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Strassapplikation mittels Laser

Schnell, präzise, einfach umzusetzen – cameo Laser zeigt auf, welche Vorteile das Anbringen von Strass mithilfe moderner Lasertechnik bietet und wie vielseitig die Technik zur Herstellung individueller Glanzstücke anwendbar ist.

2016-09-05 08_15_42-WN353_PDF_Screen_gesamt.pdf - Adobe Acrobat Reader DC

Strass zieht die Blicke auf sich. Nicht umsonst wurden die Glas-Steine im 18. Jahrhundert als Diamantimitate eingesetzt und erfreuten sich großer Beliebtheit in adeligen Kreisen. Damals funkelte Strass in Halsketten und Ohrringen oder schmückte Häupter in funkelnden Diademen. Heute sorgt Strass in verschiedenen Größen und Farben auf unterschiedlichen Materialien für eine Extraportion Glanz, macht Motive oder Logos auf T-Shirts, Hosen, Caps und Taschen zum echten Eyecatcher. Damit der Gestaltung keine Grenzen gesetzt sind, hat die cameo Laser Franz Hagemann GmbH ein Verfahren entwickelt, das die Applikation der kleinen Steine unter Verwendung von Schablonen u.a. auf Textilien aller Art vereinfacht.

Individuell zugeschnittene Schablonen für die Veredelung mit Strass zu verwenden ist keine neue Vorgehensweise. Allerdings wurden bisher für die Herstellung der Schablonen Schneidplotter eingesetzt, die das gewünschte Motiv aus einer Trägerfolie ausschneiden. Besonders großflächige oder kleinteilige, mehrfarbige Motive sind im Plotter schwer umsetzbar, und das Ausschneiden ist zeitaufwendig. „Strass-Applikationen mit filigranen Mustern oder von großer Fläche lassen sich mit herkömmlichen Schneidplottern eigentlich nicht herstellen. Das funktioniert nur mit Lasern – und zwar schnell, kostengünstig und qualitativ hochwertig. Mithilfe des Lasers lassen sich viele Arten von Kunststoffen schneiden und gravieren, es sind extrem kleine Strichstärken realisierbar, und die Oberflächen bleiben unversehrt. Der Zuschnitt erfolgt zudem schneller als beim Schneidplotter, und die Schnittkanten sind sofort versiegelt“, konstatiert Torsten Herbst, Geschäftsführer von cameo Laser. Für die Strassveredelung kommen Laser der Epilog-Serie zum Einsatz, die cameo in Deutschland, Österreich und den Beneluxländern vertreibt. Die CO2-Lasersysteme unterscheiden sich von Faserlasern, die hauptsächlich für die Metallgravur eingesetzt werden, u.a. durch die emittierte Wellenlänge der Laserstrahlung, die mit 10,6 μm im Vergleich zu 1,06 μm bei Faserlasern zehnmal höher ist – somit weniger fokussiert und weniger intensiv. Eine Vielzahl verschiedener Materialien wie Kunststoffe, Holz, Glas, Keramik, Textilien, Leder u.v.m. lässt sich mittels der spezifischen Strahlung von CO2-Lasern bearbeiten. „Die Herstellung der Schablonen kann nur mit einem CO2-Lasersystem vorgenommen werden, denn Faserlaser sind hauptsächlich für Metallbeschriftungen geeignet und können keinen Kunststoff schneiden“, so Herbst.

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Mithilfe einer speziellen Bürste werden die Strasssteine in präzise geschnittene, wiederverwendbare Schablonen eingearbeitet und können anschließend mittels einer Transferfolie auf das Textil übertragen werden.

Das ausgewählte Motiv, z.B. eine Vektorgrafik oder Bitmap-Datei, wird zunächst in der von cameo Laser erstellten Software LaserDraw in Strasskonturen aufgelöst – für Außenkontur und Innenfläche können die Steine farblich und nach Größe sortiert sowie einzeln angelegt werden. Im Anschluss werden die Daten an den Laser übermittelt, der die entsprechende Kunststoffschablone ausschneidet. Je nach Motiv können auch mehrere Schablonen ausgeschnitten werden, um z.B. mehrere, verschiedenfarbige Flächen umzusetzen. Nach dem Zuschnitt wird der Strass mithilfe einer speziellen Bürste in die Schablone eingearbeitet. Dabei fallen die Steine mit ihrer glatten, mit Klebstoff versehenen Seite immer nach unten, während die funkelnde Spitze nach oben zeigt. Daraufhin wird eine Klarsichtfolie, die sogenannte Transferfolie, auf die Oberfläche der Schablone gelegt, an den Strass gedrückt und abgezogen – die Steine bleiben, fein säuberlich als Muster arrangiert, an der Folie kleben und können nun auf dem zu veredelnden Textil befestigt werden. Mithilfe einer Heißpresse wird der Strass bei 170°C etwa 30 Sekunden auf dem Textil fixiert, die Folie lässt sich anschließend leicht abziehen.

Besonders effektvoll ist die Textilveredelung mit Strass in Kombination mit einem zuvor per Laser in den Stoff eingearbeiteten Motiv. Dabei wird wie bei der Gravur die oberste Farbschicht abgetragen. „In etwa zehn Minuten entstehen so Strassmotive auf Textilien aller Art – besondere Einzelstücke. Da die Schablone beliebig oft wiederverwendbar ist, lassen sich auch ganze Serien herstellen. Aufgrund der vielseitigen Möglichkeiten der Applikationskombination wird diese Textilveredelung bereits in vielen Unternehmen und Branchen genutzt“, so Herbst. Doch nicht nur Fleece Jacken oder Caps, auch Kfz- und Smartphone-Zubehör, Flaschen und Gläser, Parfümflakons, Verpackungen u.v.m. lassen sich durch Strass-Applikationen mit Laser-Schablonen aufwerten. Glänzende Aussichten für werbende Unternehmen, die ihr Logo funkelnd in Szene setzen möchten.

// Claudia Pfeifer

www.cameo-laser.de

Bildquelle: cameo Laser Franz Hagemann GmbH

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2016-10-21T11:31:53+00:0005. September 2016|