Schließen [x]

https://www.suesse-werbung.de/de/neuheiten.html?___store=de
www.pfconcept.com
www.print-tattoo.com
www.uma-pen.com
www.europeansourcing.com/free
http://www.reeko.com/_shop2017/index.php?language=de
www.stickereimerkel.de
www.wv-versand.de
http://www.senator.com/de_de/

Usables: Mehr als brauchbar

Das im Januar 2012 gegründete Start-up Usables kreiert gegenständliche Werbeträger, die sich nicht nur durch einen hohen Nutzwert auszeichnen, sondern auch für Wow-Effekte sorgen. Die Entwicklung neuer Giveaways steht dabei unter einem ganz besonderen Motto: Unwissenheit macht kreativ.

usablesusables

 

„Werbeartikel müssen im Moment der Übergabe wirken“, konstatiert Oliver Plantenberg, Geschäftsführer des Werbe- und Designartikelherstellers Usables. „Wenn ein Giveaway nicht sofort das Interesse des Empfängers erregt, wird er sich höchstwahrscheinlich auch im Nachhinein nicht genauer mit dem Produkt und dessen Absender auseinanderzusetzen. Im Idealfall fragt er sich hingegen: Wie viel Mühe hat sich das Unternehmen bei der Auswahl des Artikels gemacht? Wie hoch ist die Wertigkeit? Welche Botschaft steckt dahinter, und welche – auf das jeweilige Unternehmen übertragbaren – Kompetenzen werden mir dadurch vermittelt?“ Hohe Aufmerksamkeit könne man vor allem durch Überraschungs- und Neuheitseffekte generieren, so Plantenberg, der in London ein Studium der Marketing- und Werbepsychologie absolvierte. Gegenständliche Werbeträger, die diese Voraussetzungen erfüllen, entwickelt der gebürtige Bottroper seit Anfang 2012 in Düsseldorf, wo er das Start-up Usables gründete. Zuvor leitete er in der Rheinmetropole die deutsche Dependance einer Londoner Werbeagentur und kam schon dort regelmäßig mit Werbeartikeln in Berührung. „Irgendwann fingen wir an, Produkte, die auf dem Markt zu finden waren, selbst weiterzuentwickeln, hauptsächlich zum Thema Weihnachtspräsente.“

usablesPassend zur kalten Jahreszeit entstanden zunächst die niedlichen Teefiguren, Teebeutel die sich dank individuell gestaltbarer Halterung bequem am Tassenrand positionieren lassen. Nach der Gründung von Usables wurde ein Standardsortiment mit verschiedenen Tier- und Weihnachtsmotiven sowie einer großen Auswahl an Teesorten entwickelt. Ergänzt wird das Angebot durch die Coolen Teefiguren, die an heißen Sommertagen kalorienarme Abkühlung versprechen und sich mit kaltem Wasser zubereiten lassen. Als 5er-Pack sollen die sympathischen Figuren in den kommenden Monaten auch den Retailbereich erobern.

Dem Firmenzusatz „Amazing Giveaways“ macht Usables mit Roompaper alle Ehre. Per Laser wird gewöhnliches Papier in statische oder elastische 3D-Objekte wie dekorative Schalen, Becherhalter oder Tragetaschen verwandelt. Die Tasche entsteht beispielsweise aus einem mit Logos und Werbebotschaften veredelbarem DIN-A4 Blatt, das mit 302 präzisen Schnitten bearbeitet wird. Sein geringes Gewicht macht aus dem innovativen Produkt einen idealen Mailingartikel. Das Konzept Lucky Lock eignet sich ebenfalls dazu, per Postsendung Aufmerksamkeit zu generieren und zur Teilnahme an Aktionen und Events anzuregen. Denn ob der versendete Schlüssel tatsächlich die Truhe mit dem Hauptgewinn öffnet, erfährt der Empfänger erst vor Ort.

Nichts ist unmöglich

usables

Auf den ersten Blick kaum zu erkennen: Die Tragetasche, die Geschäftsführer Oliver Plantenberg in den Händen hält, besteht aus herkömmlichem Papier.

„Die Entwicklung eines neuen Produkts wird ab dem Punkt spannend, an dem jemand sagt, es sei unmöglich. Wo andere aufhören, legen wir erst richtig los“, beschreibt Plantenberg die Vorgehensweise, mit der er und sein zwölfköpfiges Team an der Erweiterung des Artikelportfolios arbeiten. „Am Anfang stehen immer formale Prozesse. Zunächst tragen wir jede Menge Ideen zusammen, die wir mithilfe einer internen Kriterienliste systematisch bewerten. Diesem Vorgang fallen rund zwei Drittel der Vorschläge zum Opfer. Danach stellt sich die Frage der Realisierbarkeit. Wir sind keine ausgebildeten Ingenieure, Feinmechaniker oder Drucker – also müssen wir Experten suchen, die uns unterstützen.“ Von denen hört Plantenberg oft Sätze wie: „Dafür gibt es keine Maschinen“ oder „Das hat noch nie jemand gemacht.“ So auch bei der Visitenkarte Visiled, die über eine integrierte LED verfügt. Bei der Übergabe an den Empfänger wird ein schmaler Streifen aus der Karte herausgezogen, der die LED mit einer Brenndauer von mehreren Tagen aktiviert. Mit ihrer einleuchtenden Botschaft fällt die Karte auch dann noch auf, wenn andere längst vergessen sind und erinnert den Empfänger an den Zeitpunkt der Übergabe. „Jeder Experte, den wir kontaktierten, teilte uns mit, es sei nicht realisierbar, eine Lithiumbatterie ohne Verlötung und ohne weitere Hilfsmittel zu integrieren“, erinnert sich der Geschäftsführer zurück. Nach vielen vergeblichen Versuchen hatte er es dennoch geschafft: Die LED wird so gebogen, dass sie als Batteriehalterung fungiert. Eine einfache Lösung für ein Problem, an dem viele Techniker gescheitert sind.

Ebenfalls unrealisierbar erschien die Herstellung des Mini-Bestecks Sharky und Sparky aus lebensmittelechtem, bedruckbarem Material. Die Zähne des Messers lägen so nahe beieinander, dass man es in der geforderten Materialstärke von nur 0,8 mm nicht anfertigen könne, lautete das Urteil der Profis. Mehr als 40 Unternehmen fragte Usables an. Versuche mit Sägen, Stanzwerkzeugen, Laser und Wasserstrahl wurden durchgeführt, bis schließlich eine spezielle Technik aus einem anderen Industriezweig gefunden wurde – aus welchem, bleibt Betriebsgeheimnis.

„Wenn möglich fahren wir zu den Betrieben, mit denen wir zusammenarbeiten und suchen vor Ort gemeinsam nach Lösungen“, so Plantenberg. „Da wir meist als Neulinge an die Sache herangehen, werfen wir einen frischen, unvoreingenommenen Blick auf das Problem und inspirieren dadurch auch die Experten, neue Wege einzuschlagen. Andererseits lernen wir jedes Mal etwas von den Spezialisten dazu – aber hoffentlich nicht zu viel, denn es ist anscheinend gerade die Unwissenheit, die uns kreativ macht.“

www.usables.de

 

Print Friendly, PDF & Email
2017-10-02T12:19:28+00:0014. Juni 2013|