Einkauf von Werbemitteln: Der Qualitätsanspruch steigt

Billig hat ausgedient. Heute müssen Werbemittel qualitativ hochwertig sein, um überhaupt eine Chance zu haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Textilien, Kugelschreiber, saisonale Artikel oder Präsentationskoffer handelt. Wirksame Werbung erfordert Qualität, aber auch Funktionalität und Einfallsreichtum. Sorgfältig ausgewählte Werbemittel werden den Ansprüchen der Zielgruppe gerecht und setzen Marken verkaufsfördernd in Szene.

Optik, Haptik und Funktion

Damit Werbemittel Eindruck hinterlassen, müssen sie visuell, haptisch und funktional ansprechend sein. Materialien, Formen und Farben sind entscheidende Faktoren. Hochwertige Rohstoffe und eine saubere Verarbeitung bilden die Basis, während spannende Oberflächenstrukturen und eine kundenorientierte Funktion den Unterschied machen. Grundsätzlich unterschätzt wird im Bereich Werbemittel die Bedeutung der Haptik. Dabei trägt der Tastsinn maßgeblich zur Verkaufsförderung bei. Fühlt sich ein Artikel in den Händen von Interessenten gut an, wird unterbewusst der Besitzwunsch verstärkt und der Werbende mit Kompetenz in Verbindung gebracht. Da der Erfolg haptischer Reize stark von der Qualität eines Objekts abhängt, ist ihr die größtmögliche Aufmerksamkeit zu schenken.

Der menschliche Tastsinn reagiert sensibel auf haptische Produkteigenschaften und erkennt minderwertige Ware schnell. Wird beispielsweise ein Getränk während einer Verkostung aus einem weichen Plastikbecher getrunken, wird es schlechter bewertet, als beim Einsatz eines stabilen Bechers. Das fand Dr. Mathias Streicher, Wirtschaftswissenschaftler am Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus an der Universität Innsbruck, während eines Experiments zum haptischen Marketing heraus. Die Erkenntnisse seiner Studie sind auf jegliche Werbemittel übertragbar.

Oft unterschätzt: Die Verpackung von Werbeträgern

Alukoffer Pegar Brabus Beispiel2 300x188 - Sponsored ContentGleichermaßen wichtig für positive Produkterfahrungen ist die Verpackung. Werden beispielsweise USB-Sticks, Kugelschreiber oder Ähnliches in einer dünnen Plastikhülle verschenkt, ist der Einfluss auf das Qualitätsempfinden weniger ausgeprägt, als bei einer soliden Box aus stabilem Karton. Für Musterkoffer, die unter anderem im Vertrieb zu verkaufsfördernden Zwecken eingesetzt werden, gelten die gleichen Anforderungen. Sie müssen ein Höchstmaß an Qualität mit sich bringen, um die hohen Erwartungen zu erfüllen und die darin platzierten Werbemittel bestmöglich in Szene zu setzen.

Der Anspruch an Funktionalität darf dabei jedoch nicht vernachlässigt werden. Ein Blick auf das Angebot der deutschen Manufaktur für Aluminiumkoffer KKC Cases verdeutlicht, wie individuell sich Präsentationskoffer inzwischen gestalten lassen. Das Unternehmen hat bereits Koffer für Marken wie Jägermeister, Toshiba und Bosch realisiert. Während Aluminium Stabilität gewährleistet und das Branding den Wiedererkennungswert steigert, fördert eine durchdachte Innenraumausstattung, wie Schaumstoffeinsätze, integrierte Displays oder Tableau-Auszüge, aktive Verkaufsgespräche. Für einen positiven Gesamteindruck müssen alle Elemente, vom Werbeträger bis zum Verpackungsmaterial, gekonnt auf das Corporate Design abgestimmt werden.

Kreativität und Nachhaltigkeit gefragter denn je

Originelle Ideen sind ebenso ausschlaggebend, um potenzielle Kunden für sich zu gewinnen. Langweiliges Zubehör, das durch jahrelange Verwendung an Reiz verloren hat, verfehlt seine Wirkung. Daran kann auch die Qualität nichts ändern. Beispiel: Eine Versicherung verschenkt an Messebesucher robuste Regenschirme, weil sie aufgrund ihres Schutzeffekts thematisch optimal zur Branche passen. Die Grundidee ist gut, um Interessenten aber dauerhaft für sich zu gewinnen, braucht es mehr.

Raffinierte Extras wie ein Logo, das beim Kontakt mit Regen die Farbe ändert oder eine Innenseite mit außergewöhnlichen Motiven, sorgt für Abgrenzung von der Masse. Außerdem müssen Betriebe zunehmend das Thema Nachhaltigkeit in die Auswahl einbeziehen. Viele Konsumenten erwarten umweltfreundliche Alternativen und lehnen Produkte mit schlechter Ökobilanz bewusst ab.

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