Vom 6. bis 9. Oktober fand im österreichischen Kitzbühel die fünfte GXN-Konferenz mit internationalen Führungspersönlichkeiten aus der Werbeartikelbranche statt. Die Tage standen im Zeichen intensiven Austauschs, strategischer Diskussionen und Zusammenarbeit. Das wichtigste Ergebnis ist die Verabschiedung der Kitzbüheler Deklaration 2030: ein gemeinsames Bekenntnis, die Zukunftsfähigkeit der Branche und ihre Stimme in der Wirtschaft und öffentlicher Debatte zu stärken.

Die Teilnehmer der fünften GXN-Konferenz.
Nach einem informellen Netzwerkabend fand am 7. Oktober das erste GXN-Golfturnier statt, das Angebot umfasste außerdem einen Golf-Schnupperkurs, Radfahren sowie Wandern. Das Konferenzprogramm an den folgenden Tagen verband Keynotes und Podiumsdiskussionen. Michael Freter und Florian Rotberg eröffneten den strategischen Blick auf die Branche, bevor Keynote-Speaker Achim Berg die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Führung und Organisationsstrukturen beleuchtete. Sein Vortrag forderte CEOs dazu auf, Organisationsmodelle, Entscheidungsprozesse und die Chancen durch KI grundlegend neu zu denken.

Im Rahmen der Konferenz wurde die Kitzbüheler Deklaration 2023 verabschiedet.
Im Mittelpunkt stand die von GXN-Gründer Freter angestoßene „One Voice“-Initiative. Sie verfolgt das Ziel, Hersteller, Händler, Lieferanten, Dienstleister und Branchenverbände weltweit enger zusammenzubringen. So wurde nach intensiven Diskussionen die Kitzbüheler Deklaration 2030 verabschiedet, die einen richtungsweisenden Moment für die Branche, Marken, Organisationen und Verbraucher durch greifbare Markenerlebnisse verbinden soll. Die Deklaration formuliert dabei acht Leitprinzipien, die den Nachweis wirtschaftlicher Wirkung mit Nachhaltigkeit, verantwortungsvoller Produktion, Talentförderung und einer stärkeren Präsenz im politischen und öffentlichen Dialog verbinden. Konkrete Umsetzungsprogramme sind durch die Deklaration nicht beschlossen.
Die acht Leitprinzipien lauten:
- Messbare Kapitalrendite (ROI) nachweisen
- Gemeinsam an globalen Standards arbeiten
- Nachhaltigkeit messbar machen
- In zukünftige Talente investieren
- Greenwashing beseitigen
- Transparenz in Lieferketten verbessern
- Ethische Produktionsbedingungen schützen
- Die Sichtbarkeit in Politik und öffentlichen Angelegenheiten erhöhen
GXN möchte die Dynamik aus Kitzbühel nutzen, um Führungspersönlichkeiten und Verbände dauerhaft einzubinden und die Prinzipien in weiteren Gesprächen und Initiativen mit Leben zu füllen.






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