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Rastal: Veredelung in Vollendung

Ob neue Drucktechniken, spektakuläre Designs oder maßgeschneiderte Sonderanfertigungen: In den vergangenen Jahren hat Rastal immer wieder Maßstäbe gesetzt. Auch im Werbeartikelbereich stellt der Trinkgefäß-Veredler Know-how und Leistungsfähigkeit unter Beweis.

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Der Rastal-Hauptsitz in Höhr- Grenzhausen hat zwar imposante Dimensionen, befindet sich jedoch trotz seiner Ausmaße mitten im Zentrum des rheinland-pfälzischen Ortes. Ein Indikator für die Verwurzelung des 1919 als Keramikhandel gegründeten Unternehmens mit der Region, die aufgrund ihrer Tonvorkommen und der Tradition in der Herstellung von Steingut- und Keramikprodukten auch als „Kannenbäckerland“ bekannt ist. Dieser Titel wird der heutigen Ausrichtung der regionalen Industrie jedoch nicht mehr gerecht. „Die hiesige Keramikindustrie hat mehr als ‚Kannenbäcker’, sondern steht für Hightech“, erklärt Sabine Sahm-Rastal, Mitinhaberin von Rastal. „Hier entstehen z.B. Produkte für die Zahnmedizin, Säure- oder Brandschutz oder Werkzeuge aus Keramik – sowie im Falle von Rastal innovative Glas- oder Porzellandesigns und -veredlungen.“

Innovativ ist der Veredelungsspezialist schon lange: 1964 z.B. brachte er für die Bitburger Brauerei das weltweit erste Exklusivglas auf den Markt, etliche weitere Marken mit eigenem Exklusivglas folgten. Heute umfasst das Programm mehr als 1.000 Formen. Rund 100 Mio. Trinkgefäße verlassen jedes Jahr die Produktion in Höhr-Grenzhausen – das sind pro Tag rund 300.000 Stück. Getreu dem Motto „Rastal. Das Glas. Und mehr“ designt und veredelt das Unternehmen dabei nicht nur Gläser, sondern auch Tassen und Becher aus Porzellan und Keramik. Produktmanagerin Ulrike Müller: „Speziell für Heißgetränke entwickeln wir Tassen, Becher und Gläser, die gerne gebrandet als Werbeartikel eingesetzt werden.“

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V.l.: Mitinhaberin Sabine Sahm-Rastal, Prokurist und Leiter Geschäftsbereich Werbeartikel-Service Anjo Tegelaers sowie Produkt-Managerin Ulrike Müller.

Druck machen

Das Unternehmen ist seit 20 Jahren nach ISO 9001 (Qualitätsmanagement) zertifiziert. Als eines der ersten Unternehmen der Branche setzte Rastal damit schon früh auf Qualität.

Bei der Veredelung kombiniert das Unternehmen handwerkliches Können mit vollautomatischen Produktionsabläufen und führenden Technologien. „Für die industrielle Glasveredlung ist der keramische Direktsiebdruck nach wie vor das Mitel der Wahl“, erklärt Prokurist Anjo Tegelaers. „Er ist wirtschaftlich, sehr haltbar und bietet ein breites Farbspektrum.“ Bis vor fünf Jahren war Glasveredelung ausschließlich mit keramischen Schmelzfarben möglich, die bei ca. 600°C eingebrannt werden müssen. Mit dem UV-Direktdruck präsentiert Rastal eine Alternative: Anders als beim herkömmlichen Verfahren kommen bei der innovativen Methode organische Farben zum Einsatz, die nicht mehr eingebrannt werden müssen, sondern ausgehärtet werden. „Unser erster, 2009 in Betrieb genommener UV-Vollautomat war eine Weltneuheit – der erste Automat seiner Art, der überhaupt für Trinkgefäße gebaut wurde“, so Sahm-Rastal. „In der Branche galt das lange als nicht machbar. Die Entwicklung, die wir in Teilen auch inhouse durchgeführt haben, war ziemlich aufwendig.“

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Vieles ist immer noch Handarbeit – wie das Aufbringen von Sublimationsfolien.

Um die Präzision des Drucks auf Glas und Porzellan zu gewährleisten, musste der Automat in der Lage sein, mit jeglicher Geometrie – von rund über in sich gedreht oder abgeflacht bis eckig – umzugehen. Die mittlerweile drei UV-Automaten im Hause Rastal verfügen über servo-gesteuerte Druckstationen und eine optische Vorpasserung. Das Dekor lässt sich dadurch exakt an vorbestimmten Elementen ausrichten. Durch eine spezielle Vorbehandlung der Gläser wird eine erhöhte Haftung erzielt. Insgesamt durchläuft das Produkt von der neutralen Form bis zur Fertigstellung mitunter zahlreiche Stationen. Jede einzelne Farbe wird jeweils unter UV-Licht getrocknet, bevor in weiteren Arbeitsschritten die nächsten Farben aufgebracht werden. Zum Schluss prüfen Sensoren in Form einer automatischen Rundum-Kontrolle das Druckergebnis. Weil das vollautomatische Verfahren natürlich einen hohen Einrichtungsaufwand erfordert, rechnet es sich erst ab einer Auflage von 3.000 Stück. Für kleinere Chargen bietet Rastal auch für organische Farben die Veredelung per 3-Farbautomat oder per Handsiebdruck an.

Organische Farben haben eine ganze Reihe von Vorteilen: „So ist der UV-Druck energieeffizient und umweltschonend, die Farben sind darüber hinaus Blei- und Cadmiumfrei, wodurch sie im Mundbereich problemlos eingesetzt werden können“, so Tegelaers. „Weil beim UV-Druck das Brennen entfällt, können auch die besonders bruchstabilen, gehärteten Gläser aus unserem Angebot dekoriert werden, ohne dass die Härtung durch die Hitze beim Einbrennen zerstört wird“, ergänzt Müller. „Das ist besonders für den Einsatz in der Gastronomie interessant. In der Spülmaschineneignung stehen die organischen Farben den keramischen in nichts nach.“

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Der Siebdruck mit keramischen Farben erfolgt bei großen Auflagen an Vollautomaten.

Das größte Plus des innovativen Verfahrens liegt jedoch in der Druckqualität: Der UV-Druck ermöglicht brillante, fotorealistische Farbergebnisse und die Möglichkeit, transparent oder auf dunklem Untergrund zu drucken. Der 4c-Rastersatz kann präzise eingesetzt werden und erlaubt feinste Dekore. „Mit dem UV-Tech-Verfahren und seinem organischen Farbsystem können alle Farben, darunter auch matte Gold- und Silbereffekte, erzielt werden“, so Sahm-Rastal. „Die echten Edelmetallfarben müssen eingebrannt werden.“ Deshalb bleibt bei manchen Aufträgen der Direktdruck mittels keramischer Farben das Mittel der Wahl, bei dem Farben kratzfest eingebrannt werden und außerdem Gold und Platin derart weiterverarbeitet werden können, dass sie glänzend wirken. Insgesamt kann Rastal dank seiner Kapazitäten im Druckbereich heute eine breite Palette innovativer Dekormöglichkeiten anbieten und kombinieren, die längst nicht auf optische Reize begrenzt sind: Zusätzliche Reize für alle Sinne bieten z.B. thermosensible Veredelungen (DecoHot), ertastbare Motive (DecoTouch), Frosteffekte (DecoCool) oder Drucke mit Duft (Deco- Smell) – multisensorische Veredelungen, die für die Markenbildung hochinteressant sind.

 Unverwechselbare Markenbotschafter

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Mit Hilfe von CAD-Technik entstehen unverwechselbare, dreidimensionale Designs – hier ein Doppelherz-Exklusivglas für Queisser Pharma.

Wem das noch nicht genügt, der kann dank der unternehmenseigenen Designabteilung sein eigenes Exklusivglas oder seine eigene Exklusivtasse realisieren – ein Service, den mittlerweile Kunden  etlicher Branchen nutzen, darunter Getränkehersteller, Kaffeeröster, Pharmaunternehmen oder Fastfood-Ketten. Nach einem ersten Designentwurf entsteht per CAD-Technologie eine dreidimensionale Animation, anschließend wird per 3D-Druck ein erster Prototyp erstellt. Dabei gilt es nicht nur Anforderungen gestalterischer Art, sondern auch technische Hürden zu meistern: „Die Transformation von Logos und Key Visuals in ein dreidimensionales Glasrelief stellt eine gewisse Herausforderung dar“, veranschaulicht Jakob Dück, zuständig für CADKonstruktion und Produktdesign. „Nicht jede filigrane Linie ist in Glas eins zu eins umsetzbar, weil das Material gewisse Toleranzen hat. Soll das Glas anschließend auch noch an einer bestimmten Stelle über dem Relief-Logo bedruckt werden, muss eine Kerbe für die Passerung eingearbeitet werden, damit der Automat den zusätzlichen Druck an die richtige Stelle setzt.“ Am Ende erhält der Kunde einen unverwechselbaren gläsernen Markenbotschafter.

Dass Exklusivgläser auch im Werbeartikelbereich zunehmend auf großes Interesse stoßen, beweisen einige der Kreationen, die Rastal in den letzten Jahren umgesetzt hat: So kam ein Dosierbecher für das Medikament Doppelherz als Onpack zum Einsatz, ein ähnliches Produkt hatte zuvor bereits Klosterfrau Melissengeist realisiert. Dafür erhielt der beteiligte Werbeartikelhändler einen Promotional Gift Award. Zuletzt entstand in Höhr-Grenzhausen eine Reihe exklusiver Latte Macchiato-Gläser für Mc- Café, die in Österreich im Rahmen einer Sammelprämienaktion eingesetzt wurden.

Werbung für WM und Wiesn

„Kunden aus dem Werbeartikelmarkt, die nicht gleich eine Sonderanfertigung realisieren wollen, bieten wir übrigens auch ein eigenes Sortiment, das gezielt für die Belange der Branche konzipiert wurde“, ergänzt Müller. „Wir entwickeln nicht nur neue Gläserformen für die Getränkeindustrie, sondern auch Konzepte für den Werbeartikel- und Promotionbereich.“ Auch hier ist Rastal nicht selten federführend – der vor einigen Jahren gelaunchte doppelwandige ToGo-Becher aus Porzellan war einer der ersten seiner Art und hat mittlerweile ungezählte Nachahmer gefunden. Zahlreiche Produkte sind in speziellen Geschenkverpackungen erhältlich.
10% des Gesamtumsatzes entfallen auf den Bereich Werbeartikel-Service (WAS), der neben den Kanälen Getränkeindustrie und Handel einen der drei unabhängigen Unternehmensbereiche darstellt. Kurz vor der Fußball-WM steigt die Anzahl der Fanartikel aus Höhr-Grenzhausen rasant an, angesichts von Sondereditionen, die Getränkehersteller für Promotions im Einzelhandel in Auftrag geben. Nicht anders wird das sein, wenn Rastal seine nächste große Sondercharge in Angriff nimmt: Seit vielen Jahren bedruckt das Unternehmen den offiziellen Maßkrug zum Oktoberfest, der jedes Jahr neu gestaltet wird, und nicht nur im Souvenir- und Merchandisinghandel, sondern auch im Werbeartikelbereich vertrieben wird. „Der Wiesn- Krug ist ein ausgesprochen beliebtes Präsent bei Firmen, die im Ausland tätig sind“, berichtet Sahm-Rastal. „Er bietet gewissermaßen ‚Deutschland am Henkel’.“ Der Rohling aus Steingut wird übrigens im Kannenbäckerland produziert – hier schließt sich der Kreis. Doch häufig ist ja Traditionsbewusstsein ein wichtiger Motor für Innovationskraft.

www.rastal-promotion.com

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2016-10-21T11:33:53+00:0006. Juni 2014|