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Dankebox: Die Geste zählt

Angefangen bei der Haptik der Verpackung über die Personalisierung der Grußkarte bis hin zur hohen Wertigkeit der enthaltenen Produkte drückt jedes Detail der Dankebox Anerkennung aus. Damit liefern die Macher der kleinen Aufmerksamkeiten einen gelungenen Gegenpol zu Präsentartikeln von der Stange. Das Motto der Düsseldorfer: maximale Wertschätzung, minimaler Aufwand.

dankebox2 - Dankebox: Die Geste zählt

Alexander Hoyers Wahl fiel auf Schokolade aus dem Supermarkt, als er sich bei der Empfangsdame seines ehemaligen Arbeitgebers bedanken wollte. Wirklich zufrieden war der studierte Wirtschaftswissenschaftler aber nicht mit seinem Mitbringsel. Er hätte sich etwas Edleres und Persönlicheres gewünscht, was aber genauso leicht zu beschaffen gewesen wäre. Aber was? Als Halbgrieche mit dem selbstproduzierten Olivenöl seines Großvaters aufgewachsen, entstand die Idee, hochwertige Food-Boxen mit persönlichen Botschaften zu entwickeln. Hoyer, der u.a. bei der Werbeagentur Jung von Matt und dem Kamerahersteller Nikon im Bereich Marketing und Werbung Erfahrungen gesammelt hatte, tat sich dafür mit Rechtsanwalt Dennis Bertog zusammen. Gemeinsam mit einem Verpackungs- und Kommunikationsdesigner kreierten sie eine hochwertige und markante Kartonage. Für die edle Haptik und Optik der 21 x 5,5 x 5,5 cm großen Box sorgen kleine Details wie eine Satinschlaufe und die erhabene Blindprägung des Schriftzugs „Danke“, der sich je nach Kundenwunsch durch andere Worte ersetzen lässt.

Neben der Zusammenarbeit mit qualitätsorientierten Lieferanten und großer Liebe zum Detail spielte in der Gründungsphase auch eine schicksalhafte Party eine entscheidende Rolle. „Wir waren auf der Weihnachtsfeier eines anderen Start-ups eingeladen und haben als Wichtel-Geschenk unsere Dankebox mitgebracht“, erzählt Hoyer. „Zufällig war auch der Business-Angel-Investor dieses Start-ups anwesend, der unser Präsent so klasse fand, dass wir später eine kleine Anschubfinanzierung von ihm erhielten, die uns in den ersten Monaten sehr geholfen hat.“ Als die Dankebox Anfang 2018 Marktreife erlangte, kam Jan Krebs als Vertriebsleiter und dritter Gesellschafter an Bord; Bertog zog sich gleichzeitig aus dem operativen Geschäft zurück, bleibt aber als Gesellschafter und Rechtsberater mit dem Start-up verbunden. Hoyer: „Nachdem Produktentwicklung und Finanzierung abgeschlossen waren, haben wir 2018 mit dem aktiven Vertrieb begonnen. Dabei sind wir bald auf den Werbeartikelhandel aufmerksam geworden. Wir erhielten sehr positives Feedback zu unserer All-in-one-Präsentlösung, dem Pricing und den angebotenen Services. Künftig möchten wir die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Werbeartikelagenturen weiter ausbauen.“

Klein, aber fein

dankebox 1 - Dankebox: Die Geste zählt

Freuen sich auf ihre dreifache Messepremiere: Alexander Hoyer (l) und Jan Krebs werden im Januar 2019 auf der TrendSet, der PSI-Messe und der Nordstil vertreten sein.

Bei allen vier Ausfuhrungen der Dankebox arbeiten Hoyer und Krebs mit Familienbetrieben und kleinen Manufakturen zusammen, die ebenso wie die Start-up-Chefs grose Sorgfalt auf die Auswahl ihrer Produkte verwenden. Beispielsweise stammt das Olivenol in der Box „Mediterrane Kostlichkeiten“ von der griechischen Halbinsel Peloponnes, wo zwei Bruder die frisch geernteten Fruchte in der hauseigenen Muhle kaltpressen. Komplettiert wird die Box mit einem handgeschopften Fleur de Sel. Von einem Familienbetrieb bezieht das Start-up auch seine handgemachten Pralinen. Im Gegensatz zu den im Handel ublichen maschinell befullten Schokoladenhohlkorpern werden die Pralinen in der preisgekronten Hannoveraner Chocolaterie Truffel Guse seit 1921 vom Kern ausgehend gefertigt und von Hand mit Schokolade uberzogen. Dabei kommen hochwertige Zutaten wie Schweizer Grand Cru-Schokolade, selbstgemachter Krokant und frische Himbeeren zum Einsatz. Erganzt wird das Sortiment durch eine Ausfuhrung mit zwei handgemachten Fruchtaufstrichen von einem Bauernhof sowie einer Version mit erlesenem Darjeeling- Tee und einem Teesieb aus Edelstahl. Hoyer: „Mit der Dankebox vereinfachen wir die oftmals langwierige Suche nach einem passenden Prasent oder Mitbringsel, das dem Beschenkten die gewunschte Wertschatzung entgegenbringt. Der Aufwand fur den Schenkenden ist dabei minimal. Er muss sich nur fur eine Sorte entscheiden, uns sein Logo zusenden, die Farben auswahlen und den personlichen Gruskartentext mit uns abstimmen.“ 

Nachhaltige Kundenbindung

Auch das Thema Nachhaltigkeit wird bei den Unternehmensgründern großgeschrieben: Die kompakte Box besteht fast ausschließlich aus Papier und Pappe – beides recycelbar. Die Satinschlaufe, die den Geschenkcharakter unterstreicht, ist Oeko- Tex®-zertifiziert. „Sämtliche Materialien stammen aus der EU – vieles ist ‚made in Germany‘“, erläutert Hoyer. „Z.B. wird der in der Standardausführung in dezentem Dunkelbraun gehaltene Außenschuber von einem traditionsreichen Papierhersteller aus Gmund am Tegernsee gefertigt.“ Zusammenbau und Bestückung der Präsente erfolgen in Handarbeit bei einer Düsseldorfer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Auf Wunsch übernimmt das Start-up die komplette Versandlogistik. Verschickt werden die edlen Aufmerksamkeiten zu 100% klimaneutral per DHL GoGreen. Neben Mercedes-Benz, HUK, Continental und Wüstenrot zählt der Robinson Club zu den ersten Kunden der Düsseldorfer. Nach einer Reise erhalten die Top-Gäste des Touristikunternehmens eine in der Firmen-CI gebrandete Box. Etventure, eine auf digitale Transformation spezialisierte Unternehmensberatung, legte beim Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung Pralinenboxen in den Hotelzimmern ihrer Gäste aus. Ein Folgeauftrag wurde ebenfalls schon umgesetzt: Zu Weihnachten erhalten Kunden und Geschäftspartner eine Ausführung mit individuell ausgewählten weihnachtlichen Inhalten.

dankebox6 - Dankebox: Die Geste zählt

Geprägte Logos, individuelle Schriftzüge, persönliche Anschreiben und Kartonagen in Firmenfarben –
die Veredelungsmöglichkeiten der Dankebox sind vielfältig.

Die Personalisierung der Grußkarten mit Wunschtext, Logoaufdruck und persönlicher Anrede ist bereits ab einer Auflage von einem Stück möglich, wobei vorrätige Ware in nur wenigen Tagen geliefert werden kann. Bei vollindividualisierten Boxen und hohen Stückzahlen beträgt der Vorlauf rund vier bis sechs Wochen. „Von der Wunschfarbe des Kartons, dem Schriftzug und der Schlaufenfarbe bis hin zur Prägung des Logos im Heißfoliendruck ist nahezu alles möglich“, so Hoyer. „Zudem sind die Inhalte auf Wunsch anpassbar, und auch unser Standardsortiment wird sich 2019 noch vergrößern. U.a. arbeiten wir an einem Wellness-Set.“ Ziemlich gespannt sind Hoyer und Krebs außerdem auf ihre dreifache Messepremiere im Januar 2019. Sowohl bei der Winterausgabe der TrendSet in München als auch auf der Nordstil in Hamburg und auf der PSI-Messe in Düsseldorf wird das Start-up in den jeweiligen Newcomer-Arealen ausstellen. Dort können die Besucher dann nicht nur die Präsente begutachten, sondern auch den Inhalt der Pralinenbox verkosten. Für die beiden Dankebox-Macher bedeutet das zwar maximalen Aufwand zum Jahresanfang, die Streuverluste sind bei so viel Engagement aber aller Voraussicht nach minimal.

// Jasmin Oberdorfer

www.dankebox.de

Bildquelle: Brand Elephants GmbH

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2019-01-16T08:43:18+02:0016. Januar 2019|