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TVP-Chefredakteur Stefan Roller-Aßfalg zur TVP Marktstudie

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Stefan Roller-Aßfalg

Anlässlich der vom Verlagshaus Gruber herausgegebenen Studie „Textilveredlung in Deutschland 2013“ sprachen die WA Nachrichten mit Stefan Roller-Aßfalg, Chefredakteur der TVP – Fachzeitschrift für Textilveredlung und Promotion.

Mit der TVP-Marktstudie liegen nun erstmals detaillierte Zahlen und Daten zur Textilveredlerbranche in Deutschland vor. Wie kam es zu der Initiative?
Stefan Roller-Aßfalg: Seit Jahren erhalten wir in der TVP-Redaktion regelmäßig Anfragen über den Textilveredlermarkt. Wenn Textildrucker und Sticker größere Investitionen tätigen wollen und für den Erhalt eines Kredits einen Businessplan erstellen müssen, sind sie dringend auf Marktdaten angewiesen. Ebenso benötigen Hersteller und Händler Zahlen und Fakten, wenn sie neue Geschäftsfelder erschließen wollen. Bislang konnten wir jedoch nicht mit verlässlichem Zahlenmaterial aufwarten, zumal es im Markt der Textilveredler auch keinen zentralen Verband gibt, der diese Branche repräsentiert. Mit der nun erstmals vorgelegten Marktstudie konnten wir diese Lücke jetzt endlich schließen.

Das aktuelle Stimmungsbild unter den Textilveredlern ist allgemein positiv. Woher rührt der Optimismus?
Stefan Roller-Aßfalg: Hier sind sicher verschiedene Ursachen zu nennen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind derzeit sehr günstig, sodass die Betriebe mit steigenden Umsätzen rechnen. Zudem besetzen die Veredler häufig Marktnischen, die viel Platz bieten für neue Ideen und kreative Produkte. Auch Lösungen hinsichtlich Automatisierung und Standardisierung von Prozessen jeglicher Art helfen den Unternehmen, sich zukunftsfähig aufzustellen. Und die Branche bietet aufgrund vergleichsweise geringer Anschaffungskosten immer wieder Potenzial, um den Veredlungsbetrieb um weitere Techniken zu ergänzen.

Laut Studie spezialisieren sich insbesondere kleine Unternehmen auf bestimmte Kundengruppen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Was sind das für Zielgruppen bzw. Nischen?
Stefan Roller-Aßfalg: Die kleinen zumeist familiengeführten Betriebe decken vor allem die lokalen Märkte ab und versorgen Vereine, Schulen und Privatkunden vor Ort. Ihr Angebotsschwerpunkt liegt zumeist im Bereich von Plottertransfers, mit denen gute Qualitäten erzielt werden.

Die Branche scheint insgesamt recht vielseitig und erfinderisch zu sein. Wie halten es die deutschen Textilveredler mit Innovationen?
Stefan Roller-Aßfalg: Die Textilveredler sind enorm kreativ und innovativ, wie wir soeben wieder anhand der Einreichungen zum Golden Shirt Award gesehen haben. Die Innovationsleistung liegt u.a. darin, die zur Verfügung stehenden Techniken immer wieder aufs Neue miteinander zu verknüpfen und um neue Verfahren zu erweitern. Innovative Produkte sind etwa mit Lasersystemen bearbeitete Stickapplikationen oder mittels Laser hergestellte Gravuren kombiniert mit Druckoder Transferverfahren. Innovationen finden wir auch dort, wo Textilveredler sich mit neuen Funktionsstoffen und Hightech- Geweben beschäftigen müssen.

Und die Konkurrenz? Wo lauern neben den Internetanbietern die größten Wettbewerber?Stefan Roller-Aßfalg: Wie die Marktstudie zeigt, ist die Bedeutung des Internets als Vertriebskanal im Textilveredlermarkt relativ gering. Es gibt nur wenige Textilveredler, die sich erfolgreich als Internetanbieter etabliert haben. Preiskämpfe gibt es selbstverständlich wie in jeder anderen Branche auch, doch durch Spezialitäten und besondere Dienstleistungen können sich die meisten Betriebe hiervon sehr gut absetzen.

Welche Veredlungstechniken sind derzeit besonders angesagt?
Stefan Roller-Aßfalg: Um es kurz zu sagen: Zu den Gewinnern zählen ganz klar der Digitaldirektdruck sowie die Stickerei. Zu näheren Angaben über die Verbreitung, die zukünftige Bedeutung sowie die geplanten Investitionen der einzelnen Veredlungsverfahren möchte ich die interessierten Leser aber gerne auf die Marktstudie verweisen.

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2016-10-21T11:34:05+00:0007. April 2014|