Mit dem Königlichen Erlass vom 31. Januar 2026 hat der neu gegründete europäische Dachverband EAC (European Associations Cooperation) Rechtspersönlichkeit erlangt. Am 17. Februar 2026 wurde die Gründungsurkunde im Unternehmensregister Brüssel eingereicht und die Unternehmensnummer erteilt. Aktuell sind dreizehn nationale europäische Werbeartikelverbände aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz und Spanien unter dem Dach des EAC organisiert, der die Rechtsform einer belgischen IVZW/AISBL (Internationale Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht) besitzt. Die Gründung einer solchen belgischen gemeinnützigen Organisation erfordert ein spezifisches Verfahren inklusive der Anerkennung durch den belgischen König, das i.d.R. mehrere Monate in Anspruch nimmt. Aufgrund der Nähe zur europäischen Legislative hat der EAC jedoch mit gutem Grund Brüssel als seinen Hauptsitz gewählt.
Die Arbeit des Dachverbandes, der sich neben Lobbyarbeit und Interessensvertretung bei den politischen Entscheidungsträgern u.a. Weiterbildung, Digitalisierung, die Erhebung von Branchendaten sowie Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben hat, findet jedoch dezentral statt, d.h., die einzelnen Landesverbände bilden jeweils Taskforces, die mit einem der Verbandsthemen betraut sind.
Als wichtigen Termin rund um die internationale Zusammenarbeit sollten Branchenplayer sich bereits den zweiten International Leadership Summit (ILS) vormerken, den der EAC gemeinsam mit dem US-amerikanischen Branchenverband PPAI vom 8. bis zum 10. Juni im belgischen La Hulpe veranstaltet.




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