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Invocem: Strichmännchen mit Charme und Botschaft

Innvocem2Einer der Sätze, die Rolf Schumacher oft sagt, lautet „Das war wirklich spannend, da habe ich unheimlich viel gelernt.“ Lernen, das wird schnell klar, ist ein ganz zentraler Punkt gewesen in den vergangenen drei Jahren, seit Schumacher seine bisherige berufliche Laufbahn in den Wind geschlagen und noch einmal etwas ganz Neues gewagt hat. Viele Jahre lang hatte der gebürtige Rheinländer zuvor in München als Unternehmensberater für die Automobilindustrie gearbeitet. Doch irgendwann war ihm dieser Beruf nicht mehr genug, „das Chacka-Gefühl ging verloren“, wie er es nennt. „Ich habe gemerkt, dass ich so nicht mehr arbeiten will, dass ich eigentlich am liebsten etwas komplett anderes machen möchte.“

Und so begann er, eine alte Leidenschaft zum Beruf zu machen: Seit Kinderzeiten malte Schumacher in seiner Freizeit und bastelte kleine Skulpturen, verdiente Geld für sein Studium in einem Kunstauktionshaus. Nun suchte er einen Weg, damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Motivationskunst war das Stichwort: „Ich bin der festen Überzeugung, dass solche Dinge in der Gesellschaft immer mehr Akzeptanz finden.“ Bei einer umfangreichen Marktanalyse – „typisch Unternehmensberater eben“, so Schumacher – stellte er fest, dass künstlerische Objekte als Zeichen von Wertschätzung, Dank oder zur Motivation bis dato nicht für einen breiten Markt, sondern nur im oberen Preissegment angeboten worden sind.

InnvocemTüfteln in der Garage

Also machte Schumacher sich im Januar 2010 ans Werk – und betrat in vielen Bereichen totales Neuland. „Das erste Jahr habe ich damit verbracht, herauszufinden, wie man solche Objekte überhaupt produziert.“ In seiner Garage tüftelte und bastelte er mit Materialien wie Holz, Stein und Metall. „Am Anfang habe ich für jedes Teil unglaublich lange gebraucht, bis ich den Bogen heraus und die richtigen Materialkombinationen gefunden hatten. Ich habe viel gelernt in dieser Zeit.“

Daneben – hier war Schumacher ganz in seinem Berater-Element – machte er sich daran, eine Marke für seine Skulpturen zu entwickeln: Name, Logo und Marktpositionierung mussten definiert und entworfen werden. Ab Herbst 2010 begann die junge Firma „Invocem“, die auf diese Weise entstanden war, nach Vertriebskanälen zu suchen: „Wir wollten mit Händlern arbeiten, die hinter unserer Idee stehen und die entsprechende Beratungskompetenz haben, unserer Produkte zu verkaufen. So haben wir recht schnell ein kleines Netz von Einzelhändlern aus dem Designbereich aufgebaut.“

Irgendwann merkte Schumacher dann, dass bei diesen Händlern auch immer mehr Firmenkunden seine kleinen Skulpturen in größerer Stückzahl anfragten, um sie an Geschäftspartner oder Mitarbeiter zu verschenken. Neben dem Vertrieb über den Einzelhandel sowie dem parallel dazu wachsenden Online-Vertrieb tat sich hier für Invocem eine neue Absatzmöglichkeit auf: das B2B-Geschäft, mit dem er einmal mehr Neuland betrat. Seit letztem Sommer ist Invocem aktiv im Werbeartikelmarkt, vertreibt seine Skulpturen auch über den Werbeartikelhandel und stellte 2013 erstmals auf der PSI aus, am Stand des BMWI in Halle 13.

Alles ist möglich

Heute hat Invocem etwa 100 Skulpturen in seinem Standardprogramm, eingeteilt in Rubriken wie „Dank und Anerkennung“ oder „Team und Führung“, als Geschenke für bestimmte Berufsgruppen wie Mediziner oder Juristen, aber auch einsetzbar als Ergänzung zu Trainings, Beratungen oder Coachings, deren Inhalte und Ziele die Skulpturen symbolhaft verkörpern und den Teilnehmern durch einen Blick darauf vergegenwärtigen können.

Es gibt zwei verschiedene Typen von Objekten im Sortiment von Invocem: Zum einen Gussobjekte aus Beton oder Sandstein, aus deren Oberfläche z.B. Worte oder ganze Sätze herausgearbeitet sind. „Einfach mal machen“, „Carpe Diem“, „Ich kann weil ich will was ich muss“ – Inspiration und Motivation in Stein gemeißelt. Der andere Typus sind charmante kleine Strichmännchen-Figuren aus einer Zinklegierung (und seit Dezember 2012 auch in der Edelversion aus Sterlingsilber), von Hand gebogen, die symbolisch für bestimmte Situationen stehen: Aufbruch, Erfolg, gegenseitige Unterstützung, gemeinsam an einem Strang ziehen.

„Beide Objekttypen können wir komplett auf die Wünsche unserer Kunden zuschneiden und mit ihnen gemeinsam entwickeln. Unser Standardsortiment ist in erster Linie Anregung, fast alles lässt sich individuell umsetzen“, erklärt Schumacher. Für den Sandstein können z.B. regionale Sande verwendet werden, „von Norderney mit Muschelstückchen drin, aus den Alpen oder sonst wo her.“ Fünf freie Mitarbeiter unterstützen Schumacher in seiner Werkstatt im heimischen Hallbergmoos bei München, Handwerker, die Güsse anfertigen oder Figuren biegen, aber auch eine Designerin, mit der Schumacher zusammen Figuren entwirft. Vier bis sechs Wochen braucht es vom Design bis zur Auslieferung, alles ist komplett „handmade in Germany“ und wird in 100% recyclebarer Verpackung, mit Kärtchen und Kurzbeschreibung geliefert. „Der Werbeartikelmarkt ist noch neu für uns, unser großes Thema 2013 ist hier der Aufbau von Vertriebsstrukturen“, meint Schumacher. „Das ist wahnsinnig spannend, da lernen wir gerade unheimlich viel.“ 

www.invocem.com

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2016-10-21T11:35:09+00:0006. Februar 2013|