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Kibonu: Blumentopf war gestern

Mit den eigenen Produkten, Dienstleistungen und Botschaften Wurzeln in den Köpfen der Zielgruppe schlagen – das wünscht sich wohl jedes werbende Unternehmen. Haptische Unterstützung liefern die aus Mooskugeln wachsenden Miniaturpflanzen von Kibonu.

kibuno 1 - Kibonu: Blumentopf war gestern

Bonsais benötigen viel Pflege, und die Haltung der Miniaturbäumchen ist um einiges aufwendiger als die gewöhnlicher Zimmerpflanzen: Nicht nur der Standort muss wohl überlegt und die Bewässerung fein abgestimmt werden, auch häufiges Düngen und regelmäßiges Umtopfen ist angesagt, um das Gewächs mit frischem Substrat zu versorgen. Wäre es da nicht schön, wenn es eine pflegeleichtere, aber nicht minder dekorative Alternative gäbe? Diese Frage trieb auch die Designerin Claudia Neumann um, die als selbstständige Interior-Stylistin häufig auf der Suche nach hübschen Pflanzenarrangements war. „Blumentöpfe gefielen mir nicht, daher beschloss ich, eine Alternative zu entwickeln, und habe ein halbes Jahr lang am heimischen Küchentisch mit Erde, Lehm und Pflanzensubstraten experimentiert, bis die perfekte Mooskugel entstand. Im zweiten Schritt machte ich mich dann auf die Suche nach geeigneten Pflanzen“, berichtet Neumann.

Das Ergebnis ist ein mit Moos ummantelter und einem dünnen Faden fixierter Erdball, der sich aus besonders lehmhaltiger Erde und einem wasserspeichernden Granulat zusammensetzt und mit tropischen oder subtropischen Grünpflanzen bestückt wird. Das Standardsortiment umfasst zehn Gewächse – vom sichelblättrigen Zierspargel über Glücksbambus und Drachenbaum bis hin zur chinesischen Feige. Ergänzt wird das Angebot durch saisonabhängige Pflanzen wie Ginkgo – ein sommergrüner Baum, der im Herbst seine Blätter abwirft – und Zuckerhutfichten, die sich, mit kleinen Kugeln und Mini-Lichterketten dekoriert, als innovative Weihnachtsbaum-Alternative hervortun. Die Größen variieren von S mit einer Gesamthöhe von ca. 11 cm bis XL mit einer Gesamthöhe von ca. 35 cm.

Pflegeleicht und langlebig

kibonu claudia neumann - Kibonu: Blumentopf war gestern

Mit ihren in Deutschland handgefertigten Kugelbäumchen pflanzt Claudia Neumann frische Werbeideen in die Köpfe von Anwendern haptischer Werbeträger.

Bevor der Verkauf der Kugelbäumchen 2009 starten konnte, musste allerdings erst noch ein passender Name gefunden werden. Anknüpfend an den naheliegenden Vergleich mit Bonsaibäumchen, verband Neumann kurzerhand die beiden japanischen Begriffe „Ki“ für Lebenskraft und „bonu“ für Ball miteinander und erschuf die Bezeichnung Kibonu. Der Begriff soll außerdem zum Ausdruck bringen, dass die hübschen Kultgewächse ihrem Besitzer Glück und wachsende Energie bringen. Viel Zeit für die Pflege muss man nicht investieren, denn die Zwergbäumchen sind äußerst robust und durch das schmückende Moos optimal mit Nährstoffen versorgt. An einem hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung positioniert und alle paar Tage von unten gewässert, ist auch ohne den berühmten grünen Daumen für eine lange Überlebensdauer gesorgt. Durch den begrenzten Platz in der Kugel wachsen die Pflanzen zudem nur langsam. Sollten die Wurzeln dennoch mit der Zeit mehr Raum einnehmen, lässt sich die Pflanze samt Mooskugel in einen Topf mit herkömmlicher Erde setzen oder – je nach Baumart – in den Garten umsiedeln. Detaillierte Informationen und Pflegehinweise liefert ein Pflanzenkärtchen.

Natürliche Ansprache

Vertrieben werden die dekorativen Hingucker hauptsächlich über die Homepage. Jährlicher Fixpunkt ist darüber hinaus das Tollwood Winterfestival, ein Markt für Kunsthandwerk, Bio-Gastronomie und Kulturveranstaltungen auf der Münchener Theresienwiese. Aktuell steht ein Umzug ins Ruhrgebiet an: Auf dem ehemaligen Zechengelände Lohberg in Dinslaken richtet sich Neumann ihren neuen Firmensitz samt Produktionsbereich ein und wird dort künftig an Möglichkeiten tüfteln, die Kibonus auch als nachhaltige Werbebotschafter zum Einsatz kommen zu lassen. Denn seit die Unternehmerin 2017 erstmals mit ihren Glücksbäumchen auf der PSI-Messe in Düsseldorf vertreten war, hat sie den Werbeartikelmarkt fest ins Auge gefasst. Neumann: „Keine Pflanze sieht aus wie die andere; jedes Kibonu-Bäumchen ist ein Unikat und somit ein sehr individuelles Präsent. Momentan arbeite ich an einer nach Kundenwunsch gestaltbaren Präsentbox. Außerdem können Unternehmen mit individualisierbaren Pins, die in die Mooskugeln gesteckt werden, auf sich aufmerksam machen.“ Je nach Bestellmenge vervollständigen gebrandete Baumanhänger und veredelbare Untersetzer das firmeneigene Design; Pflege- und ggf. zusätzliche Grußkarten bieten ausreichend Platz zur persönlichen Ansprache und Informationsvermittlung.

kibonu ginkgo - Kibonu: Blumentopf war gestern„Vor allem als Mitarbeiter- und Kundenpräsent sind die Kibonus gefragt“, zieht Neumann ein erstes Fazit. Ein Raffineriebetrieb hat die stylishen Mooskugelobjekte an seine Mitarbeiter verschenkt und dafür von einer ortsansässigen Töpferei spezielle Tonuntersetzer mit Firmenlogos brennen lassen. Ligne St. Barth, ein Produzent hochwertiger Pflegeprodukte, versendete die Kugelbäumchen als natürliche Markenbotschafter an Wellnesshotels, und ein Hersteller von Kaffeeautomaten orderte für seine Kunden mit einem Kaffeestrauch bestückte Erdkugeln. „Sollen Pflanzen verwendet werden, mit denen ich bislang noch keine Erfahrungen gesammelt habe, ist eine längere Testphase nötig – schließlich sollen die Gewächse gut gedeihen und auch optisch eine gute Figur machen“, erläutert Neumann und erweitert mit jedem Auftrag ihr botanisches Know-how. Für werbende Unternehmen werden sämtliche Promotionaktionen, in denen die Zierpflanzen mit Niedlichkeitsfaktor eine Hauptrolle spielen, somit buchstäblich zur runden Sache.

// Jasmin Oberdorfer

www.kibonu.com

Bildquelle: Kibonu

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2017-04-18T16:35:36+00:0018. April 2017|