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Verpackungsmüll: Neue Verordnung

gruenerpunktDie deutsche Bundesregierung hat die Verpackungsverordnung novelliert: Ab dem 1. Januar 2015 kommen nur noch Verpackungen in Umlauf, die bei einem System der dualen Entsorgung registriert sind. Der Bund streicht Eigenrücknahmen und schränkt Branchenlösungen weitgehend ein. Ziel der Novelle ist es, die flächendeckende haushaltsnahe Entsorgung von Verkaufsverpackungen unter Beibehaltung der Produktverantwortung der Inverkehrbringer dauerhaft zu sichern und faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Wirtschaftsbeteiligten zu schaffen. Peter Kurth, Präsident des Bundesverbandes der Entsorgungswirtschaft, begrüßt die Initiative der Bundesregierung: „Wir haben in den gelben Tonnen und Säcken etwa 2,3 Mio. Tonnen Verpackungsmaterialien. An der Finanzierung beteiligen sich aber nur gut 800.000 Tonnen.“

Das Duale System wurde 1991 gegründet, um die wachsenden Müllberge einzudämmen – pro Kopf und Jahr entstehen in Deutschland nach offiziellen Angaben mehr als 200 kg Verpackungsmüll. Die erste Verpackungsverordnung wurde von dem damaligen Umweltminister Klaus Töpfer auf den Weg gebracht, seither sammeln, sortieren und verwerten private Entsorger in Deutschland Verpackungsabfälle. Die Hersteller der Verpackungen müssen Gebühren für die Sammlung und Entsorgung entrichten. Bei den als „Eigenrücknahme“ oder „Branchenlösung“ deklarierten Mengen umgehen die Hersteller jedoch die Kostenbeteiligung an der gelben Tonne, indem sie angeblich selbst für die Abholung und Entsorgung aufkommen. Doch häufig landen die entsprechenden Verpackungen gar nicht in den für sie vorgesehenen Behältnissen – z.B. im Supermarkt, an der Tankstelle oder im Burgerrestaurant –, sondern im Dualen System, und der für die gelbe Tonne zuständige Entsorger zahlt drauf.

www.bundestag.de

 

 

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2016-10-21T11:33:58+00:0028. Mai 2014|