Die Schäfer Unternehmensgruppe bietet eine große Bandbreite an Dienstleistungen und Produkten für werbende Unternehmen: Von Rekonstruktionen des Firmengebäudes mittels Mini-Bausteinsystem bis zum Markenkopfhörer ist alles möglich und individualisierbar – teilweise sogar in Stückzahl eins.

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Big Ben steht neben dem Eiffelturm, das Brandenburger Tor neben dem Kolosseum, Kängurus turnen um einen Strandkorb herum, und über allem thront majestätisch der Kölner Dom. Was zunächst wie ein abstruser Tagtraum anmutet, ist in Daufenbach nahe Neuwied durchaus Realität. Etwas verkleinerte Realität, natürlich, aber immerhin. In dem beschaulichen Ort, zwischen Köln und Frankfurt an der A3 gelegen, liegt der Firmensitz der Schäfer Unternehmensgruppe, und im dortigen Showroom kann der Besucher sich bei entsprechender Vorstellungskraft im Dschungel, auf einem Vulkan und auf einer Baustelle wähnen, und das gleichzeitig. Big Ben, der Eiffelturm und alle anderen eingangs erwähnten Gebäude stehen hier als Rekonstruktionen im Miniaturformat aus Brixies, einem Mini-Bausteinsystem. „Auf einer Reise durch Asien habe ich solche Mini-Bausteinsysteme kennengelernt und mir gedacht: Das lässt sich hervorragend als Werbeartikel nutzen, so etwas möchte ich unseren Kunden auch bieten“, erzählt Joachim Schäfer, Gründer der Schäfer Unternehmensgruppe, zu welcher die für die Brixies verantwortliche Schäfer Toy Company gehört: „Wir haben uns eine Fabrik gesucht, haben eigene Werkzeuge entwickelt und sind seit 2015 mit den Brixies auf dem Markt.“

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Der Gründer der Unternehmensgruppe:
Joachim Schäfer.

Über 300 Standardartikel zum Zusammenbauen beinhaltet das Baustein-Sortiment, von Weihnachtsmännern und Fahrzeugen über alle möglichen Tiere bis hin zu den angesprochenen, nicht abschließend aufgezählten Sehenswürdigkeiten. Die Verpackungen dieser Standardbausätze sind in verschiedenen Abstufungen individualisierbar, entweder mit eigenem Logosticker oder in komplett individuellem Design. So bunt und vielfältig die Bausteine sind, sie stellen nur einen Teil des breitgefächerten Portfolios der Unternehmensgruppe dar. Die Schäfer Toy Company im Speziellen wurde 2007 gegründet. Kern des Unternehmens sind Design und Produktentwicklung mit angeschlossener Logistik, der Unternehmensschwerpunkt liegt in der Entwicklung und dem Vertrieb eigener Marken wie z.B. den Brixies. Andere Unternehmen der Gruppe sind im Airport Retail aktiv, konzipieren Store-Lösungen für Handelspartner und wickeln Inflight-Geschäfte für namhafte Hersteller ab, v.a. im Bereich Elektronik und Uhren.

Maschinenraum Grafikabteilung

Neben dem Hauptsitz in Deutschland ist Schäfer auch mit Büros in Manchester, Hongkong, Singapur, Peking, Hainan, Tokio, Dubai und seit neuestem in Miami vertreten. Das Herz des über mehrere Kontinente verzweigten Unternehmens schlägt allerdings am Unternehmenssitz in Daufenbach, wo über 40 Mitarbeiter, die zusammen mehr als zehn Sprachen sprechen, für Beratung, Produktentwicklung, Lagerhaltung und Vertrieb verantwortlich sind. Insgesamt 2.000 qm Lagerfläche stehen dort zur Verfügung. Die Produktentwicklungs- und Designabteilung ist dabei so etwas wie die linke und die rechte Herzkammer der Unternehmensgruppe: „Die Grafikabteilung ist unser Maschinenraum“, sagt Schäfer. Dort arbeiten aktuell sechs, bald sieben Grafikdesigner u.a. an Brixies-Sonderanfertigungen, und zwar quasi in Handarbeit: Nach Fotovorlagen bauen die Grafiker die gewünschten Modelle erst einmal mit den Brixies nach. Dafür stehen elf verschiedene Steinformen und Größen aus ABS-Kunststoff in 23 Farbtönen, darunter zwei transparente, zur Verfügung. Mit dem Kunden gemeinsam werden die Anzahl der Steine und ggf. zu verwendende Farben festgelegt, alles andere beruht dann zunächst auf dem Auge, der Feinmotorik und dem gestalterischen Können des verantwortlichen Grafikers. So ist auch die im Foyer ausgestellte Rekonstruktion des eigenen Firmengebäudes entstanden – übrigens absolut detailgetreu bis hin zur Begrünung im Außenbereich und dem kleinen, japanisch gestalteten Innenhof. Bei einer bekannten Sehenswürdigkeit oder einem Gebäude, das man täglich sieht, ist die Herausforderung für die Fingerfertigkeit schon groß genug, aber so richtig gefordert sind die Designer, wenn sie eher spezielle Sonderanfertigungen erstellen.

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Sonderanfertigungen sind kein Problem für die Grafiker – auch wenn die Details mal etwas kniffliger sind.

„Wir brauchen tatsächlich nur eine Fotovorlage, dann können unsere Grafiker auch für Laien erst einmal ungewohnte Dinge wie Druckmaschinen oder spezielle Baumaschinen nachbauen“, sagt Schäfer. Da zum Brixies-Universum auch Räder und Gelenke gehören, gibt es quasi nichts, was nicht umgesetzt werden könnte. Wenn das Modell dann gebaut und vom Kunden abgesegnet wurde, kümmert die Grafik sich noch um eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Selberbauen, die den Bausätzen beigelegt wird. Ab einer Bestellmenge von 1.000 Stück bietet die Schäfer Toy Company komplette Sonderanfertigungen an, auch die Verpackung ist auf Wunsch komplett individuell gestaltbar. Die Schwierigkeitsstufen und die Kosten sind bei diesen 3D-Puzzles abhängig von der Anzahl der verwendeten Bausteine. So vielfältig wie die Bausätze selbst sind auch die Anwendungsmöglichkeiten. Aktuell arbeitet die Grafikabteilung z.B. an Figuren mit 30 bis 50 Steinen, die als Füllung für einen Adventskalender dienen sollen.

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Dank Digitaldruck kann Move individualisierte Werbeartikel bereits ab Stückzahl eins liefern.

Besonders stolz ist man aber auf die Idee mit den patentierten Postkarten: „Mailings werden noch zu häufig nach ein paar Sekunden einfach weggeworfen und entfalten nur geringe Wirkung“, skizziert Schäfer das Grundproblem und erläutert, wie werbende Unternehmen das eigene Mailing interessanter gestalten können: „Wir bieten kleinere Figuren aus dem Brixies-Sortiment bis etwa 150 Steine auch als Bausatz in genormten und für den Versand geeigneten Postkarten an.“ Ab 1.000 Stück sind auch hier Sonderanfertigungen möglich, das Standardsortiment kann ab einer Auflage von 100 Stück mit individuellen Logostickern auf der Postkarte außen und mit Textetiketten innen veredelt werden. „Die Empfänger beschäftigen sich länger mit so einem Mailing, weil es ungewöhnlich ist; sie nehmen es mit nach Hause, um es dort z.B. mit ihren Kindern gemeinsam aufzubauen, stellen das fertige Modell dann im besten Fall auf dem Schreibtisch auf – und haben so das Logo des werbenden Unternehmens immer im Blick“, erklärt Schäfer die Werbewirkung des patentierten Produkts: „Damit erreichen unsere Kunden Response- Quoten von bis zu 67%.“

Für unterwegs

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Brixie-Bausätze lassen sich auch als individualisiertes Mailing verschicken.

Im Portfolio der Schwesterfirma Schäfer Promotion finden sich mit dem Move-Konzept auch Mittel für die Ansprache weniger bauals vielmehr musikbegeisterter und sehr mobiler Zielgruppen. Schäfer Promotion gibt es bereits seit 2002 und bietet sowohl Beratung als auch Entwicklung, Beschaffung, Individualisierung und Herstellung von Werbeartikeln für Werbemittelhändler an. Unter dem Namen Move vertreiben die polyglotten Westerwälder Elektronikprodukte, u.a. Lautsprecher, Kopfhörer und Powerbanks von Markenherstellern wie etwa Bang & Olufsen, JBL, Sennheiser und Sony. Move verkauft in Airport-Stores an Privatkunden, Online-Shops können Werbeartikelhändler für ihre Fullservice-Kunden nutzen. Eine Einbindung in einen bestehenden Prämienshop ist unkompliziert und wird durch das Team der Schäfer Promotion unterstützt. Für werbende Unternehmen sind Elektronikprodukte gute Imageträger, die sich z.B. als Giveaway der wertigeren Art oder als hochwertige Prämie bzw. als besonderes Kundengeschenk eignen. Insbesondere Kopfhörer und Lautsprecher von JBL seien interessante Werbeartikel, da sie einerseits preislich attraktiv, andererseits Markenprodukte seien, mit denen werbende Unternehmen ihren Kunden ein hohes Maß an Wertschätzung signalisieren und gleichzeitig dezent, aber wirkungsvoll für sich werben können, erklärt Schäfer. „Gerade die Deutschen – aber nicht nur sie – sind so etwas wie Markenfetischisten“, erklärt er und fügt hinzu: „Bei einem No-Name-Produkt ist man misstrauisch, einem Markenprodukt hingegen bringt man als Endnutzer Vertrauen entgegen.“ Das liegt nicht nur daran, dass man bei Markenprodukten einfach höhere Qualität vermutet, es hat auch etwas mit Erwartungen an Produktsicherheit zu tun: „Gerade im Bereich Werbeartikel ist Produktsicherheit ein sensibles Thema – und bei Markenartikeln erwartet man in der Regel ein höheres Sicherheitslevel.“

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Werbeträger mit steigender Beliebtheit: gebrandete Markenelektronik.

Dementsprechend wirke es sich auf die Wahrnehmung eines werbenden Unternehmens aus, ob der gebrandete Elektronikartikel ein wertig wirkendes Markenprodukt oder ein No-Name-Gerät ist. „Co-Branding, also das Nebeneinander des eigenen Firmenlogos und des Markenlogos des Herstellers, ist ein Thema mit immer größerer Bedeutung im Werbeartikel- und Merchandising-Markt“, hat Schäfer beobachtet. Die unter dem Move-Konzept in Zusammenarbeit mit dem Werbeartikelhandel vertriebenen Kopfhörer, Lautsprecher und Powerbanks sind allesamt ab Stückzahl eins individualisierbar und ab Lager erhältlich, da Schäfer Promotion eigens eine Digitaldruckmaschine angeschafft hat. Die unternehmenseigene Grafikabteilung kann auch für diesen Geschäftszweig die Logos und andere Aufdrucke mit Kunden gemeinsam entwickeln und abstimmen, Designs in Pantone-Farben sind ebenfalls kein Problem. Wer glaubt, die Kreativität der Westerwälder sei nun so langsam ausgeschöpft, dem sei gesagt: Neue Ideen sind schon in der Pipeline – auf den Werbeartikelmessen im kommenden Jahr sind sie dann zu begutachten.

// Klara Walk

www.brixiesshop.de
www.move-shop.com
www.schaefer-global.com

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