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Orcas: Eintritt in neue Welten

Für Orcas ist 2015 ein Jahr mit vielen Neuerungen: Das Unternehmen ist nicht nur umgezogen, sondern hat auch sein Portfolio erweitert. Per aufgedrucktem Code und App werden unter dem Zauberwort „Haptual“ aus den Papierprodukten der Odenwälder Schnittstellen in die Welt des Digitalmarketings. Zudem wurde ein eigenes Produktsegment im Bereich Verpackungen aufgebaut.

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Als „Odenwälder Weininsel“ erfreut sich Groß-Umstadt unter Weinfreunden der Region einer gewissen Prominenz. In der Werbeartikelbranche kennt man das hessische Städtchen vor allem als Heimat der Kreativschmiede von Orcas. 2007 gegründet und vernetzt mit mehreren europäischen Qualitätsherstellern – u.a. mit dem türkischen Druck- und Verpackungsunternehmen Sinangin und dessen hochmoderner Produktion –, ist es Orcas rasch gelungen, sich als Spezialist für kreative Artikel aus Papier im Markt für haptische Werbung zu etablieren. Mit Geschäftsführer Marcus Korndörfer bearbeitet man sogar von Florida aus den Markt in den USA.

Doch die Schaltzentrale des Unternehmens liegt weiterhin in Groß-Umstadt, wenn auch seit Beginn des Jahres in neuen Räumlichkeiten: der alten Gerberei am Ort – einem historischen und nach modernen Anforderungen sanierten Gebäude aus dem Jahr 1868, in dem verschiedene Büros und Praxen untergebracht sind. „Es war einfach mal Zeit für einen Perspektivwechsel“, kommentiert Geschäftsführer Christopher Malik den Umzug, „und die Bedingungen hier sind ideal. Wir konnten die Büros nach unseren Wünschen aufplanen und entsprechende Wände einziehen lassen.“ „Die alten Gemäuer haben ihren ganz eigenen Charme. Wir fühlen uns hier richtig wohl“, ergänzt seine Geschäftspartnerin Tina Mahler.

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Hundertprozentig Individuell

Mit einem kleinen, aber hochmotivierten und schlagkräftigen Team von insgesamt sechs Mitarbeitern tüfteln die beiden Geschäftspartner an immer neuen Ideen für die Werbung und Unternehmenskommunikation auf Papierprodukten. „Unsere Produkte sind nie reine Standard- oder Lagerware, sondern wir produzieren immer nach Auftragseingang“, erläutert Mahler. „Papier ist ein sehr vielseitiges Medium und kann ganz nach den Wünschen der Anwender gestaltet werden. Wir entwickeln zusammen mit unseren Handelspartnern und deren Kunden daher hundertprozentig individuelle Werbeartikel. Eine solche Herangehensweise ähnelt der Arbeit einer Agentur und fordert den kommunikativen Austausch mit allen Beteiligten.“ „In unserem projektbezogenen Business ist intensive Beratung das A und O“, weiß Malik. „Wir verkaufen das, was die werbenden Unternehmen wollen, und zeigen Ihnen auf, was möglich ist. Für uns ist es daher auch uninteressant, einen Online- Shop zu betreiben. Wir stellen auf unserer Website lediglich Produkte – z.T. auch in Videos – vor, um ähnlich wie in unserem Katalog Anregungen zu geben.“ Ständige Erreichbarkeit, flexible Lösungen, das Eingehen auf Kundenwünsche – all das ist gelebte Unternehmensphilosophie. Deswegen halten alle Teammitglieder einen engen Draht zu den Kunden – intern sind alle Abläufe digital so transparent hinterlegt worden, dass jeder Mitarbeiter unmittelbar Auskunft geben kann. Auftritte auf Branchenmessen wie der GWW-Trend, der A+O-Tour, der PSI-Messe oder der HAPTICA® live tragen dazu bei, die Kontakte zu festigen. Neben der Rund-um-die-Uhr-Betreuung sind kostenlose Serviceleistungen wie Gestaltungsvorschläge und Musterversand bei entsprechenden Ordergrößen Markenzeichen der Mannschaft um Mahler und Malik. Komplett ausgelagert ist die Logistik – der entsprechende Partner befindet sich aber in räumlicher Nähe zum Büro, sodass die Abläufe jederzeit kontrolliert werden können.

Das Outsourcing solcher Dienstleistungen erlaubt es dem Unternehmen, sich auf seine Stärken zu konzentrieren: Produktentwicklung, Beratung und Marktkenntnis. Die kreative Ausrichtung spiegelt sich in den zahlreichen Referenzbeispielen wider, die für die unterschiedlichen Branchen – von Pharma über Messeveranstalter und Versicherer bis hin zu international bekannten Parfüm- oder Uhrenbrands – umgesetzt wurden. Bereits dreimal wurde Orcas mit einem Promotional Gift Award bedacht: 2010 für das Hardcover-Booklet mit individueller Ausstanzung, 2012 für das Haftnotizen- Leporello und 2013 für den QPG-Würfel, der mit seinen zahlreichen Veredlungsoptionen innen und außen sowie integriertem Notizblock, Haftnotizen, Kunststoff- Filmmarkern und Schreibgerätefach überzeugt.

Haptik trifft Onlinemarketing

Orcas goes Online: Das neue Konzept „Haptual“ verbindet die Vorteile haptischer Werbung mit denen des Digitalmarketings. Über unsichtbare Codes werden die Papierprodukte mithilfe von Apps zu Portalen in den virtuellen Raum.

Orcas goes Online: Das neue Konzept „Haptual“ verbindet die Vorteile haptischer Werbung mit denen des Digitalmarketings. Über unsichtbare Codes werden die Papierprodukte mithilfe von Apps zu Portalen in den virtuellen Raum.

Mittlerweile gibt es den Würfel mit einer neuen Option: Augmented Reality heißt das Zauberwort, das aus dem Schreibtischobjekt die Living Box macht – und das ist durchaus wörtlich zu nehmen, werden hinter einem unsichtbaren Code doch z.B. 3DAnimationen oder Produktvideos auf das Druckbild programmiert, die mithilfe einer App über die Webcam eines Smartphones auf dem Display eines Handys betrachtet werden können und zum „Leben erwachen“. Der Werbeartikel wird zur Schnittstelle von der analogen in die virtuelle Welt und kombiniert die Vorteile haptischer mit denen digitaler Werbung – ein Konzept, das Orcas unter dem Titel „Haptual“ und mit der dazugehörigen gleichnamigen App seit Beginn des Jahres vermarktet und im Verlauf der letzten Monate immer weiter optimiert hat. „Der Mensch ist ein Haptiker und wird es immer bleiben“, konstatiert Malik, „aber wir müssen sehen, dass wir Werbeartikel so positionieren, dass sie auch für die nachwachsende junge Generation attraktiv bleiben.“ Und Mahler führt aus: „In die Entscheiderpositionen rücken derzeit immer mehr Digital Natives, die sich ganz selbstverständlich und einen Großteil ihrer Zeit im virtuellen Raum bewegen. Werbetreibende Unternehmen müssen sie dort ansprechen. Gleichzeitig sind die Streuverluste bei der Onlinewerbung enorm, und es gibt eine Übersättigung – viele User fühlen sich zugespammt mit Newslettern, Chatkommentaren und Twitter-Hashtags. Hier setzt der Werbeartikel an: Er wird persönlich an bestimmte Personen verteilt, die der vorher definierten Zielgruppe entsprechen. Man erreicht also genau diejenigen, die man später digital informieren will. Und der User wiederum weiß, dass die Inhalte, die er sich auf seinem Smartphone anschaut, eine Relevanz für ihn haben.“

Auf nahezu alle Produkte aus dem Orcas- Sortiment lässt sich der unsichtbare Code integrieren. Der Kunde liefert die normalen Druckdaten ab, Orcas kümmert sich um die Umsetzung. Voraussetzung, um die Funktionen abrufen zu können, ist immer eine App, die in gemeinsamer Projektarbeit mit Händlern und Endkunden von Orcas konzipiert und dann über einen externen Dienstleister realisiert wird. Der Empfänger des Werbeartikels muss die App auf seinem Smartphone installieren und kann dann die Inhalte der App anschauen, wenn er mit der Smartphone-Kamera die entsprechende Grafik auf dem Werbeartikel fokussiert. Links zum Online-Shop, pdf-Dateien, Newsletter, Firmenpräsentationen, Downloads von Arbeitsmaterialien, Musikeinspieler, Fotos oder Videoclips – die Bandbreite der Möglichkeiten ist enorm. Ein gutes Referenzobjekt sind die Lapkoser – Displayreiniger, die auch als Mousepad fungieren –, die Orcas in Verbindung mit Global Brand Concepts für die Allianz entwickelt hat. Die Lapkoser werden an Agenten und Makler verteilt, die Geschäftskunden das Firmenkonzept des Versicherungskonzerns erklären und verkaufen sollen. Über die zugehörige App können Produktvideos und Verkaufsunterlagen sowie Formulare aufgerufen und heruntergeladen werden. „Ein positiver Aspekt des Online-Marketings ist, dass Unternehmen die Inhalte nach Bedarf, wenn nötig auch tagesaktuell, aktualisieren können. Der User erhält dann eine Nachricht, sodass es immer wieder einen Anlass gibt, mit ihm in Kontakt zu treten“, so Mahler. Hinzu kommen weitere Vorzüge wie Tracking, Reporting, exakte Bestimmung der Response-Werte und die damit verbundene Erfolgskontrolle der jeweiligen Marketingmaßnahme. Anfang des Jahres mit dem Projekt „Haptual“ gestartet, hat Orcas innerhalb der Werbeartikelbranche bereits für viel Aufmerksamkeit gesorgt. „Händler erkennen die Chancen solcher Werbetools. Sie bekommen einen anderen Zugang zu ihren Kunden, werden mehr als Marketingdienstleister, denn als Beschaffer gesehen, müssen sich nicht so sehr über den Preis definieren und bauen über die gemeinsame Projektarbeit auch eine engere Beziehung zu ihren Kunden auf“, meint Malik. Besonders interessant könnte der Ansatz werden, um die Klippen aus dem Transparenzkodex der Pharmaindustrie zu umschiffen. Dieser verbietet Pharmaunternehmen bekanntermaßen den Einsatz von Streuartikeln zur Bewerbung ihrer Produkte und Marken beim medizinischen Fachpersonal, erlaubt aber den Einsatz von Informations- und Aufklärungsmaterialien. Wird über eine App z.B. die Wirkweise eines Medikaments erklärt, könnte aus einem Werbeartikel schnell ein Informationsmedium werden.

Das Auge kauft mit: Orcas bietet auch Verpackungen als neues Produktsegment an.

Das Auge kauft mit: Orcas bietet auch Verpackungen als neues Produktsegment an.

Neues Feld: Verpackungen

Neben der Pionierarbeit im Bereich „Haptual“ hat sich Orcas zudem die Erschließung eines weiteren Produktbereichs auf die Fahnen geschrieben: Verpackungen. „Angesichts des Know-hows, das unser türkischer Partner bei der Herstellung von Verkaufsverpackungen, Displays und Boxen hat, liegt es nahe, dieses Segment auch von unserer Seite stärker zu promoten und in den Fokus der Händler zu rücken“, erläutert Mahler. „Man kauft mit dem Auge“, bricht ihr Geschäftspartner zudem eine Lanze für das Verkaufsinstrument Verpackung. „Eine schöne Hülle sorgt für eine andere Anmutung und Wertigkeit und ein anderes Preisbewusstsein beim Verbraucher. Eine gute Verpackung ist daher auch ein echter Werbeartikel.“ Besonders attraktiv sind nicht zuletzt die kleinen Abnahmemengen schon ab 100 Stück. Ob Verpackung, Artikel mit App- Anbindung oder klassischer Haftnotizblock – letztlich geht es stets darum, in Zusammenarbeit mit Händlerpartnern und deren Kunden individuelle Konzepte zu entwickeln. Dass bei einer solchen Ausrichtung auch immer neue Wege beschritten werden, ist fast schon unabdingbar. Und dass es dazu auch mal einen Perspektivwechsel – z.B. in Form eines Umzugs braucht – ist eigentlich nur konsequent. Es scheint, als könnte die alte Gerberei in Groß-Umstadt zu einer neuen Kreativzentrale im Markt der haptischen Werbung werden.

www.2orcas.com

 

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2016-10-21T11:32:37+00:0026. Oktober 2015|