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koakult: Werben mit Wachmachern

Seit Juni 2014 gibt es eine aufmunternde Alternative zu Kaffee: Trinkschokolade mit belebendem Guarana von koakult. Die Vision des Start-ups: die lateinamerikanische Kakaokultur Schluck für Schluck auch in Deutschland zu etablieren.

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Das südamerikanische Springäffchen ist ein tagaktiver Baumbewohner. Mit seinen starken Hinterbeinen springt der flinke Primat mühelos von Ast zu Ast, immer auf der Suche nach seiner Lieblingsmahlzeit: frische Früchte. Auch die Früchte des Kakaobaumes und der Guaranapflanze stehen auf dem Speiseplan und machen das aufgeweckte Äffchen zum idealen Maskottchen für koakult. Denn Daniel Duarte und Heiko Butz, die beiden Gründer des Berliner Start-ups, haben sich auf feinste Trinkschokolade aus edlem Kakao und belebendem Guarana aus der Heimat des Springäffchens spezialisiert. Zusammengeführt hat die beiden Jungunternehmer die Leidenschaft für Südamerika und nachhaltiges Wirtschaften. Der gebürtige Kolumbianer Duarte kam mit 18 Jahren nach Deutschland, machte sein Abitur nach und studierte Volkswirtschaft an der Uni Köln. In einer Studentenorganisation lernte er den Naturwissenschaftler Butz kennen, der ein Auslandssemester in Kolumbien verbracht hatte und davon träumte, eine Firma mit fair gehandelten Produkten aus Lateinamerika zu gründen. „Ich ließ mich sofort von dem Plan anstecken“, erinnert sich Duarte. „Außerdem haben wir schnell gemerkt, dass wir in vielen Bereichen ähnliche Ansichten haben und uns im Team gut ergänzen – es passte also einfach alles, uns fehlte nur noch eine innovative Produktidee.“

Die Kakao-Revolution

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Wollen mit der Marke koawach Kakao für Erwachsene attraktiver machen: Daniel Duarte (l) und Heiko Butz.

Duarte und Butz überlegten, welche Produkte aus Lateinamerika sich besonderer Beliebtheit erfreuen und welche Artikel sie selbst bislang in Deutschland schmerzlich vermissten. „Beim Stichwort Kolumbien denken viele als Erstes an Kaffee. Im Vergleich zu Deutschland trinkt man in meiner Heimat aber viel weniger davon. Kolumbianer zählen eher zu den Kakaoliebhabern“, erklärt Duarte. „Auch ich habe gute Trinkschokolade in Deutschland immer vermisst, und so kam die Überlegung auf, leckeren Kakao mit einer wachmachenden Zutat zu kombinieren. Die Früchte der Guaranapflanze eignen sich dazu perfekt, denn das enthaltene Koffein ist leicht bekömmlich und wirkt langanhaltend.“ Erste Geschmacksmuster entwickelten die Studenten in ihrer WG-Küche. Die Ergebnisse präsentierten sie vor der Uni-Mensa in Köln, mit im Gepäck: ein Campingkocher und ein detaillierter Fragebogen. „Bei dieser ersten Konfrontation mit potenziellen Konsumenten erhielten wir so viel positives Feedback, dass wir uns im Anschluss auf die Suche nach einem Produktionspartner machten.“

Mittlerweile sind die schokoladigen Energiespender unter der Marke koawach in den vier Geschmackrichtungen Klassik, Zimt + Kardamom, Chili und Pur erhältlich. Die beiden Sorten Dschungelkakao und Edelbitter kommen ohne Wachmacher aus, sodass der Genuss einer heißen Tasse Schokolade getrost in die Abendstunden verlegt werden kann und auch Kinder bedenkenlos losschlürfen dürfen. Verwendet werden ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe, auf künstliche Aromen und Zusatzstoffe wie z.B. Sojalecithine wird komplett verzichtet, Zucker kommt nur sparsam bzw. bei einigen Sorten gar nicht zum Einsatz. „Das Angebot reicht von 45 g-Beuteln bis hin zu Vorratsgrößen von 500 g“, erläutert Duarte. „Speziell für den Werbeartikelmarkt arbeiten wir aktuell an Einzelportionsgrößen sowie dekorativen Holzboxen. In der Gastronomie und im Einzelhandel verwenden wir bereits hochwertige Aufsteller aus Holz.“ Bei der Eröffnung des neuen Büros und Showrooms in Berlin-Kreuzberg – das Start-up zog im Oktober 2014 von Köln nach Berlin um – setzten die leidenschaftlichen Schokoladentrinker ihr Produkt als personalisierte Einladung ein. „Die Etiketten sind individuell bedruckbar. Bei der Umsetzung des passenden Designs bieten wir gerne unsere Unterstützung an“, so Duarte. Grußkarten oder Flyer und nach Kundenwunsch veredelbare Verpackungen runden den CI-gerechten Auftritt ab. Duarte: „Unser Produkt ist jung, kreativ und innovativ und passt damit zu allen Unternehmen, die dieses Image transportieren möchten. Außerdem lassen sich mit koawach Werte wie Nachhaltigkeit, fairer Handel und Umweltschutz kommunizieren.“

Natürlich nachhaltig

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Am Valentinstag heiß begehrt: Mit dem Namen der oder des Liebsten personalisierte Schokowachmacher.

Transparente und faire Handelsbeziehungen sowie ökologischer Anbau liegen den Gründern von koakult besonders am Herzen. Mit einer Crowdfunding-Aktion Ende 2014 sammelte das Unternehmen über 10.000 Euro Startkapital, um direkte Handelsbeziehungen nach Lateinamerika aufbauen zu können. Duarte: „Indem wir auf Zwischenhändler verzichten und mit Bauerngenossenschaften vor Ort zusammenarbeiten, stärken wir den fairen Handel und tragen aktiv zu einer Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Anbaugebieten bei, aus denen unsere Rohstoffe stammen.“ Die Finanzspritze aus dem Crowdfunding setzt koakult ein, um Guarana von der brasilianischen Bauernkooperative Coocaram zu beziehen und eine Biozertifizierung zu beantragen. Weitere direkte Handelsabkommen sollen folgen. Momentan werden der verwendete Kakao aus der Dominikanischen Republik und Bolivien sowie der in Paraguay gewonnene Rohrohrzucker noch über Handelspartner bezogen, die sich ebenfalls für nachhaltigen Konsum einsetzen. „Die Umstellung ist zeit- und kostenintensiv; beim Import von Lebensmitteln sind sehr viele Gesetze und Verordnungen zu beachten“, erklärt Duarte. „Aber wir haben auch einen großen Vorteil, da wir Spanisch sprechen und bei der Zusammenarbeit mit den Kooperativen kulturelles Verständnis mitbringen.“

Vom Büro in Berlin-Kreuzberg aus wird das Start-up den Heißgetränkemarkt also zukünftig noch kräftig aufmischen, womit Duarte, Butz und das gesamte koakult- Team nicht zuletzt auch dem Firmenmaskottchen gerecht werden. Das muntere Äffchen ist schließlich weder ein Faultier, noch ein Siebenschläfer, sondern ständig auf dem Sprung.

www.koawach.de

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2016-10-21T11:32:58+00:0022. Mai 2015|