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Suitsuit: Marken gehen auf Reisen

Hochwertige Koffer und Reiseaccessoires für Individualisten – dafür steht die Marke Suitsuit. Die Produkte des niederländischen Unternehmens sind mobile und vielseitige Marketinginstrumente für eine Vielzahl von Branchen.

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Es ist eine Binsenweisheit, dass Reisen den Horizont erweitert und viele gute Ideen nicht am Schreibtisch, sondern unterwegs entstehen. Bei Emile Vijlbrief war das die Idee, aus Koffern Werbebotschafter zu machen. „Vor meiner Selbstständigkeit habe ich zahlreiche Stationen in Marketingpositionen durchlaufen, u.a. bei A.T. Cross, und bin dabei viel gereist“, so der Gründer, Mitinhaber und CEO von Suitsuit. „Irgendwann kam mir der Gedanke: Ein Koffer bietet rund 2 qm Fläche, die sich für Werbezwecke nutzen lässt. Während z.B. Flughafenwerbung viel Geld kostet und sich auf einen Ort beschränkt, sind Koffer ‚on the road‘. Ich habe dann damit begonnen, individualisierte Kofferbezüge aus Stoff zu entwickeln – diese verkaufen wir heute noch –, und gründete 2008 mein Unternehmen Suitsuit.“

Schon bald jedoch kamen ganze Koffer hinzu, nach einer Phase der Produzentensuche inklusive einiger „Kinderkrankheiten“ in der Produktentwicklung konnte das Unternehmen schon bald Modelle nach Kundenwunsch individualisieren. „Wir waren von Anfang an erfolgreich“, so Vijlbrief. „Ich habe 2010 auf der PromZ in Utrecht mit meinen Koffern einen Innovations- Award gewonnen und kam im Anschluss an die Messe der Nachfrage kaum hinterher.“ Anstatt jedoch auf der Erfolgswelle zu schwimmen und seine Produktidee zu „verheizen“, schwebte Vijlbrief ein langfristig angelegtes Konzept vor: „Ich habe schnell gemerkt, dass es wenig nachhaltig – und auch wenig reizvoll – ist, einfach nur Koffer zu verkaufen – man ist austauschbar, erst recht angesichts der zahlreichen Wettbewerber und Nachahmer. Ich habe also begonnen, eine Marke aufzubauen und auch im Retail zu lancieren. Mein Ziel ist es, Suitsuit als führende Marke für modisches Gepäck und Reiseaccessoires in hoher Qualität und mit einem unverwechselbaren Stil zu etablieren.“ Im Fachhandel genießt Suitsuit nach knapp fünf Jahren bereits einen hohen Bekanntheitsgrad: In 26 Ländern weltweit sind Suitsuit-Koffer erhältlich, rund 100.000 Stück verkauft das Unternehmen inzwischen pro Jahr. 70% des Umsatzes, der 2014 bei rund 4,2 Mio. Euro lag, entfallen auf den B2C-Markt. Suitsuit-Produkte sind bei großen Kaufhausketten wie Kaufhof oder Selfridges gelistet, und das Unternehmen hat bereits mehrere Flagship- Stores eröffnet.

Liebe zum Detail

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Bereits ab 200 Stück ist es möglich, einen individuellen Koffer herzustellen – von der Farbe und Gestaltung der Schale bis zum Innenleben inklusive Futter und Zippern.

Anfang des Jahres bezog das Unternehmen seinen neuen Hauptsitz im niederländischen Soest, wo insgesamt zwölf Mitarbeiter tätig sind. Ein eigenes Grafikteam entwirft Designs, die sich an den jeweiligen saisonalen Trends orientieren, jedoch eindeutig für modebewusste Individualisten gemacht sind. Mehrere Kollektionen kommen jedes Jahr auf den Markt – die Zielgruppe der Retail-Marke ist übrigens weiblich: „Wir sind ein wenig schizophren“, scherzt Vijlbrief. „Während wir unsere Produkte im Werbeartikelmarkt natürlich der Zielgruppe und dem Kampagnenziel anpassen, bauen wir im Retail eine dezidiert weibliche Marke auf. Viele Gepäckmarken definieren und vermarkten sich über ‚männliche‘ Argumente wie die Anzahl der Rollen, das Gewicht etc. Frauen fragen häufig nach Details wie möglichst vielen Extrafächern, die ein sorgfältiges Packen ermöglichen. Diesem Anspruch wollen wir gerecht werden.“Eine Detailverliebtheit, die das Unternehmen auch im B2B-Segment an den Tag legt. Als haptische Werbeträger bieten Suitsuit-Produkte eine Vielzahl von Individualisierungsmöglichkeiten, um Botschaften zielgenau und im wahrsten Sinne des Wortes zu transportieren. Neben dem Kernprodukt Koffer umfasst das Portfolio der Niederländer nach wie vor Kofferschutzhüllen, die per Sublimationsverfahren vollflächig bedruckt werden, sowie eine Reihe passender Accessoires wie Reisekissen, Tablet-Hüllen oder Laptop-Sleeves. Unternehmen vom Lebensmittelkonzern über die Modekette bis hin zu Fußballvereinen und Konzertveranstaltern setzen Suitsuit-Produkte bereits erfolgreich als Werbebotschafter ein – sei es als Instrument zur Kundenbindung oder Mitarbeitermotivation, als Premiumpräsent oder insbesondere auch als Merchandisingartikel.

Seit dem 1. September 2015 steht dem deutschen Werbeartikelhandel ein eigenes Deutschland-Büro in Mönchengladbach als Ansprechpartner zur Verfügung. Leiter des Deutschland-Teams ist Holger Quante. Der erfahrene Merchandising-Profi war zuvor 16 Jahre lang als Merchandising- und Marketingleiter für den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach tätig und führt außerdem die Agentur Markenmerch in Mönchengladbach. Bereits seit zwei Jahren arbeiten Quante und Suitsuit zusammen und haben u.a. die aktuelle Kofferkollektion des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München entwickelt. „Das Projekt ist in Teamarbeit mit einer Werbeartikelagentur und dem Marketingteam von Bayern München entstanden. Dabei war das Briefing des Vereins kurz – der Koffer sollte möglichst exklusiv und hochwertig sein“, so Quante. „Das Ergebnis ist ein tolles Beispiel dafür, was mit unseren Produkten möglich ist – vom Bayern-Logo und dem erhabenen ‚Mia san mia‘-Schriftzug auf der Front bis hin zu den individuellen Zippern und dem Innenfutter in Bayern-Optik. Noch vor dem Weihnachtsgeschäft war die Hälfte der Koffer bereits verkauft.“

Qualität und Sicherheit

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Die Entwürfe entstehen im hauseigenen Designstudio am Hauptsitz in Soest.

Ob Retail-Kollektion oder in Zusammenarbeit mit B2B-Kunden realisiertes, individuelles Projekt: Allen Suitsuit-Produkten gemeinsam ist ein kompromissloser Qualitätsanspruch. „Wir bieten auf unsere Koffer zehn Jahre Garantie und verbauen nur hochwertige Komponenten“, so Vijlbrief. „Die Rollen stammen vom führenden Hersteller Hinomoto, die Reißverschlüsse vom Qualitätsproduzenten YKK. Alle Modelle verfügen über ein TSA-Schloss, ein Alu-Trolley-Gestänge mit Stahl-Innenleben sowie über Wände, die 2 mm dicker sind als der Industriestandard.“

Im westchinesischen Hangzhou hat Suitsuit 2013 ein eigenes Büro eröffnet, wo ein achtköpfiges Team die Zusammenarbeit mit den chinesischen Produzenten koordiniert. Zunächst entsteht in Soest in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und unter Einsatz von 3D-Simulation ein Designentwurf. Das freigegebene Design wird anschließend nach Hangzhou gesendet und dort für den Offsetdruck aufbereitet. Zunächst laufen mindestens 250 m Polycarbonatfolie durch die Druckmaschine, um größtmögliche Farbgenauigkeit zu gewährleisten. Dann erst wird die Folie auf ABS-Plattenmaterial übertragen, das anschließend durch Erhitzen in Schalenform gebracht wird. Die fertigen Schalen werden schließlich in einer Produktionsanlage zu Koffern montiert. So erhält der Kunde am Ende ein hochauflösendes, farbgetreues, kratzfestes und äußerst haltbares Druckergebnis. Bereits ab 200 Stück ist es möglich, einen individuellen Koffer herzustellen – von der Farbe und Gestaltung der Schale bis zum Innenleben, das Ganze innerhalb von sechs bis acht Wochen. „Wir können diesen Qualitätsstandard und diese Konditionen nur ermöglichen, weil wir entsprechende Rahmenverträge geschlossen haben“, so Vijlbrief. „Alle Produzenten sind vertraglich verpflichtet, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu produzieren. Alle verbauten Teile werden von uns zudem vorab auf Konformität mit der Reach-Richtlinie getestet und vor Ort in ausreichender Menge gelagert. Indem wir ein solches ‚Rundum-sorglos-Paket‘ anbieten, entkommen wir der Preisdiskussion und etablieren langfristige Kontakte. Denn auch Kunden, die zunächst preisorientiert sind, wollen keine Reklamation, sondern ein hochwertiges und v.a. sicheres Produkt.“ „Viele unserer Kunden sind nicht nur mit Blick auf die Qualität, sondern auch auf die Produktionsbedingungen hochsensibel und haben strenge Vorgaben, die wir jedoch z.T. übererfüllen“, ergänzt Quante. „Alle Fabriken, mit denen wir zusammenarbeiten, sind nach den Smeta Standards (Sedex Members Ethical Trade Audit) auditiert. Mehrere Werbeartikelagenturen bzw. deren Kunden haben uns deshalb bereits als bevorzugte Lieferanten gelistet.“ Eigene Lager in Schanghai, Rotterdam und Soest ermöglichen ein effektives internationales Fulfilment, für deutsche Kunden können zudem in Mönchengladbach 4.500 Europaletten gelagert werden.

Ideen en Masse

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Holger Quante (l), Verkaufsleiter B2B bei Suitsuit Deutschland, und Emile Vijlbrief, der Gründer und Geschäftsführer von Suitsuit.

Über die in Sonderanfertigung und on demand produzierten Koffer hinaus bietet Suitsuit auch im Werbeartikelmarkt ein Lagersortiment an: Wer seinen Kunden individuell bedruckte Koffer in kleinen Stückzahlen und zu einem günstigeren Preis anbieten möchte, hat die Möglichkeit, aus vier Standardfarben zu wählen. Die Stickercases sind bereits ab zehn Stück und ab Lager in den Niederlanden erhältlich und werden in Soest mittels großflächiger Vinylsticker veredelt. Diese äußerst haltbaren Sticker bieten ebenfalls ein hochauflösendes Druckergebnis, haften nach einiger Zeit bombenfest und können darüber hinaus bereits ab einem Stück personalisiert werden – eine Steilvorlage für viele Einsatzbereiche. Vijlbrief gibt ein Beispiel: „Der niederländische Webshop Bol.com hat im Sommer 2014 Reisegepäck zu seinem Sortiment hinzugefügt. Aus diesem Anlass startete eine Like&Win-Kampagne auf facebook, in deren Rahmen 400 Stickercases verlost wurden, die wir mit den Namen der Gewinner personalisiert und ausgeliefert haben.“

Das ist nur eines von vielen Beispielen, wie vielfältig sich Suitsuit-Produkte in Marketingkampagnen integrieren lassen. Eine ganze Reihe weiterer Fallstudien findet sich im Katalog, den Suitsuit für den B2B-Markt produziert. So setzte eine Eismarke während der Sommer- und Reisesaison eine gebrandete Kofferschutzhülle als Onpack ein, die vielfach von Urlaubern genutzt wurde und damit im passenden Umfeld und zielgruppengenau jede Menge Blickkontakte generierte. Heinz Ketchup wiederum verschickte mit einem Koffer im Heinz-Design, der mit eigenen Produkten befüllt war, einen ganz besonderen Präsentkorb zu Weihnachten. Spannende neue Projekte sind bereits in der Pipeline – etwa für Kunden im Musikbusiness. Vijlbrief: „Es geht uns nicht bloß darum, Koffer zu verkaufen – wir wollen unseren Kunden vermitteln, wie vielseitig sie mit unseren Produkten Markenbotschaften transportieren können. Und je mehr Kunden wir davon überzeugen können, desto mehr geht auch unsere eigene Marke um die Welt.“

www.suitsuit.com

Bildquelle: z.T. Suitsuit

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2017-10-02T12:17:25+00:0020. November 2015|