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Spielzeug: DVSI reagiert auf Arte-Doku

Sieben Produkte im Test waren nicht verkehrsfähig

Am 18. Dezember 2012 strahlte der öffentlich-rechtliche Kultursender Arte einen Themenabend mit dem Motto „Gift im Spielzeug“ aus, der Dokumentationen mit den Titeln „Die unsichtbare Gefahr“ und „Wie erkenne ich die Spielverderber“ beinhaltete. Arte erwähnte den jüngsten Spielzeugtest der Zeitschrift Öko-Test und zitierte deren Chefredakteur, der den Herstellern vorwarf, sich nicht für die Gesundheit der Kinder zu interessieren. Des Weiteren wurde kritisiert, dass eine im Juli 2013 in Kraft tretende Veränderung der Spielzeugrichtlinie die erlaubten Grenzwerte für bestimmte Schwermetalle in Spielzeugen deutlich heraufsetzen werde.

Der Geschäftsführer des Deutschen Verbandes der Spielwaren-Industrie (DVSI), Ulrich Brobeil, hat zu den Vorwürfen jetzt Stellung bezogen. Der DVSI, so Brobeil, begrüße grundsätzlich jede konstruktive Diskussion in den Medien und der Öffentlichkeit. Dabei fände jedoch häufig keine differenzierte Auseinandersetzung statt. Stattdessen werde eher der Eindruck vermittelt, die Spielwarenhersteller nähmen aufgrund wirtschaftlicher Interessen keinerlei Rücksicht auf die Sicherheit von Kindern. Der DVSI, der die Interessen von rund 200 Herstellern vertritt, widerspreche dieser Unterstellung ausdrücklich. Die Sicherheit der Kinder habe höchste Priorität.

Bezüglich der Spielzeugrichtlinie sagte Brobeil u.a., die regelmäßig wiederkehrende Forderung nach einer weiteren Absenkung von Grenzwerten sei in den meisten Fällen nicht zielführend, denn sie bringe nur sehr selten mehr Sicherheit. Viele der Grenzwerte lägen ohnehin bereits an der sogenannten Nachweisgrenze. In der öffentlichen Diskussion werde die Spielzeugrichtlinie nur sehr oberflächlich betrachtet. Tatsächlich sei Spielzeug eines der am stärksten reglementierten Konsumgüter innerhalb Europas.

Die vollständige Stellungnahme findet sich auf der Website des DVSI, www.toy.de.

 

www.arte.tv

www.toy.de

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2016-10-21T11:35:16+00:0004. Januar 2013|