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Earebel: Eine wohlklingende (Werbe)masche

Es gibt was auf die Ohren – und zwar von Earebel. Das Start-up aus dem Allgäu hat die perfekte Kombination aus Kopfbedeckung und Kopfhörern geschaffen. Da horchen auch werbende Unternehmen auf, die bei ihrer Zielgruppe den richtigen Ton treffen wollen.

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Over-Ear-Kopfhörer sind zu schwer und verrutschen leicht, On-Ear-Varianten sind da schon handlicher, sitzen bei viel Bewegung aber auch selten fest genug – und falls doch, drücken sie schnell unangenehm. In-Ear-Kopfhörer sind auch keine Lösung, schließlich fallen sie trotz gegenteiliger Werbeversprechen viel zu oft heraus und minimieren sämtliche Umgebungsgeräusche. Was also tun, wenn man bei der täglichen Joggingrunde, auf der Wandertour oder während der Pistenabfahrt nicht auf seine Lieblingsmusik verzichten möchte? Earebel hat genau dafür eine Lösung parat. Das Start-up hat Mützen und Stirnbänder entwickelt, in die die Kopfhörer einfach direkt eingesetzt werden können. Dadurch bleiben die Soundgeber in jeder Situation an Ort und Stelle und sind zugleich kaum spürbar. Vor dem Waschen der Textilien lässt sich die Audioquelle, die per Kabel oder Bluetooth mit dem Smartphone oder MP3-Player verbunden wird, im Handumdrehen herausnehmen. Auch ein Tausch zwischen verschiedenen Modellen ist möglich.

Die Idee für „den bequemsten Kopfhörer der Welt“ stammt von den beiden sport- und musikaffinen Grafikdesignern Manuel Reisacher und Dietmar Hirsch, die in Immenstadt gemeinsam eine Werbeagentur führten und mit einem eigenen Label für Street- und Sportswear schon länger im Textilsektor unterwegs waren. Die ersten Modelle strickte Reisachers Mutter Pia. „Etwas knifflig war die Aussparung für die Kopfhörer“, berichtet Hirsch. „Wir haben zahlreiche Möglichkeiten ausprobiert, um die Öffnung zu verstärken, damit die Kopfhörer möglichst fest sitzen, ohne dass der Tragekomfort beeinträchtigt wird.“ Durch Zufall lernten die Gründer einen pensionierten Strickprofi kennen, der noch über eigene Maschinen verfügte und probierten gemeinsam mit dem hilfsbereiten Rentner verschiedene Materialien und Nähtechniken aus, bis sie auf ein spezielles, leicht dehnbares Bandmaterial stießen, das sich perfekt für ihre Zwecke eignete.

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Bringen Headwear und Sound erfolgreich unter einen Hut: die Earebel-Gründer Dietmar Hirsch (l) und Manuel Reisacher.

Noch mitten in der Entwicklungsphase stellte das Duo seine Erfindung 2014 auf der internationalen Leitmesse für Sportartikel und Sportmode (ISPO) in München vor, wo ihnen als Finalist des „ISPO Brand New Award“ sofort große Aufmerksamkeit zuteil wurde. Besonders Unternehmen aus der Sport- und Musikindustrie zeigten sich begeistert. Von der positiven Resonanz bestärkt, machten Reisacher und Hirsch Nägel mit Köpfen und gründeten 2015 das Unternehmen Earebel. „Als ein Auftrag aus Korea mit einer Ordermenge von mehreren Tausend Stück einging, war klar, dass wir Unterstützung von außen benötigen“, so Hirsch. Know-how in Sachen Produktion, Vertrieb und Logistik holte sich das Startup durch einen Auftritt bei der TV-Sendung Die Höhle der Löwen. Ein Investor stieg mit ein und stellte wichtige Weichen für eine tragfähige Zukunft.

Watt und Wolle

Das Earebel-Sortiment gliedert sich in drei Segmente: Die Beanies und Stirnbänder der Lifestyle-Linie bestehen zu 100% aus Acryl, sind für Allergiker geeignet und machen jedes Alltagsoutfit komplett. Nützliche Begleiter für Outdooraktivitäten finden sich in der Sport-Linie, in der atmungsaktive, schnelltrocknende und winddichte Funktionsmaterialien zum Einsatz kommen. Produziert werden die Textilien in Polen, China und Deutschland. Die Mützen und Stirnbänder aus der Handmade-Linie stammen komplett aus deutscher Fertigung. Bis heute greift Reisachers Mutter Pia persönlich zur Stricknadel und stellt gemeinsam mit bis zu 20 weiteren fleißigen Strickerinnen in Handarbeit verschiedene Modelle aus hochwertiger, nach Standard 100 by Oeko-Tex® zertifizierter Schurwolle her. Einige Varianten bestehen zudem aus einer Mischung aus Alpakawolle und Acrylfaser. Hirsch: „Wir arbeiten mit einem italienischen Lieferanten zusammen, der die Garne nach unseren Vorgaben fertigt. So können wir in jeder Produktionsstätte eine gleichbleibend hohe Qualität der Materialien garantieren.“

earebel muetzen - Earebel: Eine wohlklingende (Werbe)masche

Erfolgreiche Kooperationen: U.a. Porsche, die Macher des Kinofilms Meine teuflisch gute Freundin und die Spvgg. Unterhaching haben die Mützen und Stirnbänder mit den integrierten Kopfhörern bei Promotionaktionen eingesetzt.

Während bei der Fertigung der Mützen mit Pia Reisacher ein Profi aus den eigenen Reihen herangezogen wurde, wendete sich das Start-up bei der Konstruktion der Kopfhörer mit Kabel an den österreichischen Hi-Fi-Hersteller AKG. Die spätere Bluetooth-Version erschien allein unter der Marke Earebel. Die runden Klangwunder, die sich über integrierte Tasten steuern lassen, wurden bewusst so konstruiert, dass sie nicht komplett von Außengeräuschen abschirmen. „Hupen, lautes Rufen oder Hundegebell sind bei moderat eingestellter Lautstärke noch wahrnehmbar. Wer noch etwas von seiner Umwelt mitbekommt, ist einfach sicherer unterwegs“, weiß Hirsch und ergänzt: „Demnächst haben wir mit JBL einen neuen Partner an unserer Seite, mit dem wir das Angebot unserer Bluetooth-Kopfhörer weiter ausbauen.“ Neben dem Musikhören ist auch Telefonieren möglich, denn das innovative Audiozubehör verfügt über eine Freisprecheinrichtung, für die die Entfernung zwischen Tonquelle und Mikrofon kein Problem darstellt. Viel Anklang hat die Erfindung der beiden Grafiker auch bei werbenden Unternehmen gefunden – kein Wunder, bei der Bandbreite an Individualisierungsmöglichkeiten. Hirsch: „Die Funktionstextilien können im Sublimationsdruck veredelt werden, die Garne für die Wollmützen lassen sich CI-gerecht einfärben, Muster können eingestrickt und Logos aufgestickt werden. Steinchen aus Strass setzen Highlights, und ab 2.000 Stück branden wir auch die Kopfhörer ganz individuell.“

So nutzte bereits Heizungs- und Kühlsystembauer Viessmann, der als Sponsor im Wintersport auftritt, atmungsaktive Earebel-Stirnbänder in Firmenfarbe als Merchandisingartikel. Sitour, Anbieter von Werbeflächen in Skigebieten, setzte Mützen als Mitarbeiterpräsent ein, und Käufer eines Porsches aus der Reihe E-Performance dürfen sich aktuell über eine schwarze Mütze mit gebrandeten Kopfhörern und Porsche-Label freuen. Anlässlich des Kinofilms Meine teuflisch gute Freundin brachte das Start-up ein Stirnband als Limited Edition heraus. Das Musthave für Fans der Komödie wurde bei Gewinnspielen zum Kinostart verlost und kann im Earebel-Shop erstanden werden. Das einzige, was jetzt noch fehle, so Hirsch, sei ein fester Partner aus dem Textilien- oder Elektronikbereich, der dem jungen Unternehmen im B2B-Marketing zur Seite stehe. Wer ein offenes Ohr für die Jungs aus dem Allgäu hat, darf sich also gerne melden.

// Jasmin Oberdorfer

www.earebel.com

Bildquelle: Earebel

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2019-05-09T13:39:38+02:0009. Mai 2019|