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Just Spices: Fad war gestern

„Spice up your life” heißt das Motto des Düsseldorfer Start-ups Just Spices. Das Erfolgsrezept der drei Gründer sind individuelle Gewürzkonzepte, die von der Mischung über das Design bis hin zur Verpackung auf die Wünsche der Kunden zugeschnitten werden. Geht nicht, gibt es bei den Gründern nicht.

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Es war eine gepfefferte Geschäftsidee, die die Gründer Ole Strohschnieder, Florian Falk und Bela Seebach vor gut zwei Jahren hatten. Damals wohnten die drei BWL-Studenten noch zusammen in einer WG und wollten für Freunde etwas Besonderes kochen. Auf dem Speiseplan stand ein indisches Dal. „Für das Linsengericht brauchten wir gefühlt 100 verschiedene Gewürze, das meiste davon in homöopathischen Dosen“, erinnert sich Ole Strohschnieder. „Im Supermarkt mussten wir dann feststellen, dass die Gewürze nur in großen Tüten erhältlich sind, und alles zusammen ein Heidengeld kostet“, erzählt der Gründer weiter. So wurde aus der Not eine Idee geboren: Wenige Wochen später gründeten die passionierten Hobbyköche mit Just Spices einen virtuellen Gewürzshop, der Hobbyköchen und Kochprofis alles bietet, was sie für eine abwechslungsreiche und geschmacksintensive Küche brauchen.

Zurzeit sind es rund 120 Reingewürze, 50 Gewürzmischungen und Millionen von Gewürz-Kombinationen, die sich Endkunden auf dem Onlineportal zusammenstellen können. Unter den Mischungen befinden sich sowohl Gewürzklassiker wie die „Indian-, French- oder Italian-Allrounder“ als auch spezielle Mixturen wie das „Rührei- oder Alla Puttanesca-Gewürz“. Individualisten können sich aus bis zu zehn Gewürzen eigene Kreationen zusammenstellen. Die Zutaten dazu reichen von Kräutern, Blättern, Früchten und Blüten über Wurzeln, Rinden, Samen und Hülsen bis hin zu Pfeffer und Salz.

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Beinahe genauso viel Abwechslung bietet das Design. Die Dosen, die wahlweise 100 oder 200 ml fassen, lassen sich in zwölf verschiedenen Farben und mit Wunschnamen veredeln. Dazu können Kunden aus acht Illustrationen ein Konterfei auswählen – vom Hipster bis zur Großmutter. Für die risikofreudigen Helden am Herd gibt es Mini-Verpackungen in der kleinen „no risk, no fun-Größe“, die ebenso lichtgeschützt und aromadicht sind wie ihr Pendant in Dosenform. Frische und höchste Qualität spielen in der gesamten Produktionskette eine große Rolle. Strohschnieder: „Durch ein zertifiziertes Qualitätsmanagement-System mit integriertem HACCP/Hygiene-System gewährleisten unsere Zulieferer einen hohen Standard. Zudem muss jedes Gewürz bei uns im Headquarter in Düsseldorf eine Probeverkostung im Büro bestehen.“

Spice up your Business

Was im Dezember 2012 in einem kleinen Keller begann, hat sich inzwischen zu einem dynamisch wachsenden Start-up entwickelt – mit 450 qm großen Geschäftsräumen und 23 Mitarbeitern im Office und in der Produktion. Das erste Jahresendgeschäft lief für die Gründer ausgesprochen gut. „Weihnachten war für uns ein großes Fest. Zu unserer Überraschung gingen gleich zu Beginn just_spices_portrait_115x124unserer Gründung recht viele Bestellungen ein. Oft haben wir bis tief in die Nacht Gewürzmühlen befüllt und beklebt. Anschließend ebbte die Nachfrage jedoch ab und wir mussten neue Zielgruppen erschließen“, sagt Strohschnieder. „Deshalb haben wir peu à peu den B2BBereich aufgebaut und bieten heute auch Gastronomen, Caterern und Unternehmen individuelle Gewürzlösungen an.“ Obwohl die Düsseldorfer erst seit 2013 in der Werbeartikelbranche mit Würze unterwegs sind, ist ihr Kundenportfolio bereits beachtlich – darunter Küchengerätehersteller Rösle, für den die Gewürzprofis ein BBQ-Set, bestehend aus Burgerpresse, Pfannenwender und Hamburger- Gewürz, zusammengestellt haben, und Spitzenkoch Kolja Kleeberg, der zusammen mit Just Spices eine Merchandisingkollektion entwickelt hat. Ebenso setzt die Lifestyle-Marke Mini auf individuelle Würze: Insgesamt 15.000 Gewürzflyer mit verschiedenen Mischungen, gebrandet in der CI des Autobauers, wurden auf einem Event verteilt, um damit das Popcorn zu würzen. „Auf manche Ideen bringen uns erst unsere Kunden“, kommentiert der Just Spices- Chef die vielfältigen Einsatzbereiche. „So haben wir etwa zum Umzug der Berliner Morgenpost für alle Mitarbeiter ein Set aus Brot und Salz zusammengestellt. Etwas Ähnliches entwickeln wir gerade für ein Immobilienunternehmen, hier soll das Salzfässchen allerdings im Brotlaib eingebacken werden.“ Zahlreiche weitere Anknüpfungspunkte sind denkbar, z.B. eine Mischung für selbstgebackenen Spekulatius zu Weihnachten, Firmen-BBQ für die Grillsaison oder ein Döschen Himalayasalz zu Beginn der Wintersaison.

Emotional verpackt

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Die Gründer von Just Spices auf Weltreise zu den Anbaugebieten ihrer Zulieferer: Ole Strohschnieder, Florian Falk und Bela Seebach (v.l.).

Im Werbeartikelbereich ist der Variantenreichtum noch größer als im Endkundengeschäft. Nicht nur beim Inhalt, auch beim Design steht alles im Zeichen der Individualisierung. Angefangen bei verschiedenen Verpackungen wie Gewürzflyer, Spicebags, Mühlen und Dosen bis hin zu komplett individualisierten Etiketten. „Wir haben eine Vision und diese lautet: Wir wollen den Gewürzmarkt emotionalisieren“, sagt Strohschnieder. „Bislang werden Gewürze oft wie Socken gekauft. Man besorgt sie, wenn man mal welche braucht. Eigentlich sind sie jedoch etwas sehr Persönliches und Individuelles. Nehmen wir z.B. Koriander: Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn – dazwischen gibt es nicht viel.“

Im Werbeartikelbereich sind Maßanfertigungen bereits ab einer Bestellmenge von 100 Stück möglich. Ist das Design verabschiedet, sind die Gewürze in ein bis zwei Wochen lieferbar – und bieten laut Strohschnieder eine Steilvorlage für die Markenkommunikation: „Mit Gewürzen landet man in der Küche der Empfänger, an einem der emotionalsten Orte im Haus, wo der Absender dann für geschmackvolle Erlebnisse sorgt und im besten Fall mehrere Wochen stehen bleibt.“

www.justspices.de

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2016-10-21T11:33:36+00:0026. September 2014|