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25 Jahre Mahlwerck: Das Porzellan der Marken

Vom Keller über die Scheune bis hin zur großen Manufaktur, von zwei Gründern bis zu über 120 Mitarbeitern: Die Geschichte von Mahlwerck Porzellan zeigt, wie es mit Fleiß und Engagement gelingt, eine Firma aus dem Nichts heraus aufzubauen.

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In diesem Jahr feiert Mahlwerck Porzellan sein 25-jähriges Bestehen. Das Unternehmen mit Sitz im oberbayerischen Kolbermoor ist Premiumanbieter für individuell bedruckte, farbig glasierte und gravierte Becher und Tassen, die als „Porzellan der Marken“ v.a. in den Bereichen Marketing, Merchandising und Catering Verwendung finden. Gegründet wurde die Manufaktur von den beiden Ostdeutschen Heike Hampel-Rudolph und Tobias Köckert, die noch vor der Wende über Ungarn in die Bundesrepublik kamen und in Rosenheim Zuflucht fanden.

Da es für Hampel-Rudolph als gelernte Meißener Porzellanmalerin schwer war, in Oberbayern eine Anstellung zu finden, tat sie kurzerhand das, was sie am besten konnte: Porzellan im Meißener Stil zu bemalen und auf Märkten zu verkaufen. Die Einzelstücke waren beliebt, ihr Malstil entwickelte sich weiter, und schon bald nahm sie an Gruppenausstellungen auf der ganzen Welt teil. Große Porzellanhersteller klopften an ihre Tür und wollten die filigranen Motive auf ihr Porzellan drucken. Köckert stand Hampel-Rudolph schon während dieser Zeit als Organisator, Manager und im Vertrieb zur Seite, 1991 gründeten beide zusammen das Unternehmen Mahlwerck Porzellan – die traditionelle Bezeichnung für die Malutensilien der Meißener Porzellanmaler stand bei der Namensgebung Pate. Während sich in den 1990er Jahren die technischen Möglichkeiten in der Porzellanbranche rasant weiterentwickelten, konzentrierten sich die beiden Mahlwerck-Gründer auf Kleinauflagen, kreierten dazu eigene Formen und tüftelten an Druck und Glasur weiter, bis sie mit den Ergebnissen zufrieden waren. Im Einzelhandel kamen die Modelle gut an, und von Konsumgütermessen wie der Ambiente kehrten die beiden Jungunternehmer mit gefüllten Auftragsbüchern zurück.

Auf Wachstumskurs

Der Mahlwerck High-Level-Druck ermöglicht die Realisierung fotorealistischer Motive, kratzfest eingebrannt bei 820 °C.

Der Mahlwerck High-Level-Druck ermöglicht die Realisierung fotorealistischer Motive, kratzfest eingebrannt bei 820 °C.

Die individuelle Veredelung von Porzellan in kleinen und mittleren Stückzahlen war damals in der Porzellanbranche eher unüblich – ein Umstand, den Mahlwerck für sich zu nutzen wusste: Während die großen Hersteller für sich hier keine besonderen Möglichkeiten sahen, etablierte sich die Manufaktur als flexibel und schnell agierendes Unternehmen, das die neuen Möglichkeiten der gewandelten Druckvorstufe effizient umsetzte. Anfang des neuen Jahrtausends war Mahlwerck Porzellan bereits in der Lage, mehrere Tausend bedruckte und glasierte Becher und Tassen pro Tag auszuliefern. Mit dem Aufbau einer Manufaktur in Tschechien stellten die mittlerweile erfahrenen Unternehmer 2006 die Weichen für die Zukunft: In Teplice, einer traditionellen Porzellangegend, fand man ausgebildete Mitarbeiter, viele Strukturen mussten jedoch erst aufgebaut werden. Zur gleichen Zeit wurden in Oberbayern mit dem Umzug auf das Gelände der Alten Spinnerei in Kolbermoor die Bereiche Vertrieb, Marketing und Administration weiter ausgebaut, die Mitarbeiterzahl erhöhte sich dort auf heute 20.

Gut aufgestellt in die Zukunft

Tobias-Köckert-Mahlwerck-DOPPEL

Heike Hampel-Rudolph und Tobias Köckert.

Das weiter anhaltende Wachstum erforderte 2014 den Umzug in neue, den speziellen Bedürfnissen des Unternehmens angepasste Räumlichkeiten. Heute beschäftigt Mahlwerck Porzellan über 120 Mitarbeiter und verfügt nach eigenen Angaben über die größten Glasur- und Gravurkapazitäten der Branche – fast 20.000 Becher und Tassen verlassen täglich die Manufaktur: von per Doming veredelten Tassen, die ab einer Mindestmenge von 100 Stück erhältlich sind, über klassisch per Druck oder Gravur individualisierte Exemplare, die in Stückzahlen von 250 bis 3.000 umgesetzt werden, bis hin zu Auflagen von mehreren 100.000 Tassen. Dabei immer im Fokus: hohe Qualität, innovatives Design, Funktionalität und Langlebigkeit.

Bekannte Produkte aus dem Hause Mahlwerck sind u.a. der Coffee-to-go-Becher aus Porzellan, der mehrfach ausgezeichnete Porzellanbecher Snack2Go, sowie die kürzlich mit einem Promotional Gift Award 2016 prämierte SteelMug. „Produkte wie diese sind nie die Lösung Einzelner. Die große Kunst ist es, alle Personen, Ideen und Techniken zusammenzufügen – mit einem gut organisierten Team, in dem verschiedene Disziplinen nahtlos zusammenarbeiten“, erläutert Köckert das Erfolgsrezept. Und Hampel-Rudolph ergänzt: „Wir wollen weiter Taktgeber sein, mir gefällt diese Rolle, auch wenn es immer eine Herausforderung ist, sie mit Anspruch auszufüllen.“ Nach 25 Jahren in einem anspruchsvollen Markt blicken beide optimistisch in die Zukunft: „Jeder Tag bringt neue Ideen, Verbesserungen und Möglichkeiten. Wir wollen ja nicht einfach nur als Unternehmen wachsen. Vielmehr möchten wir für jeden bei Mahlwerck auch großen Raum für persönliche Entwicklung sehen.“

Die 360°-Gravur ist aufwendiger als eine normale Logo-Gravur und wird von erfahrenen Porzellangraveuren mit viel Geschick umgesetzt.

Die 360°-Gravur ist aufwendiger als eine normale Logo-Gravur und wird von erfahrenen Porzellangraveuren mit viel Geschick umgesetzt.

// Julia Kuschmann

www.mahlwerck.de

Bildquelle: Mahlwerck Porzellan GmbH

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2017-10-02T12:17:14+00:0030. Juni 2016|