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Capmee: Aufstecker mit Tragweite

Am höchsten Punkt des Trägers befestigt, treiben die Aufsätze für Baseballcaps von Capmee Werbebotschaften buchstäblich auf die Spitze. Hut ab für diese Start-up-Idee.

capme - Capmee: Aufstecker mit Tragweite

Die Geschichte des Baseballcaps beginnt am 24. April 1849 in New Jersey, wo ein Spiel der New York Knickerbockers ausgetragen wurde. Anstatt mit den damals üblichen Strohhüten trat die Mannschaft mit stabilen Kappen auf den Platz, die – auch wenn der Schirm noch fehlte – als Vorgänger der heutigen Baseballmützen gelten und ihnen ihren Namen gaben. Mittlerweile ist die ursprünglich für den Baseballsport konzipierte Kopfbedeckung Bestandteil der Dienstkleidung vieler Behörden und Organisationen, erfreut sich als Freizeitaccessoire großer Beliebtheit und hat sogar Einzug in die Fashionwelt gehalten. Das angesagte Modelabel Balenciaga brachte die Caps bei der Präsentation seiner Frühjahrs- und Sommerkollektionen 2017 sogar auf den Laufsteg – hauptsächlich in Schwarz oder Weiß und mit auffälligem Schriftzug, um die eigene Marke prominent in Szene zu setzen.

Promotion on top

Rouven Groetzki Portrait - Capmee: Aufstecker mit Tragweite

Hoch hinaus will Rouven Groetzki mit seinen patentierten Baseballcap-Aufsätzen.

Dass sich Markenbotschaften mit Schirmkappen besonders effektiv transportieren lassen, wissen aber nicht nur die Pariser Modedesigner, der Pforzheimer Rouven Groetzki hat ein ähnlich gutes Gespür für Trends und setzt dem individuellen Look mit seiner Promotionidee die Krone auf. Unter dem Namen Capmee bietet der gelernte Goldschmied verschiedene Aufsätze an, die mithilfe einer Innenlippe den Knopf an der Kappenspitze umgreifen und sich so auf jeder handelsüblichen Cap befestigen lassen. Dem Design der international patentierten Aufsätze sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Während sich in der Variante Classic einfache, einfarbige Objekte aus Silikon umsetzen lassen, bietet Prime Möglichkeiten für ausgefallene Sonderanfertigungen aus mehrfarbigem und detailreich gestaltbarem PVC. In Kombination mit einem im Digitaldruck veredelten Doming können in der Variante Special, die in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Pforzheim produziert wird, filigrane Schriften und Bilder dargestellt werden. Bei Cheers handelt es sich um eine Art Rohling, der einem Flaschenhals nachempfunden ist und als Halterung für Kronkorken dient.

„Als ein Bekannter sich vor vier Jahren ein Accessoire für seine Cap von mir wünschte, habe ich angefangen mit geometrischen Aufsätzen und verschiedenen Befestigungsarten zu experimentieren“, berichtet Groetzki. „Je nach Hersteller und Stoffbezug unterscheiden sich die Knöpfe an der Kappenspitze minimal in ihrer Größe, sodass Ösen und Schieber als Halterung nicht infrage kamen und ich eine elastische Lippe entwickeln musste.“ Offiziell gegründet wurde das junge Unternehmen dann im Sommer 2016 von Rouven Groetzki und seinem Cousin Patrick, Handball-Profi der Rhein-Neckar Löwen und Spieler der deutschen Nationalmannschaft. Der Handballer ist nicht nur selbst begeisterter Capträger, auch der sportliche Backround passt ideal zur Geschäftsidee, wie die Kundenstruktur des Start-ups und erste Umsetzungsbeispiele zeigen: Capmees in Form kleiner Pokale setzte z.B. die Großhandelsgruppe Würth ein, die international im Fußballsponsoring aktiv ist, u.a. als Partner des Schweizer Cups. Tisoware, ein deutscher Anbieter von Lösungen für die Bereiche Personaleinsatzplanung und Zeitwirtschaft, nutzt Reitturniere als Werbeplattform und ließ Pferdeköpfe in der Firmen-CI anfertigen. Die amerikanische Basketball-Profiliga NBA orderte die Domingvariante Special für ihre Goodie Bags, die beim jährlich ausgetragenen All-Star Game an prominente Teilnehmer ausgegeben werden. Im Rahmen der All-Access Tour, einem Wochenende mit Aktivitäten rund um die NBA, das Basketballfans aus aller Welt gewinnen können, kamen ebenfalls gebrandete Capmees zum Einsatz.

NBA All Access Capmee - Capmee: Aufstecker mit Tragweite
Tisoware Capmee - Capmee: Aufstecker mit Tragweite
Heute gelten Baseballcaps als Fashionaccessoires. Früher wurden sie hauptsächlich von Sportlern zum Schutz vor Sonne und Regen sowie als Zeichen der Teamzugehörigkeit getragen. Kein Wunder also, dass Capmee v.a. im Sport-Merchandising zum Tragen kommt.

Gute Aussichten

Sämtliche Aufsätze werden auftragsbezogen designt und z.T. in Zusammenarbeit mit externen Grafikern entwickelt. Nach anfänglicher Produktion in Fernost erfolgen seit Kurzem über 80% der Fertigung in Deutschland, was die Lieferzeiten verkürzt sowie Transportkosten und Zollgebühren einspart. In Bezug auf potenzielle Kunden streckt das Start-up seine Fühler aber weiterhin Richtung Ausland aus, wie Groetzki berichtet: „Über den Kontakt zur NBA konnten wir eine Kooperation mit einer amerikanischen Promotionagentur abschließen, die sich auf den Sport- und Getränkemarkt spezialisiert hat und über die wir künftig weitere internationale Aufträge abwickeln können.“ Besonders für Brauereien und Getränkehersteller interessant ist die Variante Cheers. Der Capmee-Rohling schafft als Zugabe-Artikel – verpackt im gebrandeten Faltkarton oder Tütchen und inklusive individuell gestalteter Anwendungsanleitung – die besten Voraussetzungen, den Kronkorken in aufmerksamkeitsstarker Position am höchsten Punkt der Cap zum Markenbotschafter zu machen.

Zukünftig möchte das Start-up auch im Retail hoch hinaus und arbeitet an einer Capmee-Kollektion für Sportartikelgeschäfte und Streetware-Stores. Die Verpackung soll die Form einer Baseballmütze bekommen und zusätzlich als Schlüsselanhänger fungieren – so lassen sich die Anstecker stets sicher aufbewahren, nach Bedarf wechseln, und etwas Kleingeld für unterwegs findet in den kleinen Döschen auch noch Platz. Ebenfalls in Planung sind mit LED-Technologie ausgestattete Capmees, die auf Konzerten und Musikfestivals leuchtende Akzente setzen oder beim Schulweg in der Dämmerung für zusätzliche Sicherheit sorgen. Allesamt Ideen, die zeigen, dass die Einsatzmöglichkeiten der Capmees noch lange nicht ausgeschöpft sind. Der Weg für eine Spitzenstellung im Streuartikelbereich ist somit frei.

// Jasmin Oberdorfer

www.capmee.de

Bildquelle: G&G productions GmbH

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2017-10-02T12:16:05+00:0029. Mai 2017|