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bwg-Mitgliederversammlung: kontroverse Diskussionen zur Positionierung

Der bwg-Vorsitzende Joachim Schulz führte durch die Diskussion.

Der bwg-Vorsitzende Joachim Schulz führte durch die Diskussion.

Wie jedes Jahr fand die Mitgliederversammlung des deutschen Händlerverbandes bwg (Bundesverband der Werbemittel-Berater und –Großhändler e.V.) am Vortag der PSI-Messe in Düsseldorf statt. So trafen sich die Mitglieder am Nachmittag des 8. Januar im relaxa City Hotel Ratingen zu ihrem Meeting, das von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr terminiert war, aber deutlich länger dauerte. Das lag nicht allein an der umfangreichen Tagesordnung, die es abzuarbeiten galt. Sondern v. a. an der Brisanz einzelner Punkte, die von den Mitgliedsfirmen bzw. ihren Repräsentanten – von den insgesamt 96 Mitgliedern waren 33 stimmberechtigte Firmen anwesend – ungewöhnlich engagiert, kritisch und kontrovers diskutiert wurden.

Beherrschendes Thema der Versammlung: die vom Lieferantenverband BWL (Bundesverband der Werbeartikel-Lieferanten e.V.) angestrebte Integration aller Verbände in einen Gesamtverband für die deutsche Werbeartikelbranche, in der der BWL, der Markenartiklerverband AKW (Arbeitskreis Werbemittel e.V.) und der bwg aufgehen sollen.

Umfangreiche Tagesordnung

Zunächst aber begrüßte der bwg-Vorstandsvorsitzende Joachim Schulz seine Mitglieder und ließ einige Highlights der an Turbulenzen nicht armen vergangenen Saison Revue passieren. Einige Ereignisse und deren Genese wurden rekapituliert, so etwa die Aktionen rund um den von der PSI geplanten „Tag des Werbeartikels“, der nach Protesten v. a. aus der Händlerschaft abgesagt wurde. Aber auch Diskussionen um ein Bonusprogramm mit den Lieferanten aus dem BWL, das aus verschiedenen Gründen bislang nicht umgesetzt wurde.

Selbstverständlich wurden die notwendigen Formalia und Regularien abgearbeitet, so wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Die Vorstandsmitglieder referierten aus ihren jeweiligen Ressorts, Carsten Lenz legte beispielsweise Fakten zur erfolgreichen letztjährigen Trend-Messe dar, die von rund 800 Personen aus ca. 350 Handelsagenturen – davon ca. 65 bwg-Mitglieder – besucht wurde. Auf vielfachen Wunsch wird die Trend in Neuss bleiben, auch in 2013 ist das Euromoda die Location für die Messe.

Beschlossen wurde nach intensiver Diskussion eine Senkung des Mitgliedsbeitrags auf nun 900 Euro. Zudem wurde das Veranstaltungsprogramm des bwg vorgestellt, das Forum 2013 findet vom 2. bis zum 4. Mai in Luisenthal bei Erfurt statt. Eingeladen werden die bwg-ler von der Jung Bonbonfabrik, deren dortige Produktion in Augenschein genommen werden soll.

PSI-Chef Michael Freter gab als Gastredner einen Ausblick auf die 51. PSI-Messe und erläuterte aus seiner Sicht strukturelle Veränderungen der Branche. Hans-Joachim Evers präsentierte in seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied des GWW (Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V.) einige Ergebnisse des Branchenmonitors, der vom GWW erhoben wurde. Ein wichtiges Ergebnis: Gerade kleinere Unternehmen sind für die Werbeartikler eine wichtige Zielgruppe mit enormem Potenzial, das es zu heben gelte. Der Umsatz der Branche sei im Vergleich zu 2011 stabil geblieben bzw. sogar leicht gewachsen, er liege bei rund 3,47 Mrd. Euro (in 2011: 3,46 Mrd. Euro).

Sehr positiv aufgenommen wurde von den Mitgliedern eine gerade erstellte Broschüre des bwg, in der die Ergebnisse der letztjährigen Werbewirkungsstudie des GWW anschaulich und prägnant visualisiert und erläutert werden. Für die bwg-Mitglieder gibt es die Möglichkeit, die Broschüre im eigenen Design CI-gerecht gestalten zu lassen und unkompliziert über den bwg zu ordern. Ein lohnendes und wirkmächtiges Instrument beim Kunden – da waren sich die Anwesenden einig.

Quo vadis?

Uneins hingegen war man bezüglich der zukünftigen Ausrichtung des bwg und wie die Interessen der Händlerschaft optimal vertreten werden können. Diskutiert wurde z. B. auch der Vorschlag seitens des Vorstands, einen hauptamtlichen Geschäftsführer für den bwg einzustellen. Geradezu gerungen wurde um die Frage, wie der bwg sich zu dem angestrebten Gesamtverband positioniert. Hier werden Gespräche mit dem BWL im Februar geführt, über die Ergebnisse und ihre Bewertung will der Vorstand die Mitglieder informieren. Dann soll entschieden werden, ob eine außerordentliche Mitgliederversammlung des bwg einberufen wird.

Eines wurde an der längeren und durchaus kontrovers, z. T. auch emotional geführten Diskussion, die von den Vorständen souverän, demokratisch und fair moderiert wurde, auf jeden Fall deutlich: Am Engagement der Mitglieder des bwg für eine gute Positionierung ihrer Interessen und der Werbeartikelbranche insgesamt mangelt es jedenfalls nicht.

www.bwg-verband.de

 

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2016-10-21T11:35:15+00:0016. Januar 2013|