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Hey!blau Labs: Mit Sicherheit ein Hingucker

Schutz von Privatsphäre und Daten sind in unserer vernetzten Welt heute wichtige Anliegen. Und sie sind auch die Gründe für den Erfolg von Hey!blau Labs. Denn das Kölner Unternehmen bietet seit Ende 2012 Produkte, mit denen werbetreibende Unternehmen und ihre Kunden auf der sicheren Seite sind.

Kryptonizer Schluesselanhaenger 300dpi CMYK - Hey!blau Labs: Mit Sicherheit ein Hingucker

Das muss man ihm lassen: Gespür für Zeitgeist hat Thomas Mühlhoff. Zwei Jahre lang hatte der Unternehmensgründer von Hey!blau Labs getüftelt, bis er im Dezember 2012 mit dem Vertrieb des camblock beginnen konnte. Der Spezialsticker für die Webcam-Linse war Mühlhoffs Antwort darauf, dass er immer öfter beobachtet hatte, wie Internetnutzer die Kamera ihres Smartphones, Tablets und Laptops mit Pflaster oder Klebeband abgedeckt hatten, um sich vor ungewolltem Zugriff zu schützen. Der Gedanke, dass dies optisch ansprechender und beim Ablösen rückstandsfrei gehen müsse, ließ den gelernten Zahntechniker und studierten Musiker nicht los, bis er in einem wiederverwendbaren, PVC- und klebstofffreien, aber auf glatten und leicht angerauten Flächen haftenden Aufkleber endlich die optimale Lösung gefunden hatte. Einen prominenten Abnehmer für seine Erfindung hatte Mühlhoff mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) dann auch schnell gefunden: Seit Januar 2013 ergänzt das Ministerium sein Aufklärungspaket „Chatten. Teilen. Schützen!“ zum Schutz von Kindern im Internet mit dem camblock. Welche Brisanz die Themen Spionage und Hacker-Angriffe allerdings noch entwickeln würden, war Anfang 2013 noch gar nicht zu erahnen. Denn erst als ein halbes Jahr später die globalen Überwachungs- und Spionageaktivitäten des US-Geheimdienstes NSA bekannt wurden, bestimmten die Themen Datensicherheit und Schutz der Privatsphäre plötzlich die öffentlichen Diskussionen wie nie zuvor. Dabei war sich Mühlhoff schon von vornherein darüber im Klaren gewesen, dass seine Webcam-Cover eine ideale Werbefläche bieten: Sie sind im direkten Sichtfeld der Anwender, wirkungsvoll, lassen sich mit ihrem geringen Eigengewicht gut bei Mailingaktionen einsetzen und unterstreichen noch dazu die Sensibilität des werbetreibenden Unternehmens im Umgang mit Kundendaten.

Jede Form umsetzbar

heyblau camblock Face - Hey!blau Labs: Mit Sicherheit ein Hingucker

Schützt die Privatsphäre vor ungewolltem Zugriff: der rückstandslos zu entfernende camblock.

Das Produkt kam im Werbeartikelmarkt, angefacht auch von den aktuellen Debatten rund um die Enthüllungen von Edward Snowden, gut an. Mittlerweile gibt es kaum eine Form, in der der camblock noch nicht umgesetzt worden ist. „Wir haben schon Sprechblasen, Herzen, Smileys, Kameras, Schnurrbärte, kleine Monster oder Sterne realisiert. Ganz egal, was der Kunde will, es ist grundsätzlich alles machbar – sogar Glühbirnen, die dank der standardmäßig neu angebotenen Doming-Veredelung dreidimensional aussehen“, erklärt Mühlhoff. Gemeinsam mit seinem Kollegen Max Schweder berät Mühlhoff die Kunden, während Grafiker Bruno Bauch die Gestaltung, auch der mitgelieferten Trägerkarten, wunschgemäß ausführt. „Je nach Einsatzzweck unterscheiden sich die von uns empfohlenen Individualisierungen des camblock. Für ein Notebook z.B. ist es wichtig, dass das Webcam Cover dünn ist, damit der Nutzer das Gerät auch zuklappen kann. Eine Doming-Veredelung wäre hier nicht ratsam“, erzählt Schweder. Zum Endgerät passend kann Hey!blau Labs auch die Größe der camblock-Sticker verändern. Meistens entscheiden sich Kunden daher für zwei bis drei Größen bzw. Formen, die zusammen mit den Trägerkarten im Polybag verpackt werden. Schweder: „So können mehrere verschiedene Endgeräte bestückt werden. Bei Smartphones ist die Kameralinse schließlich kleiner als bei Laptops. Der Sticker sollte ja optimal passen.“ Und er fügt hinzu: „Es ist schon lustig: Der camblock ist der erste Werbeartikel, der besser wird, je kleiner man ihn macht.“ Bei runden Smartphone-Stickern z.B. beläuft sich der Durchmesser auf 10 mm.

Hohe Flexibilität

heyblau wn366 1 - Hey!blau Labs: Mit Sicherheit ein Hingucker

Kaffee für neuen Energieschub: Max Schweder (l) und Thomas Mühlhoff in ihrem Kölner Büro.

Darauf, dass hier das Werbelogo auch richtig „sitzt“, wird bei der Produktion in den Gemeinnützigen Werkstätten Köln (GWK) besonderes Augenmerk gelegt. Die GWK als Produktionsstätte gefunden zu haben, bezeichnet Mühlhoff als Glücksfall: „Der enge Kontakt hat sich bezahlt gemacht. Dass jeder Schritt in Köln passiert, ist für uns ein großer Vorteil: Wir können die Produkte vor Ort in kurzer Zeit, zum vertretbaren Preis und für den Kunden individuell anfertigen. Dadurch ist der Zugriff auf die Wertschöpfungskette extrem hoch.“ Die kurzen Wege zur GWK haben auch schon für Synergieeffekte gesorgt. So bietet Hey!blau Labs neben Doming auch einen speziellen Lack als Veredelung der Webcam-Cover an, der zusammen mit der GWK entwickelt wurde. Doch auch wenn mit dem camblock alles begann, die Spezialsticker sind nicht das einzige Produkt, das Hey!blau Labs mittlerweile im Werbeartikelbereich anbietet und das bei der GWK hergestellt wird. Das Thema Sicherheit schreibt das sich als Kreativlabor verstehende Unternehmen nämlich groß, und so gelang Mühlhoff mit dem Kryptonizer ein weiterer Coup zum Schutz vor Hackern. Das mittlerweile patentierte Giveaway erhöht die Sicherheit von Passwörtern, indem es hilft, sie zu verschlüsseln. Geliefert wird der Code auf einem gestaltbaren Schlüsselanhänger aus PVC bzw. aus Bio-Kunststoff, zusammen mit einer auf Wunsch designten Trägerkarte im Polybag.

„Jeder Kryptonizer ist mit einem individuellen Übersetzer-Code ausgestattet. So wird z.B. das häufig verwendete Wort „Administrator“ mit jedem Kryptonizer zu einem anderen Krypto-Passwort übersetzt“, erklärt Mühlhoff. „Der Anwender benutzt das Giveaway regelmäßig für Passworteingaben und trägt ihn als Schlüsselanhänger noch dazu immer bei sich. Das ist mit Sicherheit die beste Werbung“, so der Unternehmensgründer, der auf Messen noch einen anderen Effekt beobachtet hat: „Sowohl Kryptonizer als auch camblock sind sehr kommunikative Artikel. Man kommt über sie sehr schnell ins Gespräch über Themen wie Passwörter und Sicherheit – echte Eisbrecher also.“ Eisbrecher, die die Mitarbeiter der GWK auch schon mal ins Schwitzen bringen können. Denn die Aufträge durch Hey!blau Labs haben kontinuierlich zugenommen. Die Bestellungen kommen auch aus dem Ausland, z.B. aus den Niederlanden, der Tschechischen Republik, aus Dubai oder Australien. Ungefähr 4.000 Produkte pro Werktag werden im Durchschnitt heute hergestellt; in diesem Jahr will man erstmals die Millionenmarke knacken. Die Aufgabe der Beschäftigten ist in erster Linie die Konfektionierung der Produkte. „Uns ist wichtig, dass wir unsere Mitarbeiter in Handarbeit beschäftigen. Das trainiert ihre Feinmotorik und ihre Ausdauer, und zudem motiviert es sie“, sagt Gabriele Palm, bei der GWK zuständig für die Bereiche Büro und Konfektionierung. So werden z.B. die Kunststoffkarten für die Kryptonizer aus der Stanzung gebrochen, auf Kundenwunsch horizontal oder vertikal mit dem individuellen Code bedruckt, mit zwei Klebedots auf der Trägerkarte befestigt, im Hochglanz-Polybag (oder wahlweise in ökologischen Tüten) verstaut und für den Versand vorbereitet. Während diejenigen Kryptonizer-Karten, die nicht von Hey!blau Labs hergestellt wurden, (noch ohne Code) zugeliefert werden, sind die camblock-Sticker eine komplette Inhouse-Produktion. Hierfür hat Mühlhoff der GWK eigens Produktionsmaschinen zur Verfügung gestellt. Vor Ort lässt sich so die Qualität der nach Kundenwunsch geformten Sticker direkt überprüfen.

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Eine ruhige Hand ist notwendig für die Domingveredelung, die den camblock-Stickern optische Tiefenwirkung gibt und sie so zu einem besonderen Hingucker macht.

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In drei verschiedenen Varianten gibt es die camblock-Sticker: in der Standardausführung, mit Lack oder Doming. Alle Sticker werden manuell auf die Trägerkarten aufgebracht.

Kleine Mindestbestellmengen

Die Kooperation mit der GWK ermöglicht eine flexible und schnelle Auftragsbearbeitung: Innerhalb von zwölf Werktagen erhalten Kunden ihre individuell gestalteten camblock-Sticker. Dabei liegt die Mindestbestellmenge bei 250 Stück. Kryptonizer sind schon in geringerer Auflage von 100 Stück erhältlich, bei einer Lieferzeit von fünf Wochen. Auch wenn die Auftraggeber für den Kryptonizer meistens finale Druckdaten liefern, auf Wunsch kümmert sich Grafiker Jonas Holland-Moritz darum, individuelle Designvorstellungen auf den Kunststoffkarten und den Trägerkarten umzusetzen. „Es hat sich bewährt, dass sich ein Grafiker nur um camblock kümmert, ein anderer um die Kryptonizer. Die Grafiker kennen die jeweiligen Produkte und das Material aus dem Effeff und können tolle Ideen umsetzen“, sagt Mühlhoff. Dabei lobt er auch die Zusammenarbeit mit den Händlern: „Das klappt super. Termineinhaltung und Datenversand laufen in der Regel reibungslos. Andererseits macht es natürlich auch Spaß, Gestaltungsmöglichkeiten im direkten Kontakt mit den Anwendern zu diskutieren.“ Auch im Retailbereich sind die Produkte von Hey!blau Lab übrigens zu erwerben. So gibt es die camblock-Sticker z.B. im Spionagemuseum oder im Buchhandel zu kaufen. Für Mühlhoff hat der Werbeartikelbereich allerdings einen besonderen Reiz: „Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie sich ein Unternehmen mit unseren Produkten präsentiert. Und außerdem: Was gibt es Besseres, als wenn Ihnen einer Geld gibt, damit er Ihre Produkte verschenken kann? Ich stehe voll und ganz hinter dem Nutzen unserer Artikel, denn sie schützen vor Hacker-Angriffen und machen die Menschen außerdem sensibler für dieses Thema.“ Sensibilisierung ist ein wichtiges Stichwort – auch für das nächste Projekt, das das Kreativlabor momentan in der Mache hat. Um was es sich genau handelt, will Mühlhoff noch nicht verraten. Eines steht aber fest: Es wird wieder ein Thema sein, das die Gemüter aktuell bewegt.

// Rebecca Klug

www.heyblau-labs.com

Fotos: Hey!blau Labs (4); Rebecca Klug (1), © WA Media GmbH

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2017-12-21T14:05:02+00:0010. Oktober 2017|