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Halfar System: Taschen aus Leidenschaft

Als absoluter Spezialist für Werbetaschen hat Halfar System mit seiner Marke Halfar® binnen weniger Jahre einen immens hohen Bekanntheitsgrad im Werbeartikelmarkt erlangt. Die Bielefelder Bag People überzeugen mit Know-how in Sachen Taschenentwicklung, -fertigung, -import und -veredelung. Der Wunsch nach schnell lieferbaren Standardprodukten wird über ein umfangreiches Lagerprogramm abgedeckt, Sonderanfertigungen werden in Asien oder Europa realisiert.

Das Vertriebsteam von Halfar. V.l.: Anke Nienstedt, Gordana Sekuloska, Bianca Böke, Ilona Wahl, Jens Brand, Peter Leseberg, Martina Janz, Armin Halfar, Petra Riebel, Vanessa Kinder, Nadine Burkhardt, Sabine Neumann, Karina Firkus, Jennifer Stanton, Petra Siekmann, Kathrin Stühmeyer. Es fehlt: UIf Schrader von Szalghary.

Das Vertriebsteam von Halfar. V.l.: Anke Nienstedt, Gordana Sekuloska, Bianca Böke, Ilona Wahl, Jens Brand, Peter Leseberg, Martina Janz, Armin Halfar, Petra Riebel, Vanessa Kinder, Nadine Burkhardt, Sabine Neumann, Karina Firkus, Jennifer Stanton, Petra Siekmann, Kathrin Stühmeyer. Es fehlt: UIf Schrader von Szalghary.

„Es freut mich jedes Mal, wenn ich Menschen treffe, die eine unserer Taschen tragen“, erzählt Armin Halfar, Gründer und Geschäftsführer von Halfar System. „Und mittlerweile vergeht keine Geschäfts- oder Urlaubsreise, wo ich nicht eines unserer Modelle im Einsatz sehe.“

Das ist kein Zufall. Halfar® hat sich in den 20 Jahren seines Bestehens zu einem der führenden Anbieter von Taschen im Werbeartikelmarkt entwickelt. Weit über 3,5 Mio. Werbetaschen haben die Bielefelder allein im letzten Jahr produziert und in ganz Europa vertrieben, dabei mit rund 28.000 Aufträgen einen Umsatz von erstmals mehr als 19 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Zahl der Mitarbeiter stieg in den letzten  Jahren  auf 80 an.

Weiteres Wachstum scheint vorprogrammiert. So wurde der Firmensitz in 2009 erheblich ausgebaut. Auf dem 7.000 qm großen unternehmenseigenen Gelände stehen nun 4.000 qm bebaute Fläche für Verwaltung, Vertrieb, Einkauf, Showroom, Musterbau, Näherei, Veredelung und Lager zur Verfügung.

Armin Halfar hat hier seine Vorstellungen von einem modern geführten Unternehmen verwirklichen können. Die Büros sind angenehm offen gestaltet, der Showroom beeindruckt mit seiner Großzügigkeit, alle Arbeitsplätze wurden bestmöglich ausgestattet – „es gibt keine Unterschiede zwischen Angestellten, Führungskräften oder Chefs“. Um dem Umweltgedanken Rechnung zu tragen wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Für Wärme im Winter sorgt eine Pellets-Heizung, die mit Holzreststoffen betrieben wird. „Für uns wird das Thema ‚Nachhaltigkeit’ immer wichtiger“, erläutert Armin Halfar. „Diese Philosophie drückt sich auch in unseren Taschen aus. Wir setzen viel Entwicklungsarbeit daran, unsere Werbetaschen grundsätzlich noch haltbarer, noch funktionstüchtiger zu machen, dass sie länger genutzt werden können und nicht zu einem Wegwerfprodukt mutieren.“

Anfänge mit Omas Nähmaschine

IMG_1330Dass Halfar® eine solche Erfolgsgeschichte schreiben würde, hätte sich der 20-jährige Armin Halfar anno 1988 nicht träumen lassen. Damals absolvierte er seinen Zivildienst als Rettungssanitäter und entdeckte eine Marktlücke. „Spezielle Notfalltaschen waren zu dieser Zeit nur aus den USA zu beziehen und entsprechend teuer, dabei aber nicht sehr gut“, erinnert sich A. Halfar. „Da dachte ich, das könnte man besser machen.“

A. Halfar setzte sich an eine Nähmaschine, die er Ende der 70er Jahre von seiner Großmutter, einer Schneiderin, geerbt hatte, und entwickelte erste eigene Modelle für Notfalltaschen. Bald fand er die ersten Abnehmer und konnte seinen Kundenkreis – z.B. örtliche Kreisverbände von Santitätsdiensten – sukzessive erweitern. „Der Aufbau eines solches Geschäfts war damals eigentlich nur in Bielefeld möglich“, erklärt A. Halfar. „Bielefeld ist ein Zentrum der nähenden Industrie gewesen. Daher war es nicht schwer, an das nötige Zubehör zu kommen.“ 1990 erwarb A. Halfar seine erste Industrienähmaschine. Die Taschen nähte er in einem Zimmer seiner Mietswohnung, „den Kompressor musste ich auf eine Matratze stellen, um die lauten Vibrationsgeräusche zu dämpfen und die Nachbarn nicht zu stören. Die Näherei war für mich zunächst nur ein Nebenverdienst, um Abitur und Studium zu finanzieren. Nach und nach hat sich das Geschäft jedoch immer weiter entwickelt.“

Ausbau und Wachstum

1994 zog A. Halfar mit seinem Unternehmen in eine Gewerbehalle und stellte seine erste fest angestellte Näherin ein, die auch heute noch bei Halfar® engagiert ist. A. Halfar Ehefrau, Kathrin Stühmeyer, trat Mitte der 90er Jahre nach erfolgreich absolviertem BWL-Studium ins Unternehmen ein und wurde Mitgesellschafterin der 1996 eingetragenen GmbH. Es folgten Jahre des Wachstums, verbunden mit dem Kauf des heutigen Firmengrundstücks an der Ludwig-Erhard-Allee und den Bezug der neuen Räumlichkeiten in 1999. Lediglich 2002, als die Folgen des 11. Septembers und der Crash der New Economy für eine wirtschaftliche Krise sorgten, gab es einen Rückgang der Umsatzentwicklung zu verzeichnen, ansonsten ging es in jedem Jahr bis heute immer bergauf.

Der Firmensitz an der Ludwig-Erhard-Allee. 4.000 qm bebaute Fläche stehen für Verwaltung, Vertrieb, Einkauf, Showroom, Musterbau, Näherei, Veredelung und Lager zur Verfügung.

Der Firmensitz an der Ludwig-Erhard-Allee. 4.000 qm bebaute Fläche stehen für Verwaltung, Vertrieb, Einkauf, Showroom, Musterbau, Näherei, Veredelung und Lager zur Verfügung.

Einstieg in den Werbeartikelmarkt

Den ersten Auftrag für Werbetaschen erhielt Halfar® 1997. „Ein Kunde fragte uns damals, ob wir nicht auch 50 Rucksäcke für Mitarbeiter nähen könnten. Da sind wir zum ersten Mal darauf aufmerksam geworden, dass es einen Markt für Werbetaschen gibt und dass wir ihn bedienen könnten“, so A. Halfar. 1998 folgte die Aufteilung von Halfar® in die zwei Unternehmensbereiche tec design® – technische Taschen, Gurte und Gurtsysteme – und pro design® – Taschen für den Werbeartikelmarkt.

Die Bereiche werden in den Vertriebswegen strikt voneinander getrennt. „Wir fertigen mit tec design für Industrieunternehmen spezielle technische Taschen, angefangen von Zubehörtaschen für medizinische Geräte bis hin zur Konfektionierung von Filtermatten.“

Zu Beginn in der Werbeartikelbranche ein unbeschriebenes Blatt, haben sich die Bielefelder die für den Werbeartikelmarkt typischen Strukturen und das Know-how nach und nach angeeignet. Heute stellt der Bereich pro design® den Hauptumsatzträger des Unternehmens. Etwa 70% des Jahresumsatzes werden inzwischen mit Werbetaschen erwirtschaftet.

2002 stellte Halfar® das erste Mal auf der PSI in Düsseldorf aus. Das formidable Wachstum  des Unternehmens spiegelt sich in den von Jahr zu Jahr größer und professioneller werdenden Messeauftritten wider. Einen zusätzlichen Schub brachte 2003 der Einstieg der Quakenbrücker JCK Holding als Mitgesellschafter des Unternehmens. Das ermöglichte nicht nur ein anderes Investitionsvolumen, sondern brachte auch wertvolle Kontakte, zum einen zu den Beschaffungsmärkten in Fernost, zum anderen über die Kooperation mit dem Albstädter Textilunternehmen Daiber (seit 2001 JCK-Mitglied) auch in den Werbeartikelmarkt. Heute gehören mit Fare, mbw, Karlowski und SND vier weitere Werbeartikler zum JCK-Verbund.

Vertrieb mit Marktnähe

Sehr großzügig ist der Showroom gestaltet.

Sehr großzügig ist der Showroom gestaltet.

„Für uns war ein weiterer wichtiger Schritt, dass wir 2004 mit Jens Brand erstmals einen Mitarbeiter für den Vertrieb verpflichten konnten, der bereits aus einem anderen Unternehmen über umfangreiche Branchenkenntnisse verfügte“, bemerkt A. Halfar. 2005 folgte Peter Leseberg, der als neuer Vertriebs- und Marketingleiter eingestellt wurde. „Es ist wichtig für uns, dass wir über

Mitarbeiter verfügen, die den Markt kennen, die Sprache der Kunden sprechen und uns dabei unterstützen, das Unternehmen so aufzustellen, dass wir die Bedürfnisse des Kunden bestmöglich erfüllen können“, weiß Armin Halfar. Im Vertrieb sind inzwischen neben P. Leseberg weitere Mitarbeiter beschäftigt, die über einschlägige Branchenerfahrung verfügen. Auch die beiden Außendienstmitarbeiter für Fare und Halfar®, Julian Schüle und Christoph Sunderbrink, tragen als langjährige Brancheninsider wertvolle Anregungen ins Unternehmen hinein.

Charaktere begleiten die Tasche im Halfar®-Katalog getreu dem Motto: ‚Bags from people for people. Peter Leseberg erläutert hierzu: „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir verkaufen kommunikative Produkte, und da ist es um so wichtiger, auch intern auf intakte Kommunikationsstrukturen zu achten. Der enge Draht von der Geschäftsführung zu allen Mitarbeitern, die flachen Hierarchien, der ständige Austausch zwischen den Kollegen, die sich alle einbringen – all das ist Teil des Erfolgsgeheimnisses.“

Immer vier Mitarbeiter bilden zusammen ein Vertriebsteam. Deutschland wird in die Gebiete Nord, Mitte und Süd aufgeteilt, manche europäischen Märkte wie Österreich, die Schweiz, Skandinavien oder Osteuropa werden von Bielefeld aus betreut, in anderen Ländern sind Großhändler, die Wiederverkäufer beliefern, als Vertretungen für Halfar®, tätig. Die Teammitglieder arbeiten jeweils zusammen in offenen, aneinander grenzenden Büros. Das sorgt für Transparenz und kürzest mögliche Kommunikationswege. „Alle drei Mitarbeiter eines Teams sind potenzielle Ansprechpartner für den Werbeartikelhändler und daher immer über alle laufenden Projekte informiert“, erläutert P. Leseberg. „Sie betreuen den Kunden allerdings nicht nur auf der Vertriebs-, sondern auch auf der Produktionsseite, also von der Entwicklung einer Tasche bis zu ihrer Auslieferung. Das fördert die Kompetenz des jeweiligen Ansprechpartners. Und der Händler erhält schnelle und absolut verlässliche Aussagen.“ Auf diese Weise wird jeder Mitarbeiter zu einem Taschenspezialisten ausgebildet, kann auch Detailfragen, z.B. zu Zollformalitäten, Frachtabwicklung, Materialien oder voraussichtliche Lieferzeiten kompetent beantworten. „Uns liegt viel daran, dass wir unseren Händlern gegenüber ehrlich und zuverlässig auftreten“, betont P. Leseberg. „Wir können die Situation in China auf Grund unserer langjährigen Erfahrung und guten Kontakte sehr gut einschätzen und daher auch die Lieferzeiten meist exakt vorhersagen. Wenn dann bestimmte Anforderungen in einem vorgegebenen Zeitrahmen nicht zu realisieren sind, lehnen wir einen Auftrag auch schon mal ab. Dafür weiß der Händler, dass er sich zu 100 % auf uns verlassen kann und nicht nach einer Zusage plötzlich doch noch im Regen steht. Dieses langjährige Vertrauensverhältnis aufzubauen ist uns wichtiger, als einen Auftrag um jeden Preis zu erhalten.“

Taschen-Know-how

Als Produzent für technische Taschen verfügt das Team von Halfar® über ein Fertigungs-Know-how, das im Werbeartikelbereich in dieser Form wohl einzigartig ist. Diese Kompetenz ständig auszubauen ist erklärtes Ziel der Bielefelder. „Wir sind Fachleute für Taschen“, konstatiert Leseberg. „Das ist unser Thema.“ In Bezug auf Qualitätssicherung, die Verwendung neuer Materialien und bei der Konstruktion von Sonderanfertigungen fließt das Know-how des tec design®-Bereichs gewinnbringend mit ein. Ebenso ist Halfar® auf dem Gebiet gesetzlicher Bestimmungen, dem Verbot bestimmter Inhaltsstoffe sowie der Produktsicherheit zu Hause. Über die Kooperation mit der JCK-Tochter Labtech, einem akkreditierten Prüflabor, können die Taschenmodelle umfangreichen Material- und Belastungstests unterzogen werden.

Zum USP von Halfar® gehört es, Sonderanfertigungen auch in Europa durchführen zu können. 80% der kundenindividuell produzierten Taschen kommen aus asiatischer Produktion, der Rest wird in einer tschechischen Produktionsstätte hergestellt. Das versetzt die Bielefelder in die Lage, Sonderanfertigungen innerhalb kurzer Zeit realisieren und ausliefern zu können. Günstige Preise aus Asien mit der Flexibilität europäischer Produktion kombiniert z.B. das „Corporate Bags“-Angebot, ein Baukastensystem für die trendigen Umhängetaschen. Dabei wird der in Asien vorproduzierte Korpus in Europa mit dem Überschlag aus LKW-Plane komplettiert. 38 Farben stehen dafür zur Wahl. Alternativ können auch kundenindividuelle, nähbare Materialien zum Einsatz kommen.

Wer es noch individueller mag, erhält auf Wunsch Unterstützung bei Grafik und Design. Im hauseigenen Musterbau werden schließlich die Prototypen gefertigt. Halfar®  hat alle nötigen Fachkräfte an Bord und kann entsprechend schnell auf Anfragen reagieren.

Über 100 Modelle im Standardprogramm

Doch Sonderanfertigungen sind nur ein Teil des Portfolios. Halfar® bietet rund um Werbetaschen eine Komplettversorgung an. Dazu gehört vor allem ein umfangreiches Standardprogramm an Taschen mit Lagerhaltung in Bielefeld. Mit mehr als 100 verschiedenen Taschenmodellen erreicht Halfar® eine Sortimentstiefe, die ihresgleichen sucht. Viele Farbvariationen ermöglichen CI-gerechte Gestaltung. So sind viele Taschen in bis zu zehn Farben, die Lorry Bag® Original aus LKW-Plane sogar in 38 Farben erhältlich.

Beim Ausbau des Unternehmens hat Halfar in ein modernes Lager investiert, um allen Logistikanforderungen gerecht zu werden. 2.700 Palettenstellplätze stehen zur Verfügung, ein Lager

mit 1.500 weiteren Stellplätzen ist in der Nähe angemietet worden. Zur Zeit verlassen rund 180 Sendungen mit und ohne Veredelung das Werk an der Ludwig-Erhard-Allee, Tendenz stark steigend.

Weiterer Vorteil für die Handelspartner ist der Online-Shop der Bielefelder. Händler können den virtuellen Taschenshop schnell und unkompliziert im individuellen CI-Design in die eigene Internetseite integrieren. Online lassen sich dann u.a. alle Lagerbestände abfragen.

Stick & Digitaldruck

Auch in punkto Individualisierungstechniken hat Halfar® aufgerüstet. Seit 2006 betreiben die Taschen-Spezialisten eine Stickerei inhouse. „Stick ist die Wunschanbringungstechnik für Werbebotschaften, da sie hochwertig aussieht und dauerhaft ist“, erläutert A. Halfar. „Wir betrachten den Stick als Serviceangebot für unseren Händler, der bei uns alle Leistungen rund um die Tasche aus einer Hand erhält.“ Das Angebot wird – nicht zuletzt dank hochwertiger Ergebnisse und guter Preise – gern genutzt. Obwohl Halfar® nur die eigenen Taschen bestickt, sind die Kapazitäten im Zweischichtbetrieb gut ausgelastet.

Jüngste Errungenschaft ist eine Digitaldruckmaschine, mit der sich Folien und LKW-Plane fotorealistisch individualisieren lassen – eine gute Alternative für Kleinaufträge mit wenig Zeit.

Raus aus der Uniformität

Nicht nur hinsichtlich seiner Sortimentstiefe hebt sich das Standardprogramm Halfar® s von dem vieler Generalisten deutlich ab. „Wir wollen keine Massenware anbieten, sondern eigenständige Produkte entwickeln, die zur Branche passen und den Anforderungen des Marktes gerecht werden“, skizziert A. Halfar den eigenen Anspruch. „Gerade der Bereich Eigendesigns wird für uns immer wichtiger. Wir wollen raus aus der Uniformität“, ergänzt Peter Leseberg.

Produktmanagerin Simone Rath und Designerin Kathrin Schmarger sind für die Entwicklung neuer Taschen und die Zusammenstellung des Sortiments verantwortlich. K.Schmarger: „Wir richten uns an den Bedürfnissen des Marktes aus. Die Taschen müssen leicht zu veredeln sein, das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen, und die Farbauswahl muss dem CD-Gedanken Folge leisten. Taschen mit solchen Vorgaben zu kreieren ist oftmals viel schwieriger als beispielsweise Luxusmodelle für 400 Euro.“ Doch die Mühe lohnt sich: Es entstehen unverwechselbare Taschen, Taschen, die so

P. Leseberg, „eine Geschichte erzählen.“ Prägnante Beispiele sind die Bullet Proof-Serie – Taschen aus dem Material kugelsicherer Westen – oder die Notebook-Tasche Revolve: „Der Clou der Tasche ist ihr patentiertes Drehmagnetschloss“, erzählt Simone Rath. „Das Schloss ist im Taschenmarkt einzigartig und weckt sofort den Spieltrieb. Mit einem Doming auf dem Schloss kommt zudem die Werbebotschaft gut zur Geltung. Wir haben das Schloss auf einer fachfremden Messe entdeckt. Das entspricht unserer Vorgehensweise, uns nach Trends auch in anderen Märkten umzuschauen und diese dann für unsere Werbetaschen zu adaptieren.“ So machte sich das Halfar® -Team auch die effektreiche Doming-Technik zu Nutze und bietet die Option der Domingveredelung an: Die mit einer Harzschicht überzogenen Aufkleber können als Metallplakette auf der Tasche selbst oder als Reißverschlussschieber an Tasche oder Rucksack angebracht werden. Ebenfalls ein Halfar® -Lösungsansatz  ist die Möglichkeit, die Taschen in einem Einzelversandkarton auf Wunsch mit individuellem Label zu verschicken.

Sehr viel wird zudem mit verschiedenen Materialien experimentiert: neben Nylon, Polyester 600 D oder LKW-Plane kommen auch Wollfilz, Kunstrasen oder ausrangierte Jute-Säcke zum Einsatz „Es passt zum Thema Umweltfreundlichkeit, Taschen aus recycelten Materialien herzustellen“, so S. Rath.

Marketing mit Power

Zusammen mit Peter Leseberg klügelt S. Rath auch die nötigen Marketingmaßnahmen aus. Sehr viel Liebe zum Detail offenbart z.B. der aktuelle Katalog, der in einer Auflage von annähernd 70.000 Stück produziert wurde. „Wir wollten ein Informationstool entwickeln, das unseren eigenen Designanspruch verwirklicht, dabei aber gleichzeitig höchsten Gebrauchswert für den Leser hat“, erläutert S. Rath. Jedes Taschenmodell ist daher einmal in Großaufnahme und zusätzlich in allen erhältlichen Farbgebungen abgebildet. Ausstattungsmerkmale sowie Mengenstaffel sind auf einen Blick zu erfassen. Besonderes Merkmal: Die Taschen werden alle in veredelter Form dargestellt. Dafür wurden fiktive Logos entworfen und jeweils eine entsprechende Mustertasche gebaut. Ein großer Aufwand, dessen Ergebnis sich aber um so mehr sehen lässt, unterstreicht es doch das Grafik-Know-how der Bielefelder und führt dem Betrachter unmittelbar vor Augen, wie die verschiedenen Werbeanbringungen wirken.

Halfar®  hat sich seine Stellung im Werbeartikelmarkt durch Kundennähe und Know-how im Bag-Business erworben, aber auch durch gezieltes und nachhaltiges Marketing. Dazu gehört neben Katalogen, Messeauftritten, Insertionen und PR-Beiträgen in Fachzeitschriften auch ein großer Fundus an Serviceangeboten für den Handel: Neben Teilnahmen an Hausmessen werden Kollektionen für Showrooms zusammengestellt, Werbepostkarten für Händler entworfen, Schulungen inhouse durchgeführt, Betriebsführungen veranstaltet, kundenindividuelle Online-Shops zur Verfügung gestellt. Zudem erhält der Händler Unterstützung für Präsentationen beim Endkunden.

In Deutschland hat sich das Unternehmen mit dieser Philosophie schon einen Spitzenplatz im Promotion-Bags-Segment erobert. Nun streckt man die Fühler intensiver in die europäischen Märkte aus. „Langfristig ist es unser Ziel, als der Spezialist in Werbeartikel-Europa für Taschen und Rucksäcke wahrgenommen zu werden“, skizziert Peter Leseberg. „Wir wollen unsere Marktpräsenz ausbauen“, ergänzt A. Halfar. „Vor allem wollen wir das weitermachen, was wir können“. Und das sind – kein Zweifel – die Entwicklung, Fertigung, Veredelung und Vertrieb von Werbetaschen. Del

www.halfar.com

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2016-10-21T11:35:16+00:0023. Dezember 2012|