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Sławomir Giefing, CEO von GJC Intermedia: „Wir bleiben über dem Durchschnitt“

Als Veranstalter der RemaDays Warschau, Herausgeber mehrerer Fachmagazine und Branchendienstleister ist das polnische Verlagshaus GJC Intermedia Gestalter und Kenner des polnischen Marktes. CEO Sławomir Giefing über seine Messe und die polnische Werbeartikelbranche.

Sławomir Giefing,

Sławomir Giefing,

Was war Ihre Intention, als Sie 2003 GJC Intermedia gegründet haben?
Sławomir Giefing: Das Unternehmen, aus dem GJC Intermedia hervorging, war in drei Bereichen aktiv: als Importeur, als Agentur und als Verlag. Das führte zu einem Interessenskonflikt – unsere Kunden waren gleichzeitig unsere Wettbewerber. Deshalb haben wir uns entschieden, die Firma in drei Unternehmen aufzuteilen – eines davon wurde GJC Intermedia. Zur Zeit seiner Gründung war es das unbedeutendste der drei Unternehmen.

Das hat sich über die Jahre geändert: 2005 haben Sie die Remadays Warschau ins Leben gerufen. Trotz konkurrierender Formate wurde die Messe von Anfang an gut angenommen. Was war das Erfolgsrezept?
Sławomir Giefing: Unser Ziel war es, ein Komplettpaket zu liefern, das den Bedürfnissen des Marktes gerecht wurde. Das Konzept der RemaDays basiert auf drei Grundgedanken: Sie finden in Warschau statt – dort sind die meisten Agenturen ansässig –, sie vereinen alle Marketingdisziplinen in einer Show, und der Preis stimmt. Dieses ganzheitliche Konzept haben wir durch erstklassigen Service ergänzt. Ein effizientes und durchdachtes Besuchermarketing hat allerdings auch eine Rolle gespielt.

Aus welchen Ländern – außer aus Polen – kommen die meisten Besucher und Aussteller nach Warschau?
Sławomir Giefing: Auf Ausstellerseite: hauptsächlich aus Westund Südeuropa, also Deutschland, den Niederlanden und Italien. Auf Besucherseite – hier haben wir übrigens in diesem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt – sind die osteuropäischen Länder sehr wichtig. Die Anzahl der Besucher aus Litauen, Lettland und der Ukraine wächst von Jahr zu Jahr.

Die RemaDays sind offen für Wiederverkäufer und Anwender. Woher stammt dieses Konzept, und ist es nach wie vor erfolgreich?
Sławomir Giefing: Unsere Besucherpolitik hängt mit dem Wesen des polnischen Marktes zusammen. Es gibt in Polen einfach nicht so viele Händler wie anderswo. Dieses „Mischkonzept“ funktioniert jedoch gut, denn die Lieferanten arbeiten mit unterschiedlichen Preisen für Agenturen und Anwender.

Können Sie Angaben zur Größe des polnischen Marktes machen?
Sławomir Giefing: Von unserer Datenbank ausgehend würde ich schätzen, dass es etwa 1.500 Unternehmen gibt, die einen engen Bezug zur Branche haben. Für weitere 2.000 bis 3.000 Unternehmen spielen Werbeartikel eine wichtige, aber keine entscheidende Rolle. Der Rest – also 5.000 bis 10.000 Unternehmen – bietet gelegentlich auch Werbeartikel an.

Welche Branchen setzen in Polen besonders häufig Werbeartikel ein und welche Produkte sind die beliebtesten?
Sławomir Giefing: Sehr aktiv in Sachen Werbeartikel sind die Pharma- und Chemieindustrie sowie die Finanz-, Getränke- und Kosmetikbranche. Beliebte Produkte sind Büro- und Papieraccessoires, Textilien, Tassen sowie Importartikel wie z.B. Schlüsselanhänger, Schirme oder Lanyards.

Wie hat der polnische Markt sich seit 2005 entwickelt?
Sławomir Giefing: Bis 2008 verzeichnete der Markt ein starkes Wachstum und eine rasante Entwicklung. Seitdem jedoch hat sich einiges geändert, und Unternehmen, die überinvestiert haben, sind in Schieflage geraten. Andere Player hingegen haben ihre Kosten reduziert und gleichzeitig ihr Angebot erweitert, um attraktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir sind Teil der Weltwirtschaft und damit von den Entwicklungen in anderen Märkten abhängig. Mit unserem polnischen Unternehmergeist – dazu gehören die ständige Suche nach neuen Produkten und die Bereitschaft, hart zu arbeiten – wird es uns jedoch gelingen, über dem Durchschnitt zu bleiben, vor allem im europäischen Vergleich.

www.gjconline.com

Zwischenablage01

Einen ausführlichen Bericht über den polnischen Werbeartikelmarkt (auf Englisch) finden Sie auf der Homepage des eppi magazine:

Part 1

Part 2

 

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2016-10-21T11:34:32+00:0022. Oktober 2013|