis hin zum Versand unter unserer Aufsicht. Wir können jederzeit korrigierend eingreifen und haben ein Höchstmaß an Flexibilität. So erreichen wir große Zuverlässigkeit in Sachen Qualität und Termintreue und können unseren Kunden jederzeit sagen, was machbar ist und was nicht.“

Rund 700 Produkte hat das Unternehmen im Programm, im jährlich erscheinenden Katalog werden ebenfalls die Innovationen präsentiert. Das Standardprogramm umfasst etwa 70% des Angebots, 30% sind Sonderanfertigungen, z.B. Produktnachbildungen. Wobei es durchaus sein kann, dass ursprüngliche Sonderanfertigungen – etwa das sehr erfolgreiche Lineal in Form eines Schiffes – Eingang in das Standardprogramm finden. „Wir sind besonders kreativ in Sachen Sonderanfertigung“, erläutert Hope-Jones. „So haben wir beispielsweise jüngst einen Haifischzahn als Schlüsselanhänger perfekt in Form, Farbe und Optik nachgebildet. Und auch ein spezieller Kamm, der ursprünglich eine Sonderanfertigung war, ist so populär geworden, dass er ins Sortiment aufgenommen wurde.“

Der größte Teil des Sortiments wird vor Ort produziert, zur Abrundung des Angebots wird ein Teil  aus der EU und von außerhalb importiert.

Zudem wird mit verschiedenen Firmen kooperiert, im Bereich Reflektoren z.B. mit dem dänischen Hersteller Oppenheim & Janssen.

Hope-Jones: „Wir produzieren so viel wie möglich selbst hier vor Ort und sind mit Leib und Seele Hersteller. Wir bauen Muster in fünf bis sechs Tagen, haben einen eigenen Werkzeugbau, und unsere 17 Spritzgussmaschinen laufen fünf Tage lang rund um die Uhr. Wir färben das Kunststoffgranulat selbst ein, recyceln überflüssiges Material und Ausschuss zu 100% und produzieren sogar unsere eigenen Druckformen, um auch bei der Werbeanbringung höchstmögliche Flexibilität zu haben. Natürlich verfügen wir über alle relevanten Werbeanbringungstechniken im eigenen Haus: Tampon-, Transfer- und Siebdruck stehen für Veredelungen zur Verfügung. Unsere eigene Grafik- und Druckvorstufenabteilung unterstützt natürlich unsere Kunden in jeder Hinsicht.“

Große Lagerkapazitäten, sowohl am Standort selbst als auch außerhalb, und geringe Mindestbestellmengen – Sonderanfertigungen gibt es bereits ab 250 Exemplaren – runden das Angebot ab.

„Wir wollen weiter schrittweise und organisch wachsen“, skizziert Wood die zukünftigen Perspektiven von High Profile.

„Der Markt in UK bietet noch viele Möglichkeiten zur Expansion, die Märkte in der EU natürlich auch. Aber wir wollen mit Augenmaß und intelligent vorgehen. Denn natürlich müssen auch unsere Leute mitwachsen. Dazu werden sie regelmäßig geschult und besuchen die Weiterbildungskurse des britischen Verbandes BPMA.“

In dessen Board war Richard Wood bereits von 1998 bis 2006, von 1999 bis 2001 sogar als Chairman. Heute ist das Unternehmen Schirmherr des BPMA und erhielt außerdem kürzlich den Charter-Status, also die Bestätigung, den strikten Richtlinien des Verbands zu entsprechen. Umwelt, und ethisches Bewusstsein spielen für High Profile ebenfalls eine bedeutende Rolle. So versucht das Unternehmen, seine CO2-Bilanz zu reduzieren. Rund 30% der Produktion werden aus recyceltem Material hergestellt. Darüber hinaus hat das Unternehmen kürzlich eine von einer externen Prüfgesellschaft durchgeführte Ethical Audit bestanden und ist Mitglied der Organisation Sedex (Supplier Ethical Data Exchange), die sich die Verbesserung der ethischen Prinzipien in der globalen Produktion auf die Fahnen geschrieben hat. Auch das eine Form, in die Zukunft des Business zu investieren. 

www.high-profile.co.uk

 

 

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2016-10-21T11:35:30+00:0021. Juli 2012|