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Hey!blau Labs: Das bleibt sicher haften

Dass unerwünschte Lauschangriffe keine Seltenheit sind, ist spätestens, seit Angela Merkels Handy vom US-Nachrichtendienst NSA abgehört wurde, klar. Benutzer von Smartphones, Tablets und Co. sollten sich aber auch vor unerbetenem Sichtkontakt schützen. Mit den Spezialstickern von Camblock geben Unternehmen ihrer Zielgruppe ein einfaches und wirkungsvolles Tool an die Hand, mit dem sich die Webcam verdecken und gleichzeitig der Blick auf Werbebotschaften öffnen lässt.

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Das Notebook schaut uns bei der Arbeit zu, das Tablet beobachtet uns beim Surfen, und das Smartphone scannt die Umgebung, in der wir uns aufhalten – für Hacker ist es ein leichtes, die meist fest integrierten Webcams der Geräte zum Überwachungs-Tool umzufunktionieren. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Industriespionage am Arbeitsplatz, sondern auch um die Verletzung der Privatsphäre in den eigenen vier Wänden. Der britische Geheimdienst GCHQ sammelte z.B. offenbar über Jahre hinweg Kameraaufnahmen von Nutzern der Internetplattform Yahoo, wie aus Dokumenten hervorgeht, die von Edward Snowden zugänglich gemacht wurden.

Um Kinder und Jugendliche auf Gefahren im Netz aufmerksam zu machen, entwickelte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Anfang 2013 das Materialpaket „Chatten. Teilen. Schützen!“. Es besteht aus einem A3-Plakat für Kinder, einem Flyer für Eltern sowie der Klappkarte „Stop! Geheim“, auf der sich zwei 10 und 13 mm große Spezialsticker befinden, die zum Abkleben von Webcams dienen. Die Gestaltung der Trägerkarte übernahm die Werbeagentur Kontext Kommunikation aus Heidelberg, die Sticker lieferte das Kölner Start-up Hey!blau Labs, das seit Dezember 2012 unter dem Namen Camblock Webcam-Cover vertreibt. „Die Serienproduktion unserer Camblocks befand sich zu dieser Zeit noch in der Anfangsphase, sodass wir den Auftrag dazu nutzen konnten, die Anforderungen bei größeren Stückzahlen zu testen“, erinnert sich Unternehmensgründer Thomas Mühlhoff zurück. Mitte 2014 ging die Produktion für das Bundesministerium in die dritte Runde, die Gesamtauflage liegt mittlerweile im sechsstelligen Bereich.

Ein gutes Auge für Ideen

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Thomas Mühlhoff ist auf verschiedenen Messen unterwegs, um Camblock bekannter zu machen.

Dem gelernten Zahntechniker und studierten Musiker fiel vor rund fünf Jahren auf, dass immer mehr Internetnutzer – sowohl in Unternehmen als auch in Privathaushalten – die Webcams ihrer Endgeräte mit Isolierband, Pflastern oder Haftnotizen verdeckten. Der Nachteil: Die verwendeten Utensilien waren optisch wenig ansprechend und ließen sich nicht rückstandlos vom Gerät entfernen, wenn die Kamera benötigt wurde. Mühlhoff nahm sich vor, das zu ändern: „Immer, wenn ich vor einem alltäglichen Problem stehe, lässt es mir keine Ruhe, bis ich eine adäquate Lösung gefunden habe.“

In einem ersten Versuch entwickelte der Geschäftsgründer einen Clip zur Abdeckung der Webcam-Linse, dessen Einsatz aber aufgrund der großen Anzahl an Gerätetypen unterschiedlichen Formats scheiterte. „Jeder hat ständig irgendwelche Ideen. Wichtig ist es, dranzubleiben und seine ganze Zeit und Energie in die Umsetzung zu investieren“, erklärt Mühlhoff. Die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt, denn schließlich fand er die Lösung: ein wiederverwendbarer Sticker aus synthetischem Papier, der auf nahezu allen glatten bis leicht strukturierten Oberflächen haftet und keine Rückstände am Endgerät hinterlässt. Nimmt die Haftkraft ab, kann man den Sticker einfach mit einem feuchten Tuch abwischen, um die Klebefähigkeit wieder zu erhöhen.

Werbefläche im Blickfeld

Über zwei Jahre vergingen, bis aus der ersten Idee das fertige Produkt wurde. Eines allerdings stand für Mühlhoff von Anfang an fest: „Ich wusste sofort, dass die Sticker ein tolles Werbepräsent darstellen. Die Nutzungsdauer von PC-Bildschirmen, Laptops, Tablets, Smartphones und Spielekonsolen nimmt stetig zu, sodass unsere Webcam-Cover täglich viele Stunden im Blickfeld des Anwenders sind. Gleichzeitig vermitteln werbende Unternehmen mit unseren Produkten ein Gefühl von Sicherheit und machen auf ein Thema aufmerksam, über das sich manche Internetnutzer bisher vielleicht kaum Gedanken gemacht haben. Das ist – z.B. bei der direkten Übergabe eines Camblock-Giveaways auf einer Messe – eine ideale Basis, um ins Gespräch zu kommen und in Erinnerung zu bleiben. Dank des geringen Gewichts und Packmaßes sind unsere Produkte außerdem perfekt als Mailingverstärker geeignet.“

wn333_blauLabs2Die von Hey!blau Labs angebotenen Sets bestehen i.d.R. aus drei Komponenten: einem Spezialsticker, einer Trägerkarte sowie einem hochglänzenden Polybag. Alle drei Elemente bieten viel Spielraum zur Unternehmenskommunikation. Die langlebigen Sticker lassen sich nicht nur per 4c-Digitaldruck individuell veredeln, sondern sind auch in Form und Größe variabel gestaltbar. Ausführung und Material der Trägerkarten können ebenso speziellen Anforderungen angepasst werden. Schneller realisierbar sind Aufträge mit Produkten aus dem Standardsortiment, das aktuell sechs Optionen umfasst: Die Vorlagen Smartphone und Tablet erinnern an ihre jeweiligen Namensgeber. Die zweiseitige Karte Einfach und die vierseitige Klappkarte überzeugen im handlichen Visitenkartenformat und werden ergänzt durch die Karte Call-To-Action, die mit einem Sticker in Form eines QR-Codes die Brücke zum Internet schlägt. Zur Verpackung stehen recycelbare Hochglanzbeutel bereit. Auf Wunsch kommt Biofolie zum Einsatz, die zu je 50% aus Maisstärke und PP-Folie besteht. Werbende Unternehmen, die Großes vorhaben, greifen schließlich auf den 98 x 210 mm großen Flyer Mailing DIN Lang mit integrierbarer Karte zurück.

Auch das Kölner Start-up, das sich als Kreativlabor versteht, hat noch einiges vor. In Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnern und flexiblen Teams wird an weiteren Produkten, Kampagnen und Geschäftsmodellen gearbeitet. Bei einigen Projekten werden wieder Werbeartikel eine Rolle spielen – die Details sind momentan aber noch streng geheim, und wie man sich vor Spionage schützt, weiß Hey!blau Labs schließlich am besten.

www.camblock.de

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2016-10-21T11:33:19+00:0013. Januar 2015|