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50 Jahre Spranz: „Wir sind mit Leidenschaft bei der Sache.“

1965 gegründet, gehört Spranz heute zu den etablierten Importeuren in der deutschen Branchenlandschaft. Ein spezialisiertes Sortiment, Kompetenz in Produktentwicklung und Veredlung, Serviceorientiertheit und absolute Handelstreue bilden auch nach 50 Jahren die Philosophie des Familienunternehmens.

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V.l.: Verkaufsleiter Kevin Frantz mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Reinhardt und Lorne Spranz.

Sein Jubiläumsjahr feierte Spranz bereits im Januar: Auf der PSI-Messe in Düsseldorf stand eigens ein Spezialitäten-Weinstand bereit. Kunden, Geschäftspartner und Freunde des Unternehmens hatten jede Menge Gelegenheit, mit dem Spranz-Team anzustoßen und 50 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit Revue passieren zu lassen. Der Messeauftritt des Unternehmens war jedoch nicht nur gastfreundliche Anlaufstätte, sondern reflektierte auch, wo das Koblenzer Unternehmen im Jahre 2015 steht: „Wir sind kein großer Vollsortimenter, sondern ein Spezialist mit überschaubarem, designorientiertem Sortiment – und ein Familienbetrieb, der fest in der Branche verwurzelt ist“, bringt der geschäftsführende Gesellschafter Lorne Spranz es auf den Punkt, dessen Vater und Mitgesellschafter Reinhardt das Unternehmen vor 50 Jahren aus der Taufe hob. Am Anfang stand eine Zufallsbegegnung: „Nach einer kaufmännischen Ausbildung wuchs in mir der Wunsch zur Selbstständigkeit – ich wusste nur noch nicht, in welchem Bereich“, erinnert sich Reinhardt Spranz. „1964 las ich einen Artikel im Spiegel, in dem von der Werbeartikelbranche die Rede war – das klang interessant. In dem Artikel wurde auch das PSI nebst Gründer Walter G. Jung erwähnt. Diesen habe ich angerufen und kurz darauf besucht, um mehr über die Branche zu erfahren. 1965 gründete ich dann mein Unternehmen in der Koblenzer Innenstadt.“

In ihren Anfängen spezialisierte sich die junge Firma auf Börsen, Mäppchen und Taschen für Führerscheine und andere Dokumente – ein Produktbereich, den Spranz auch heute noch abdeckt. Ersten Messeauftritten auf der Frankfurter Frühjahrs- und Herbstmesse (der späteren Ambiente) folgte 1967 auch der erste Stand auf der PSI-Messe, die in diesem Jahr erstmals in Düsseldorf stattfand. Mit den ersten Erfolgen gelang es dem Unternehmen, langsam, aber stetig zu expandieren. Spranz schaffte erste Schweiß-, Druck- und Prägemaschinen an, und auch das Sortiment wuchs um eigene, geschützte Designs. „Ein Riesenerfolg war die von uns erfundene faltbare Führerscheintasche Anfang der 1980er Jahre – die Führerscheine waren ja damals noch richtige ‚Lappen‘“,berichtet Reinhardt Spranz. „Von Beginn an haben wir versucht, durch Originalität und Design zu erschwinglichen Konditionen einen Mehrwert zu bieten.“ Daran änderte sich auch nichts, als das Unternehmen Ende der 1970er Jahre in den Import einstieg. „Wir haben mit Lederartikeln aus Italien begonnen“, so Reinhardt Spranz. „Anfang der 1980er Jahre sind wir dann auch nach Fernost gegangen, zunächst nach Taiwan und Hong Kong, später auch nach China und Indien. Mit dem Import kamen weitere Produktgruppen hinzu, und wir haben das Sortiment aus PVC-, Nylonund Lederartikeln sukzessive und gezielt um Elektronik- und Metallprodukte erweitert, wobei wir uns immer auf bestimmte Segmente konzentriert haben. Wir wollen das, was wir anbieten, kennen und gut machen.“

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Metmaxx steht für „Metal to the Max“ – Taschenlampen, Messer, Werkzeuge und Office-Accessoires sowie Elektronikartikel wie Powerbanks und Bluetooth-Lautsprecher.

Marken und Designs

Eine entscheidende Gliederung erfuhr das Sortiment Ende der 1990er Jahre: 1997 trat Lorne Spranz nach seinem Wirtschaftsstudium offiziell ins Unternehmen ein, wurde bald darauf geschäftsführender Gesellschafter und entwickelte eine Markenstruktur, um die Produktgruppen klar zu unterteilen und zudem den Design- und Qualitätsanspruch zu unterstreichen. „Es reicht nicht, die Qualität bloß zu sichern, man muss sie auch kommunizieren“, so Lorne Spranz. „Das tun wir u.a. über unsere Marken, die wir weltweit geschützt haben.“ Die Marken Blackmaxx und Creativ Design umfassen alle Produkte, die aus Leder, Kunstleder oder PVC genäht bzw. per Hochfrequenzverschweißung hergestellt werden – hier reicht die Palette inzwischen von Führerschein- und Dokumentmäppchen über Schlüsseltaschen und Geldbörsen bis hin zu Schreibmappen und Portfolios. Metmaxx steht für „Metal to the Max“ – Taschenlampen, Messer, Werkzeuge und Office-Accessoires sowie Elektronikartikel von Taschenrechnern und Weckern bis hin zu Powerbanks und Bluetooth-Lautsprechern. Unter der Marke Thanxx findet sich der Budget-Bereich – besonders preisgünstige Produkte, die sich z.B. als Giveaways und Mailingverstärker eignen. Zusätzlich zu den Marken sind die Produkte in die fünf Linien „Technology & Business“, „Tools & Outdoor“, „Home & Living“, „Carline“ und „Travel & Business“ gegliedert.

Allen Produkten gemeinsam ist ein hoher Anspruch an Qualität, Sicherheit und Gestaltung, das Ganze zu wettbewerbsfähigen Preisen – eben „Design ohne Designzuschlag“, wie ein Grundsatz des Unternehmens lautet. „Wir sind ganz sicher nicht am Low End positioniert, sondern bieten Qualität, ohne teuer zu sein“, fasst Lorne Spranz zusammen. „Viele unserer Produkte sind eigene, geschützte Designs, die wir entweder inhouse oder in Zusammenarbeit mit Produktdesignern entworfen haben. Auch, wenn wir nicht immer das Rad neu erfinden, versuchen wir doch oft, Produkte weiterzuentwickeln und z.B. mit sinnvollen Zusatznutzen zu versehen.“ Beispiele sind eine Taschenlampe mit Rücklicht, die einen Spaziergänger im Dunkeln auch von hinten für Verkehrsteilnehmer sichtbar macht, oder ein Personal Alarm, der sich erst ausschaltet, wenn sein Knopf acht Sekunden lang gedrückt wird. Zwei Beispiele aus dem Giveaway-Bereich sind eine Parkscheibe mit integriertem Parkscheinhalter sowie ein Einkaufswagenchiphalter mit Kapselheber. Alle Produkte verfügen über eine großzügige und prominent platzierte Werbeanbringungsfläche und kommen in einer hochwertigen Verpackung: „Wir haben unser Verpackungskonzept im letzten Jahr komplett umgestellt und bieten jetzt Verpackungen, die das Produkt beim Empfänger zusätzlich aufwerten“, so Verkaufsleiter Kevin Frantz. „Gleichzeitig möchten wir auch hier unseren Qualitätsanspruch kommunizieren.“

Produkt-Know-How

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Die Marken Blackmaxx und Creativ Design umfassen alle Produkte, die aus Leder, Kunstleder oder PVC genäht bzw. per Hochfrequenzverschweißung hergestellt werden.

Nicht zuletzt deshalb, weil das Unternehmen viel Zeit und Aufwand in die Qualität und Sicherheit seiner Produkte investiert. „Es reicht nicht aus, Normen und gesetzliche Vorschriften zu beachten, man muss sie auch umsetzen und v.a. kontrollieren“, so Lorne Spranz. „Wir arbeiten ausschließlich direkt mit den Produzenten zusammen und lehnen es auch ab, von Hersteller zu Hersteller zu springen. Die meisten unserer Partner kennen wir seit vielen Jahren. In vielen Fabriken gibt es Teams, die nur für uns arbeiten, und im Elektronikbereich stellen wir sicher, dass in den Zubehörkörben ‚unsere‘ Teile sind, die wir zuvor genau definiert haben.“ Mindestens zweimal im Jahr, wenn immer es möglich ist auch öfter, fahren Vater und Sohn nach Fernost, um die einschlägigen Messen zu besuchen und sich ein Bild von den Produktionsstätten zu machen. Darüber hinaus lässt sich Spranz die Sicherheit seiner Produkte von externen Dienstleistern verbürgen: „Wir lassen jedes Jahr zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Tests ein Audit zur RoHSCompliance durchführen, um zu wissen, wo wir mit unserem Sortiment stehen“, berichtet Lorne Spranz. „Darüber hinaus haben wir 2014 die Reach-Konformität unseres Sortiments von der Dekra zertifizieren lassen.“ Doch nicht nur im Bereich der Produktsicherheit achtet das Unternehmen darauf, die gesetzlichen Rahmenbedingungen einzuhalten – Lorne Spranz: „Wir sind Mitglied der Bluetooth Special Interest Group und führen für unsere Bluetooth-Produkte Lizenzen ab – ich schätze, dass 80% der Bluetooth-Produkte im Markt illegal importiert werden. Wir versuchen jedoch, alles richtig zu machen, und sind mit Leidenschaft bei der Sache, um Schaden für unsere Kunden abzuwenden.“

Aus der Leidenschaft heraus entstand auch der jüngste Zugang in der Spranz-Markenwelt: Die Marke Vinomaxx ist Resultat einer jahrzehntelang währenden Verbundenheit der Familie Spranz mit dem Land Portugal und seiner kulinarische Kultur. Seit 2009 importiert das Unternehmen Weine, Öle, Essig und Flor de Sal von ausgesuchten portugiesischen Produzenten. „Wir kennen alle Produzenten persönlich und bieten Gourmetqualität zu attraktiven Preisen“, erklärt Lorne Spranz. „Unser Weine werden direkt in den Weingütern abgefüllt, das Olivenöl ist kein Verschnitt, sondern von einem einzigen Produzenten und einer einzigen Plantage, und das Flor de Sal wird in traditionellen Salzgärten von Hand geschöpft.“ Für Händlerpartner, die sich von der hohen Qualität der Vinomaxx-Produkte überzeugen möchten, steht am Spranz-Unternehmenssitz ein Thekenbereich für gemütliche Weinproben bereit.

Hohe Effizienz

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Seit 1968 mit an Bord: Produktionsleiter Rainer Scheffski ist das älteste Teammitglied.

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Hohe Kompetenz in der Veredelung: Spranz individualisiert vor Ort.

Seit dem Millenniumsjahr sitzt das Unternehmen auf dem rund 5.000 qm großen Gelände an der Ernst-Sachs-Straße in Koblenz. Das Hauptquartier vereint Büros, Veredelung und Teile des Lagers unter einem Dach. „Nach Jahrzehnten an wechselnden Standorten in der Koblenzer Innenstadt mit z.T. ausgelagerten Produktions- und Lagerräumen haben wir 2000 alles an einem Ort gebündelt“, so Reinhardt Spranz. Rund 100 Mitarbeiter beschäftigt Spranz inzwischen, mehr als 80 davon in der Produktion – die Veredelung im eigenen Haus und in hoher Qualität war von Anfang an ein wichtiges Asset der Koblenzer. Neben den traditionellen Verfahren wie Ätzen, Prägen und Tampondruck stehen auch moderne Laser- und Digitaldruckmaschinen zur Verfügung. Sogar produziert wird in Koblenz auch heute noch: Einige Mappenmodelle aus PVC entstehen unverändert im eigenen Haus an Hochfrequenz- Schweißmaschinen.

Der gesamte Produktionsablauf vom Auftragseingang bis zur Auslieferung des fertigen Produkts wird derzeit auf ein digitales Produktionsplanungs- und Steuerungssystem (PPS-System) umgestellt, das es ermöglicht, den Status einer Bestellung jederzeit mit einem Klick zu verfolgen, und das an das bereits bestehende drahtlose Lagersystem andockt. Seine Lieferfähigkeit hat das Unternehmen erst kürzlich erhöht: Dank eines neuen Lagerhauses auf der gleichen Straße stehen jetzt insgesamt 3.500 Palettenstellplätze zur Verfügung – Platz für weiteres Wachstum. „Effizienz und Zuverlässigkeit werden vom Markt zunehmend eingefordert und sind wichtige Faktoren, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig aufgestellt zu sein“, so Lorne Spranz.

Zukunftsfähigkeit

Wenn es um Zukunftsplanung geht, lässt das Unternehmen nachhaltige Aspekte nicht außer Acht: Bereits seit sieben Jahren bezieht Spranz Ökostrom vom Energieanbieter Lichtblick, seit vier Jahren werden zudem alle Waren klimaneutral transportiert. „Wir kooperieren mit dem Partner my climate und unterstützen zusammen ein Projekt in Afrika, das die dort vielerorts üblichen Gaskocher durch Solarkocher ersetzt, um so massiv CO2 einzusparen“, erklärt Kevin Frantz. Zu guter Letzt gehört zur Zukunftsstrategie des Unternehmens auch ein Bekenntnis zur Region und zu etablierten Branchenstrukturen – Lorne Spranz: „Anders als manche Wettbewerber werden wir unsere Veredelung nicht in Regionen mit niedrigerem Lohnniveau auslagern, sondern stattdessen den Standort Deutschland stärken – so bilden wir z.B. jedes Jahr zwei bis fünf Lehrlinge aus. Darüber hinaus werden wir nach wie vor keine Endkunden direkt beliefern. Alleiniger Vertriebsweg bleibt der Werbeartikelhandel, denn wir sind gemeinsam mit unseren Handelspartnern groß geworden und legen viel Wert auf eine enge und intakte Beziehung.“

Ein Beleg dafür ist nicht zuletzt die rege Außendienst- und Messetätigkeit, die das europaweit aufgestellte Unternehmen in Deutschland oder auch im Ausland pflegt, verbunden mit persönlichem Service, kurzen Wegen in der Kommunikation und Nähe zum Kunden. „Wir unterscheiden uns eben nicht nur im Sortiment, sondern v.a. auch in unserer Philosophie von den ‚Großen‘“, bemerkt Reinhardt Spranz, „denn wir sind auch nach 50 Jahren noch ein 100%iger Familienbetrieb“. Nicht wenige Mitarbeiter im Spranz-Team sind seit Jahrzehnten mit an Bord – allen voran Produktionsleiter Rainer Scheffski, der 1968 als Lehrling bei Spranz anheuerte. Auch der Gründer und Seniorchef selbst, der in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feierte, denkt noch nicht an den Ruhestand. „Ich gehe, wenn ich keine Lust mehr habe“, so Reinhardt Spranz. „Momentan allerdings sehe ich keinen Grund, aufzuhören – es macht auch nach 50 Jahren noch Spaß.“

Auf ihr Jubiläumsjahr will die Spranz- Mannschaft übrigens noch einmal anstoßen – deshalb wird es auch auf der PSI-Messe 2016 wieder einen Vinomaxx-Portugal-Spezialitätenstand geben.

www.spranz.de

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2017-10-02T12:17:43+00:0005. Oktober 2015|