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Space Wallet: Die Revolution des Geldbeutels

Die Zielgruppe ganz locker in die Tasche stecken – das wünschen sich Kampagnenplaner, Marketeers und Vertriebsteams. Bei der Umsetzung dieses Vorhabens helfen haptische Werbeträger. Für Promotions rund um Freizeit, Sport, Business und Party hat das Start-up Space Wallet etwas Passendes im Gepäck.

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Minimalismus ist in! Immer mehr Menschen verweigern den Konsum, entrümpeln die eigenen vier Wände, arbeiten nur noch halbtags und konzentrieren sich auf die Dinge, die ihnen wirklich wichtig sind. „Wenig zu besitzen ist befreiend“, erklärte Soziologe Harald Welzer, Professor für Transformationsdesign und Direktor der Futurzwei Stiftung Zukunftsfähigkeit, Anfang des Jahres gegenüber der Frankfurter Allgemeinen. Ballast abwerfen und weniger mit sich rumschleppen – dieser Devise folgten auch René Seppeur und Matthias Groo, die die Entdeckung der Schlichtheit mit ihren Space Wallets auf einen unverzichtbaren Alltagsbegleiter übertrugen. Die beiden Gründer entwickelten einen Geldbeutel, der sich auf das Wesentliche konzentriert: Karten im Scheckkartenformat, Geldscheine und ggf. Münzen sicher aufbewahren.

Klein angefangen

Space Wallet-Geschäftsführer René Seppeur entwickelte den minimalistischen Geldbeutel gemeinsam mit einem Studienkollegen.

Space Wallet-Geschäftsführer René Seppeur entwickelte den minimalistischen Geldbeutel gemeinsam mit einem Studienkollegen.

„Während des BWL-Studiums in Bayreuth fiel mir bei Vorlesungen immer wieder auf, wie viele Studenten ihr Portemonnaie auf den Tisch legten. Ein dicker Geldbeutel in der Hosentasche ist auf Dauer einfach unbequem – v.a. bei Skinny Jeans. Außerdem ist bei engen Jeans die Gefahr größer, dass der Geldbeutel aus der Tasche rutscht. Bei Stoffhosen ist eher die Optik das Problem, denn die Taschen sind schnell unansehnlich ausgebeult“, berichtet Seppeur. „Wenn ich am Wochenende unterwegs war, habe ich oft nur Geldscheine und ein paar Karten eingesteckt; viele meiner Freunde handhabten das ähnlich.“ Zum ersten Mal mit besonders schmalen und leichten Geldbeuteln in Berührung kam Seppeurs Studienkollege Groo, als er in Kalifornien ein Auslandssemester absolvierte. Zurück in Deutschland nahmen sich die Freunde vor, die praktischen Portemonnaies zu importieren. Komplizierte Einfuhrbestimmungen, hohe Zölle und weitere Hürden gaben allerdings schnell den Ausschlag, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und einen eigenen Geldbeutel zu produzieren. Mit knapp 4.000 Euro Startkapital ging es an die Umsetzung. Eigenschaften verschiedener Lederarten wurden recherchiert, eine Näherei, die Kleinstauflagen umsetzen konnte, gesucht, und Freunde wurden zusammengetrommelt, um ein Imagevideo zu drehen. Seppeur: „Welche Farben am besten ankommen, haben wir getestet, indem wir mit verschiedenen Designs losgezogen sind und an der Uni und in der Fußgängerzone Umfragen gestartet haben. 16 Designs aus jeweils vier individuell kombinierbaren Band- und Lederfarben machten schließlich das Rennen.“ Im Dezember 2013 waren die ersten 450 Geldbeutel fertig, und der Webshop ging online. „Wir haben das Imagevideo auf unserer Facebookseite gepostet, und innerhalb von einer Woche wurde es 50 Mal geteilt. Dank der Verbreitung im Netz hatten wir bis Weihnachten unsere ersten 100 Space Wallets verkauft“, erinnert sich Seppeur an den Verkaufsstart zurück.

Zunächst fassten die beiden Gründer mit dem Space Wallet Classic am Markt Fuß. Die minimalistische Geldbörse besteht aus einem breiten, elastischen Band, das Platz für bis zu 15 Karten bietet, und einem Einschubfach aus hochwertigem Lamm-Nappaleder für Geldscheine und bis zu sechs Münzen. Als die Frage nach einem separaten Kleingeldfach immer lauter wurde, tüftelten die Jungunternehmer – mittlerweile fertig mit dem Studium – weitere Modelle aus, die seit Mitte 2015 erhältlich sind. Aktuell am beliebtesten ist die Ausführung 2.0 Pull, die zusätzlich zum Einschubfach über ein aufklappbares Fach für bis zu zwölf Münzen verfügt, das mit einem praktischen Gummizug verschlossen wird. Die Variante 2.0 Push ist mit einem Druckknopfverschluss ausgestattet. Bei Veganern kommt gut an, dass sich sämtliche Artikel auf Wunsch mit Kunstleder umsetzen lassen. Nicht zuletzt erfolgt die komplette Produktion in Deutschland.

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Während 2.0 Pull mit einem praktischen Gummizug verschlossen wird, verfügt 2.0 Push über einen Druckknopfverschluss.

 

Große Pläne

Rund 80 Geschäfte haben den Space Wallet bereits in ihr Sortiment aufgenommen, darunter die Fachhandelskette Intersport, mehrere Outdoor-, Skate- und Fahrradshops sowie Herrenmodeausstatter und Lederwarengeschäfte. Auch wenn so manche Frau von Design und Funktionalität des Mini-Geldbeutels überzeugt ist, Hauptzielgruppe sind Männer zwischen 30 und 65 Jahren. Seppeur: „Oft erhalten wir von Kunden das Feedback, dass sie sich unser Space Wallet ursprünglich als Zweit-Portemonnaie angeschafft haben, dann aber dabei geblieben sind und ihre alte Geldtasche ausgemustert haben.“ Diesen Erfolg verspricht sich das Start-up auch im Ausland. „Im Moment beginnen wir, Nachbarländer wie Belgien und Italien zu erschließen“, so Seppeur. „Außerdem arbeiten wir an hübschen Geschenkboxen, die nicht nur im Retail-, sondern auch im Werbeartikelbereich zum Einsatz kommen sollen.“ Im Rahmen von Promotionaktionen erhalten die Präsentverpackungen mit Aufklebern einen individuellen Look. Das Leder der Space Wallets ist mittels Prägung – auch in Gold und Silber –, Gravur oder Druck veredelbar. Auf dem Elasthanband lassen sich einfache Motive per Stick oder Druck umsetzen. Außerdem stehen bei den Bändern um die 100 Farbvarianten zur Auswahl; im Lederbereich wird der Farbton individuell mit den Partnerbetrieben abgestimmt.

„Die Uni Bayreuth und das Münchener Traditionswirtshaus Pschorr haben CI-gerecht eingefärbte Space Wallets in ihr Merchandisingsortiment aufgenommen“, berichtet Seppeur. „Der FC Paderborn setzt unsere Geldbeutel ein, wenn Fans Dauerkarten ordern. Das passt ideal, da die Karten Scheckkartengröße haben. blackroll-orange, ein Hersteller von Faszienrollen, wirbt ebenfalls mit unseren Produkten. Gerade bei der sportbegeisterten Zielgruppe, die auf Praktikabilität Wert legt, ist der Space Wallet im Dauereinsatz und die Werbebotschaft entsprechend lange präsent.“ Zudem ist der Ausbau des Sortiments mit weiteren „Hosentaschenartikeln“ in Planung, die mit den Währungen Funktionalität und Innovation ebenfalls garantiert aufs Sympathiekonto werbender Unternehmen einzahlen.

 

Klein, aber oho: Die Variante Classic hat die Maße 6,5 x 5,5 cm und ein Eigengewicht von nur 9 g.

Klein, aber oho: Die Variante Classic hat die Maße 6,5 x 5,5 cm und ein Eigengewicht von nur 9 g.

// Jasmin Oberdorfer

https://spacewallet.de

Bildquelle: Space Wallet GbR

 

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2016-10-21T11:32:02+00:0021. Juni 2016|