
Daniel Jeschonowski.
Nach übereinstimmenden Medienberichten (u.a. in der FAZ) haben die beiden Schwesterunternehmen Kahla (Porzellan) und Senator (Schreibgeräte und Tassen) in den vergangenen Tagen für die im thüringischen Kahla bzw. hessischen Groß-Bieberau beheimateten deutschen Gesellschaften eine Regelinsolvenz angemeldet. Vorläufiger Insolvenzverwalter von Kahla ist der Erfurter Rechtsanwalt Thomas Jacobs, vorläufige Insolvenzverwalterin von Senator die Frankfurter Rechtsanwältin Julia Kappel-Gnirs.
Geschäftsführer und Gesellschafter beider Traditionsbetriebe ist der Unternehmer Daniel Jeschonowski. Er hatte Senator im Jahr 2018 und Kahla im Jahr 2020 übernommen und jeweils nach umfangreichen Sanierungsarbeiten als Made in Germany-Lieferanten im Werbeartikelmarkt neu positioniert. Die Probleme beider Unternehmen seien unterschiedlicher Natur, so Jeschonowski in der FAZ. Bei Kahla seien gesunkene Umsätze, bei Senator zu hohe Kosten die Ursache für die finanzielle Schieflage.
Zu Redaktionsschluss lag eine direkte Stellungnahme von Senator oder Kahla noch nicht vor.




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