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Aus für die kostenlose Plastiktüte

Macht Schluss mit Plastiktüten! – finden auch das Tütenmonster von ChicoBag und seine kleinen Helfer.

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Mit einer Vereinbarung zwischen Politik und Handel soll die Zahl der Plastiktüten in Deutschland eingedämmt werden. So haben Handelsvertreter und das Bundesumweltministerium am 26. April 2016 eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der Plastiktüten nicht mehr kostenlos abgegeben werden. Die Vereinbarung gilt für alle Kunststofftragetaschen mit oder ohne Tragegriff, die in den Märkten erhältlich sind. Keine Plastiktüten im Sinne der Vereinbarung sind Tiefkühltragetaschen, Permanenttragetaschen und sehr leichte Plastiktüten, z.B. für Obst und Gemüse. Bis 2018 sollen mindestens 80% der von den teilnehmenden Unternehmen sowie der Mitgliedsunternehmen der Verbände in Verkehr gebrachten Kunststofftüten Geld kosten. Wie viel Geld das im Einzelfall ist, bleibt dem Handel überlassen – in der Vereinbarung ist von einem „angemessenen Entgelt“ die Rede.

Hintergrund der Vereinbarung ist eine Verordnung der EU-Kommission, die den Mitgliedsstaaten vorschreibt, dass der Verbrauch von Plastiktüten reduziert werden muss – bis Ende 2019 auf maximal 90, bis Ende 2025 auf maximal 40 Stück pro Kopf. Die Deutschen verbrauchen derzeit im Schnitt etwa 70 Plastiktüten pro Jahr und liegen damit weit unter dem EU-Durchschnitt von 198 Stück.

Das Ende der kostenlosen Plastiktüte bedeutet gleichzeitig auch das Aus für einen überaus beliebten Werbeträger mit hoher Kontaktrate, dürfte aber gleichzeitig den Einsatz und die Nachfrage nach wiederverwendbaren Tragetaschen aus Materialien wie Baumwolle oder Non-Woven-PP merklich steigern.

www.umweltbundesamt.de

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2016-10-21T11:32:07+00:0030. Mai 2016|