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Bloomy Days: Blütezeit für florale Botschaften

Mit marktfrischen Bouquets in CI-gerechtem Look bietet das Berliner Start-up Bloomy Days werbenden Unternehmen einen bunten Strauß an Möglichkeiten, um langfristig Kundenbeziehungen aufzubauen.

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„Ich hatte immer frische Blumen zu Hause – auch während des Studiums, als ich mir das eigentlich gar nicht leisten konnte“, beginnt Franziska von Hardenberg, Gründerin des Online-Services Bloomy Days, die Entstehungsgeschichte ihrer Firma zu erzählen. „Als ich dann anfing zu arbeiten, nahm ich regelmäßig Blumen mit ins Büro, um mich wohlzufühlen und eine frische Atmosphäre zu schaffen. Die Kollegen fanden das anfangs eher befremdlich und fragten ständig, ob jemand Geburtstag habe. Mit der Zeit lernten sie es aber zu schätzen, jede Woche frische Blumen im Büro zu haben.“ Als von Hardenbergs Arbeitgeber neue Büroräume bezog, führte der Arbeitsweg plötzlich nicht mehr am Floristikgeschäft vorbei, und die Blumenliebhaberin begann sich zu fragen, warum man keine Abonnements für frische, individuell zusammenstellbare Schnittblumen im Internet ordern konnte. „In Deutschland wurden damals jährlich acht Mrd. Euro mit Blumen umgesetzt – darunter drei Mrd. Euro mit Schnittblumen – aber nur 300 Mio. dieses Umsatzes entfielen auf den Onlinebereich“, erläutert von Hardenberg, die den Entschluss fasste, diese Lücke mit einer eigenen Firma zu füllen.

Gegründet im März 2012, konnte Bloomy Days bereits kurze Zeit später über ein Crowdfunding-Portal in nur 93 Minuten 100.000 Euro von 175 Investoren einsammeln. „Den großen Erfolg beim Crowdfunding erkläre ich mir dadurch, dass unser Modell mit den drei Stichworten ‚Blumen‘, ‚Abo‘ und ‚Online‘ innerhalb von Sekunden erklärbar ist und sich im Grunde jeder gewundert hat, warum es bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Abo-Möglichkeiten auf dem Schnittblumenmarkt gab.“ Heute, nur dreieinhalb Jahre nach Firmengründung, ist aus der floralen Geschäftsidee ein florierendes Unternehmen geworden: 35 Mitarbeiter sind in der Zentrale in Berlin Mitte beschäftigt, von der aus alle Aktivitäten gesteuert werden. Im 500 qm großen Lager, in dem die Blumen gewaschen, gebunden und für den Versand vorbereitet werden, arbeiten noch einmal bis zu 100 Mitarbeiter. Fünfmal in der Woche werden bis zu 10.000 Sträuße verpackt. Seit 2014 hat die Firmengründerin mit Christian Kieb, der das Start-up bereits längere Zeit als Business Analyst begleitete, zudem einen zweiten Geschäftsführer an ihrer Seite.

„Mehr Blume und weniger Grün“, das liegt laut Franziska von Hardenberg, Gründerin von Bloomy Days, im Trend.

„Mehr Blume und weniger Grün“, das liegt laut Franziska von Hardenberg, Gründerin von Bloomy Days, im Trend.

Blumen sprechen lassen

Mit ihren Abonnements setzt von Hardenberg auf größtmögliche Flexibilität: Kunden haben die Wahl zwischen wöchentlicher, vierzehntägiger oder monatlicher Lieferung. Außerdem sind auf Wunsch lang- oder kurzstielige Sträuße bestellbar. Die User bestimmen online mit wenigen Klicks, wann ihre nächsten Blumen kommen oder einzelne Lieferungen, z.B. in der Urlaubzeit, aussetzen sollen. Außerdem können die Abonnements ohne Kündigungsfrist beendet werden. Jede Sendung enthält eine liebevoll designte Karte mit allgemeinen Ratschlägen zu Pflege und Handhabung sowie individuelle Informationen und Tipps zu den jeweiligen Pflanzenarten. Oft werden sortenreine Bouquets gebunden und außergewöhnliche Züchtungen verwendet. Bloomy Days sorgt aber nicht nur für frische Bouquets in den eigenen vier Wänden – mit dem Business Service versenden werbetreibende Unternehmen blumige Botschaften an Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter. „Blumen bleiben lange im Gedächtnis des Empfängers“, weiß von Hardenberg. „Mit unseren Bouquets können Unternehmen im After-Sales positive Kundenerlebnisse steigern, bei der Kundenbindung und -gewinnung richtig punkten, Produkte mit einem Überraschungseffekt vermarkten oder bei Beschwerden eindrucksvoll ‚Entschuldigung‘ sagen. Außerdem sind Blumensträuße auch zu Jubiläen und Beförderungen ein besonderes Geschenk.“

Neben der farblichen Abstimmung der Sträuße auf das firmeneigene Corporate Design lassen sich das Seidenpapier, die Verpackung und diverse Kommunikationsmittel wie Banner, Flyer, Broschüren oder personalisierte Grußkarten individuell gestalten und zum Wunschtermin versenden. So gaben z.B. Philips und Escada ihren Pressemailings zur Einführung eines neuen Produkts eine florale Note, und die Modemarke Brax verschickte nach der Präsentation der neuen Kollektion Blumengrüße mit Produktbroschüren und Samples an die Teilnehmer des Events. Flaconi, L’Oreal, Rosenthal, Vöslauer und Motel One sind nur einige weitere namhafte Unternehmen aus dem Kundenkreis des Start-ups.

Vom Feld bis zur Vase

Die Blumen werden in eigens designten Kartonagen verschickt, denen Firmen auch individuelle Kommunikationsmittel beilegen können.

Die Blumen werden in eigens designten Kartonagen verschickt, denen Firmen auch individuelle Kommunikationsmittel beilegen können.

Soweit möglich bezieht Bloomy Days sämtliche Pflanzen aus lokalem Anbau. Während sie in den Sommermonaten überwiegend aus deutschen Gärtnereien stammen, wird in der kühleren Jahreszeit zusätzlich auf Partner aus dem Ausland zurückgegriffen. Da das Start-up ohne Zwischenhändler arbeitet, vergehen vom Ankauf über die vasenfertige Zusammenstellung bis hin zur Anlieferung an Kunden in Deutschland und Österreich i.d.R. nur drei Tage. Verpackt werden die Bouquets in eigens designten Kartonagen. „Es gibt ungefähr 230.000 Blumensorten, somit lag eine der größten Herausforderungen darin, eine Verpackung zu entwickeln, die für den Transport möglichst vieler Blumenarten geeignet ist“, erklärt von Hardenberg. Derzeit sind Kartonagen in vier Größen im Einsatz. Zusätzlich werden die in Seidenpapier eingeschlagenen Bouquets mit einem Kabelbinder am Kartonboden befestigt, sodass sie nicht verrutschen. Um die Blumen beim Transport vor Frost und Kälte zu schützen, sind sie zusätzlich in Luftpolsterfolie eingewickelt. Die Dunkelheit im Karton sorgt dafür, dass die Pflanzen in eine Art Schlafzustand verfallen und nicht auf- bzw. verblühen. Außerdem versorgt die Bloomy Bag, ein mit Wasser gefüllter Beutel, die Pflanzen mit Feuchtigkeit. Bloomy Days ist bestmöglich für die Zukunft gerüstet: „Wir wollen den Umsatz des Vorjahres verdreifachen und sind bislang auf einem sehr guten Weg. Ein weiteres Ziel ist es, im nächsten Jahr in weitere Länder zu expandieren.“ Dass das Bloomy Days-Team genügend (Flower-)Power hat, um seine Vorhaben in die Tat umzusetzen, steht wohl außer Frage.

www.bloomydays.com

Bildquelle: Bloomy Days GmbH

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2016-10-21T11:32:32+00:0020. November 2015|