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Promoswiss: Studie zur Schweizer Werbeartikelbranche

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Quelle: Promoswiss

Der Schweizer Branchenverband Promoswiss hat bei der FHS St. Gallen (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) eine Studie zur Verbreitung und Bedeutung von Werbeartikeln in der Schweiz in Auftrag gegeben. Die Erhebung wurde von vier Studierenden aus dem Bereich Wirtschaft (Studienrichtung General Management und Wirtschaftsinformatik) als Projektarbeit durchgeführt und verfolgt das Ziel, verlässliche Marktdaten zu erhalten und einen Überblick über die Schweizer Werbeartikelbranche zu geben. Außerdem soll die im Juni 2014 eingereichte Studie als Pilotprojekt für regelmäßige Markterhebungen dienen, mit Hilfe derer der Promoswiss den Werbeartikel bekannter machen, seine Mitglieder unterstützen und neue Mitglieder gewinnen will.

Einsatzbereiche und Bezugsquellen

Wie die Umfrage ergab, setzen 145 (28,7%) der 506 befragten Schweizer Unternehmen Werbeartikel ein, 361 (71,3%) setzen keine Werbeartikel ein. Als Gründe für den Einsatz wurde an erster Stelle der Aufbau des direkten Kundenkontakts genannt, gefolgt vom praktischen Nutzen für den Kunden sowie die Funktion als Imageträger und Opener für neue Geschäftsbeziehungen. Auf die Frage, warum sie keine Werbeartikel einsetzen, antwortete ein Großteil der Unternehmen, dass sie genügend Kunden hätten und daher keine Werbeartikel bräuchten bzw. eine Mundzu- Mund-Propaganda bevorzugen würden.

Als Informationsquelle für Werbeartikel wird am häufigsten das Internet genutzt, Werbeartikelhändler rangieren auf Platz zwei vor Katalogen und Messen. Beim Erwerb setzen die befragten Unternehmen hauptsächlich auf einheimische Bezugsquellen: Fast 62% kaufen ihre Werbeartikel nur in der Schweiz ein, rund 30% in der Schweiz und im Ausland, und nur knapp 9% beziehen ihr Werbeartikel ausschließlich aus dem Ausland. Der Einkauf erfolgt größtenteils über den Werbeartikelhandel. Die am häufigsten genannten Kriterien für die Auswahl eines Werbeartikels sind die Qualität (53,9%) und der Preis (43,3%) sowie unter „Anderes“ (41,8%) zusammengefasste Aspekte wie Nutzen, Originalität und ökologische Aspekte. Die wichtigsten Einsatzbereiche von Werbeartikeln sind Außendienst, Messen, Produktzugaben und Events – oberstes Ziel dabei: Kundenbindung und Bekanntmachung von Unternehmen bzw. Produkten.

Quelle: Promoswiss

Quelle: Promoswiss

Marktvolumen

Der Promoswiss schätzt, dass in der Schweizer Werbeartikelbranche im Jahr 2013 insgesamt über 500 Mio. Schweizer Franken (ca. 412 Mio. Euro) umgesetzt wurden. Der Mittelwert des von der Projektgruppe berechneten Marktvolumens liegt mit über 733 Mio. CHF (ca. 607 Mio. Euro) deutlich darüber, wobei die Untergrenze knapp 465 Mio. CHF beträgt. Somit könne davon ausgegangen werden, dass die internen Angaben des Verbandes eher im unteren Bereich des Marktvolumens liegen und das tatsächliche Marktvolumen höher ist, so das Fazit der Studierenden. Für das Jahr 2014 gab ein Großteil der befragten Unternehmen an, dass ihre Ausgaben für Werbeartikel gleich bleiben werden.

Interessant ist ein Blick auf die Unternehmensgröße: Wie die Studie ergab, genießen Werbeartikel insbesondere bei Kleinstunternehmen mit ein bis neun Mitarbeitern einen hohen Stellenwert, und mehr als die Hälfte von ihnen gibt etwa jeden zweiten Franken ihres Marketingbudgets für Werbeartikel aus – das entspricht mindestens der Hälfte der gesamten Werbeartikelausgaben in der Schweiz. Dabei gilt zu beachten, dass mehr als 80% der eidgenössischen Unternehmen Kleinstbetriebe sind. Während 44,7% von ihnen auf Streuwerbeartikel bis 5 CHF (ca. 4 Euro) setzen, kaufen 45,9% Werbeartikel im mittleren Preissegment (5 bis 20 CHF) ein. Mit über 60% stellen hier die mittleren Betriebe (50 bis 249 Mitarbeiter) anteilsmäßig die größte Gruppe. Vier von zehn Großunternehmen mit über 250 Mitarbeitern wiederum setzen Streuartikel ein, rund ein Drittel Werbeartikel aus dem mittleren Preissegment und gut ein Viertel höherpreisige Produkte über 20 CHF (ca. 17 Euro).

www.promoswiss.ch

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2016-10-21T11:33:23+00:0016. Dezember 2014|