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BMB BringMeBack: Nichts zu verlieren

Wer sein Smartphone verliert, muss viel Zeit investieren, um seine Kontaktliste wieder zu vervollständigen. Noch aufwendiger ist es, Ausweis, Führerschein, Kreditkarte und Co. neu zu beantragen, wenn das Portemonnaie plötzlich weg ist. Firmen-Laptop, Schlüsselbund, iPod… egal, was uns abhandenkommt – der Verlust ist meist weder mit Geld noch mit einem schnellen Ersatz aufzuwiegen. Mit den Markern von BringMeBack können Gegenstände ihren Besitzern eindeutig zugeordnet werden, und so steigt die Chance, dass man sein Hab und Gut trotz Schusseligkeit schnell zurückerhält.

Bringmeback

„Die Leute sind ehrlicher, als man denkt“, sagen Christoph Kind (l) und Thomas Ott. Die Gründer des Kölner Start-ups BringMeBack bieten individualisierbare Marker an, die die Rückgabe verlorener Gegenstände erleichtern. Im Franchise-System wurden mittlerweile sogar Dependancen in Österreich, Rumänien, Spanien und der Schweiz gegründet.

bringmeback

Die Frage, wie sorgfältig Fundbüros ihrer Arbeit nachgehen, stellten sich im September 2011 die Redakteure der Sat.1-Fernsehsendung Kerner: 27 Portemonnaies, ausgestattet mit Geldbeträgen zwischen 25 und 50 Euro, gaben sie in verschiedenen Fundbüros deutscher Großstädte ab. Bei der telefonischen Nachfrage im Anschluss stellte sich jedoch heraus, dass 13 und damit nahezu die Hälfte der Test-Geldbörsen angeblich nie in den Sammelstellen angekommen seien. Erst bei persönlichem Erscheinen im Fundbüro tauchten einige der telefonisch als nicht-auffindbar angegebenen Portemonnaies wieder auf. Der Test macht deutlich, wie schwierig es ist, einen verlorenen Gegenstand wiederzubekommen – selbst dann, wenn ein ehrlicher Finder ihn ordnungsgemäß abgegeben hat. Vor diesem Hintergrund glaubt man Thomas Ott, einem der beiden Geschäftsführer des Lost-and-Found-Services BMB BringMeBack, sofort, wenn er sagt: „Die Rückführungsquote von Fundbüros liegt bei unter 20%. Die Annahmestellen sind häufig schlecht organisiert, und es herrscht kaum Kommunikation zwischen den einzelnen Standorten.“

 

Bringmeback

 

Komm zurück!

Mit ihrem 2011 gegründeten Unternehmen BringMeBack bringen Ott und sein Geschäftspartner Christoph Kind Finder und Suchende direkt und unkompliziert zusammen. Das Kölner Start-up vertreibt Aufkleber und Anhänger, die mit eindeutigen Codenummern versehen sind. Der Benutzer stattet die gewünschten Gegenstände mit den Markern aus, aktiviert den jeweiligen Code online auf bringmeback.com und legt einen Finderlohn fest. Die Höhe des Betrags ist frei wählbar, nicht selten sind es bis zu 25% des Gesamtwertes. Im Falle eines Verlustes wird der Finder über den Marker aufgefordert, die sechsstellige ID auf der Internet-Plattform einzugeben. So kann er online den eingetragenen Finderlohn sehen und Kontakt zum Eigentümer aufnehmen, ohne dass die Parteien dabei ihren Namen preisgeben müssen. Der Rückgabeprozess ist auf Wunsch anonym über einen Rückholservice abwickelbar. In den meisten Fällen wird jedoch ein privates Treffen an einem neutralen Ort ausgemacht.

Über 90% der verlorenen Gegenstände könne man auf diesem Weg rückvermitteln, so Ott. Getestet haben das die beiden Jungunternehmer am Unternehmenssitz in Köln. Ott: „Wir haben auf eBay Handy-Dummys und gebrauchte Schlüssel ersteigert – wobei wir selbst erstaunt waren, dass es tatsächlich Anbieter für alte Schlüssel gibt. Die Gegenstände haben wir mit unseren Markern versehen, an verschiedenen Punkten in der Stadt verteilt und dann die Rücklaufquote ermittelt. Außerdem hat das Fernsehmagazin Galileo einen Bericht über uns gezeigt, in dem unsere Produkte ebenfalls getestet wurden. Drei von vier Gegenständen, die die Galileo-Reporter ,ausgesetzt’ haben, kamen noch am selben Tag zurück.“ „Die Resonanz auf den Fernsehbericht war enorm“, ergänzt Kind. „Es hat mehrere Wochen gedauert, bis wir alle Anfragen bewältigen konnten. Dabei muss man dazusagen, dass wir unsere Marker damals noch eigenhändig geschnitten, laminiert und mit Ösen versehen haben.“

Hochwertig veredelt

Zur Herstellung der neuesten Produktgeneration arbeiten die beiden Unternehmensgründer mit ausgewählten Partnerfirmen zusammen. Die individualisierbaren Schlüsselanhänger aus Aluminium lassen sie z.B. im Untereloxal-Digitaldruck veredeln. Bei diesem Verfahren wird die Farbe nicht auf die Oberfläche, sondern direkt in das Material gedruckt, was neben brillanten Farben für Wisch- und Kratzfestigkeit sorgt. Neben Werbeanbringungen in Form von Firmenlogos und Slogans sowie der Gestaltung in CI-gerechten Farben können auch individuell gestanzte Formen umgesetzt werden, solange ausreichend Druckfläche für den Code vorhanden bleibt. Trägerkarten, Einleger und Umverpackungen lassen sich ebenfalls nach Wunsch veredeln, und in der Weihnachtszeit wird zusätzlich ein Versandservice inklusive Beilage einer personalisierten Weihnachtskarte angeboten.

Den Fokus auf den B2B-Bereich haben die beiden Kölner Gründer gelegt, nachdem immer mehr Anfragen von Unternehmen eingegangen sind. Bei Unternehmen aus der Immobilien- und Automobilbranche sind vor allem Marker für den Schlüsselbund beliebt. Banken und Versicherungen, IT-Konzerne und Mobilfunkanbieter stellen mit den Produkten gerne das Thema Sicherheit in den Vordergrund. Kind: „Die Werbebotschaft bleibt in jedem Fall über einen langen Zeitraum hinweg in Sichtweite, und wer durch BringMeBack einen verloren geglaubten Gegenstand zurückerhalten hat, wird das werbende Unternehmen sicherlich immer in guter Erinnerung behalten.“

www.bringmeback.com

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2017-10-02T12:19:12+00:0020. Juni 2013|