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PSI-Messe 2013

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Auf stabilem Niveau Richtung Zukunft

Messeauftakt mit Tradition: Am 9. Januar 2013 wurde im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz die 51. PSI-Messe eröffnet. Zahlreiche Vertreter der Fachpresse, aber auch Repräsentanten internationaler Branchenverbände sowie interessierte Aussteller und Besucher waren um 10 Uhr in die VIP-Lounge in Halle 10 der Messe Düsseldorf gekommen, um zu hören, wie PSI-Management und Verbände die aktuelle Lage der Werbeartikelwirtschaft einschätzen. Wie bereits in den Vorjahren wurden PSI-Chef Michael Freter und Reed-Pressesprecher Dr. Mike Seidensticker, der die Veranstaltung wie gewohnt moderierte, von Patrick Politze, Vorstandsvorsitzender des GWW (Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft), unterstützt, der neueste Zahlen zur Branchenkonjunktur präsentierte. Außerdem stellte Hans Poulis, Präsident und CEO der European Promotional Products Association (EPPA), den neuen europäischen Verhaltenskodex vor.

„Jahr der Bewährungsproben“

Das Jahr 2013, so Freter in seiner Eröffnungsrede, stelle nicht nur die internationale Wirtschaft und Politik, sondern auch die Werbeartikelbranche vor einige Herausforderungen, wobei Freter insbesondere auf die konjunkturelle Gesamtsituation in Europa und ihre Auswirkungen auf die jeweiligen Marketing- und Werbemärkte abzielte. Bei einem Minus von 3,1% für den gesamten europäischen Werbemarkt schneide Deutschland mit 0,8% (Zahlen aus der Studie „Advertising Expenditure Forecast“ der Mediaagenturgruppe Zenith Optimedia) jedoch vergleichsweise stabil ab – eine Tatsache, die sich, so Freter, auch für die diesjährige PSI abzeichne, die mit einer Gesamtausstellerzahl von 962 (2012: 993) als europaweit größte Messe der Werbeartikelbranche stabil im Markt stehe. Allerdings, so Freter weiter, müsse sich die Branche weiterentwickeln und ihre Chancen nutzen, statt sich in Wehklagen und dem Ruf nach den goldenen Zeiten zu ergehen. Potenziale und Initiativen wie z.B. der PSI-Webshop oder die gemeinsam von PSI und ASI (Advertising Specialty Institute) initiierte weltweite Promo-Alliance, würden viel zu selten genutzt. Zu wenig Beachtung in Händlerkreisen fände auch die Werbeartikel-Wirkungsstudie, deren Ergebnisse kaum in den Beratungsalltag einflössen. In diesem Zusammenhang sei auch der im Sommer 2012 angedachte „Tag des Werbeartikels“ als nichts anderes als die Intention des PSI zu verstehen, „die Werbeartikelbranche in der Außendarstellung besser zur Geltung zu bringen und neue Absatzchancen für den Handel zu generieren“, wie Freter betonte. „Die PSI ist das Lagerfeuer der Branche, an dem wir uns international treffen und austauschen. Dazu gehören auch der gelegentliche Funkenflug und der kontroverse Dialog.“

Nach abschließenden Worten zur neuen „International Associations Area in Halle 11“, der neuen Partnerschaft mit dem EPPA sowie zum Partnerland Türkei übergab der PSI-Chef das Wort an den GWW-Vorstandsvorsitzenden Patrick Politze, der, wie in den Vorjahren, an dieser Stelle mit der „Zahl des Tages“ aufwartete.

Branche auf Vorjahresniveau

Die deutsche Werbeartikelbranche hat im Jahre 2012 3,47 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das geht aus den Zahlen des Werbeartikel-Monitors 2013 hervor, die Patrick Politze im Anschluss an den Vortrag von Michael Freter veröffentlichte. Demnach bleiben die Ausgaben für Werbeartikel bei deutschen Unternehmen in etwa auf Vorjahresniveau (3,46 Mrd. Euro). Da bei der Mehrzahl der befragten Unternehmen (81%) der Kommunikationsetat für Werbeartikel gleichbleiben soll, rechnet Politze auch für 2013 nicht mit nennenswerten Einbußen für den Werbeartikel, sofern sich die gesamtwirtschaftliche Lage nicht negativ entwickelt. Eine Einschätzung, die er mit Diagrammen, u.a. zum aktuellen Werbeartikelumsatz, zur Werbeartikelumsatzentwicklung, zur Entwicklung der Werbeeinnahmen von Werbeträgern sowie zum Einsatz von Werbeartikeln und zur Entwicklung der Gesamt-Werbeartikelausgaben belegte. Der jährlich vom GWW durchgeführte Werbeartikel-Monitor zeigte zudem, dass 62% der Unternehmen, die keine Werbeartikel einsetzen, vom Nutzen bzw. der Wirkung des gegenständlichen Werbeträgers noch nicht überzeugt sind. Hier, so Politze, könnte eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit positive Impulse für die Gesamtbranche setzen.

Professionalisierung auf europäischer Ebene

Einen wichtigen Beitrag zur Imagesteigerung der Branche will auch das neue dreistufige EPPA-Zertifizierungsprogramm für Corporate Social Responsibility leisten, das EPPA-Präsident und -CEO Hans Poulis im Anschluss vorstellte.

Der europäische Verhaltenskodex, der zu gesteigerter Professionalität und zu einem positiven Image der Branche beitragen soll, unterstütze, so Poulis, Unternehmen im verantwortungsvollen betriebswirtschaftlichen Handeln und habe eine klare Zielsetzung: die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften sowie die Beachtung der Menschenrechte und der von der International Labour Organization (ILO) etablierten Standards. In Zusammenarbeit mit dem PSI, das als offizieller Partner des Zertifizierungsprogrammes auftritt, werde nun gemeinsam eine Kommunikations- und Informationsplattform geschaffen und eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, deren Aufgabe es sein werde, weitere Tools und Plattformen zu entwickeln, um die Bedeutung und Wirkung von Werbeartikeln zu demonstrieren. JK

www.eppa-org.eu

www.gww.de

www.psi-network.de

 

 

PSI Messe

 

Elastoform Kundenevent

 

PSI Night

 

LM Showbase

 

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2016-10-21T11:35:15+00:0016. Januar 2013|