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Senator droht Stellenabbau

senator_produktion_250x306Nach dem Verkauf an die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Perusa Partners sollen bei Senator, Groß-Bieberau, jetzt offenbar Stellen abgebaut werden. Wie diverse Medien, darunter das Darmstädter Echo, berichten, sind am Stammsitz des Traditionsunternehmens rund 100 Arbeitsplätze in Gefahr. Die Merz-Gruppe mit Hauptsitz in Frankfurt/Main hatte ihre Tochtergesellschaft erst im Juli d.J. verkauft, um sich weiter auf ihre globalen Geschäfte Ästhetik und Neurotoxine zu konzentrieren. Senator, so hieß es, könne aufgrund der Übernahme durch Perusa Partners seine Stellung als einer der führenden Anbieter von Werbeartikeln weiter ausbauen. In einer aktuellen Pressemitteilung vom 7. September kündigt Senator eine „Wachstumsstrategie auf wettbewerbsfähiger Kostenbasis“ an, die u.a. einen Personalabbau beinhalte. Wörtlich heißt es: „Um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Wachstumspläne bestmöglich vorzubereiten, ist eine Straffung des Stellenplans vorgesehen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer zukünftig sehr leistungsfähigen und fokussierten Mannschaft.“

Wie das Echo berichtet, soll sich Senator schon länger mit substanziellen Problemen herumgeschlagen haben. So sei u.a. der US-Markt weggebrochen, der Druck aus Fernost habe zugenommen und teilweise seien rote Zahlen geschrieben worden. Die Muttergesellschaft Merz habe sich mit dem Stellenabbau „nicht mehr die Finger schmutzig machen wollen“, so die Vermutung aus Insiderkreisen. Dass Senator daher quasi verschenkt worden sei, verneinte Daniel Jeschonowski, neuer geschäftsführender Gesellschafter von Senator, im Gespräch mit dem Echo. Auch über den vertraglich fixierten Zeitraum hinaus werde Perusa nichts ins Ausland verlagern, sondern vor Ort als Kompetenzzentrum für Kugelschreiber über Qualität und Nachhaltigkeit punkten wollen. Spätestens in zwei Jahren müsse wieder deutliches Wachstum zu sehen sein, so die Prognose des 35-Jährigen. Dazu werde weiter ein einstelliger Millionenbetrag pro Jahr investiert, geplant sei außerdem die Änderung der Rechtsform von der GmbH & Co KGaA in eine einfache GmbH.

www.perusa-partners.de
www.senator.com

 

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2016-10-21T11:31:49+00:0007. September 2016|