Im Zeitalter der Digitalisierung und Standardisierung von Marketinginhalten und -prozessen gilt haptische Werbung als das gallische Dorf im Google-, Meta- und X-Imperium. Individuell, emotional, authentisch, sinnlich, direkt in der Ansprache und unmittelbar in der Wirkung, ist sie wohl die einzige Werbeform, für die sich der Adressat bedankt oder sogar, in Form von Merchandising, bezahlt.

Am 18. März d.J. konnten die Teilnehmer der HAPTICA live in Bonn unmittelbar erleben, warum Merch im Marketingmix an Bedeutung gewinnt, welche Power und positive Energie Giveaways, Prämien & Co. entfalten können, wie haptische Werbung Menschen fasziniert und Marken beflügelt. Zum 14. Mal bereits fand die „Erlebniswelt Haptische Werbung" statt, und sie bot bei strahlendem Frühlingswetter in Halle und lichtdurchflutetem Foyer des World Conference Center Bonn den insgesamt 1.065 Besuchern aus Marketing, Einkauf, HR und Sales, aus Werbeagenturen und dem Werbeartikelhandel ein wahres Ideenfeuerwerk in einer absoluten Wohlfühlatmosphäre.  

hl26 bonn bildkombi1 - HAPTICA live ’26: Merch gewinnt

Magnus Schweers, Leiter Distribution Audio und Markenmanagement beim WDR, stellte fest: „Schon beim Hereinkommen hatte man das Gefühl, man sei am richtigen Ort. Alles wirkte ausgesprochen professionell und zugleich einladend. Die klare Organisation, die hochwertigen Aussteller, die vielen anregenden Gespräche – das alles hatte eine Leichtigkeit, die man nicht planen kann und die doch nur entsteht, wenn viele Menschen sehr gut arbeiten. Ich bin mit einer ganzen Reihe neuer Gedanken und Inspirationen hinausgegangen." 

„Beeindruckende Vielfalt" 

103 Aussteller boten den Besuchern eine „beeindruckende Vielfalt", wie die Dialogmarketing-Spezialistin Veronika Kirsch, Kirsch Digital Consulting, befand, die auch konstatierte, „wie stark physische Erlebnisse heute noch wirken. Etwas in die Hand zu nehmen bleibt im Kopf. Vielleicht sogar mehr als die nächste Social Media Impression."  

Das angebotene Produktportfolio reichte vom Kugelschreiber aus Ozeanplastik über quietschbunte Trolleys im Markenbranding, Ambient-Werbung auf Pizzakartons, Schweizer Taschenmesser und Tools für Handwerker oder technische Betriebe bis zum aufblasbaren Sofa, rückwärts laufenden Sanduhren und dem „weltbesten" Armeerucksack. Berliner Popcorn in diversen Geschmacksrichtungen, fair gehandelte Markenschokolade oder Säfte von Rabenhorst kitzelten den Gaumen. Und im WM-Jahr 2026 war das Thema Fußball mit einem HAPTICA-Tischkicker, Tipp-Kick-Spielen und offiziellen DFB- und FIFA-Lizenzartikeln – vom Fußball bis zum Trikot – ebenfalls sehr präsent.  

Erfahrene Messebesucher wie Ronald Eckert, Döbler Werbeartikel, loben den Aussteller-Mix, der auch ihnen „neue Anregungen gibt", weil er neben den etablierten Playern auch viele, teils auch internationale Lieferanten umfasst, die im Markt noch nicht so bekannt sind. Die Newcomerfläche mit insgesamt 15 Ausstellern erwies sich auch dieses Mal wieder als Besuchermagnet. Doch auch die zahlreich vertretenen renommierten Spezialisten und Marken erhielten großen Zulauf. Erstmalig hatte mit der Kölner Agentur absatzplus auch ein Werbeartikelberater eine feste Lounge, zu der er seine Kunden eingeladen hatte. 

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Auffallend war, dass viele Lieferanten ihre Produktausstellungen mit Live-Präsentationen und Standaktionen aufwerteten: So konnte man sich u.a. am Stand von Leuchtturm1917 Notizbücher individuell mit eigenen Namen prägen lassen, bei Fruit of the Loom den Transferdruck auf T-Shirts bewundern oder vom Recycling-Spezialisten Polyperformer zeigen lassen, wie Spritzguss mit Granulaten aus wiederverwerteten Messeteppichen, Blumentöpfen oder Zahnarztbechern funktioniert. Ecobrands bot selbstgebackene Poffertjes an, Troika demonstrierte die Möglichkeiten der Lasergravur, und bei Needit bildeten sich menschliche Trauben um einen Greifautomaten, bei dem es elektronische Parkscheiben zu gewinnen gab.  

„Hier wirbeln die Gedanken, da rufen die Ideen", befand Carina Weizinger vom Remscheider Sanierungsspezialisten Franz & Krause in ihrer Messe-Nachlese auf Linked-In. „Mit richtig guten Ansätzen im Gepäck" sei sie nach Hause gefahren. Auch Sabine Jüngling von der apoBank hat viele „gute Gespräche geführt" und „konkrete Beispiele" entdeckt, „wie haptische Markenkommunikation heute funktioniert". Und Oliver Terheggen von Advokatenkontor resümierte kurz und knackig: „Inspirationen und Neuheiten in bester Qualität – die HAPTICA live ist immer einen Besuch wert!" 

Auch die Aussteller, die insbesondere am Vormittag und bis zum frühen Nachmittag einen starken Besucherandrang erlebten, zeigten sich überwiegend sehr zufrieden, ja sogar „sehr begeistert" (Jens Averweser, Mepal). „Was für ein schöner Tag", befand das Print Tattoo-Team, Lotte Moons und Louisa Stainer, Jan Polikeit von Halfar verlieh der Messe das Prädikat „mega", „wirklich gelungen" seien „Atmosphäre und Organisation", meinte Nora Jehl von Tony's Chocolonely. Einen „kontinuierlichen Besucherzulauf" registrierte Claudio Marchi von Zogi, „eine durchweg gute Resonanz" Luke Bork von Kartonizza, „qualitativ hochwertige Gespräche" Maike Bott von Prodir. 

Inspirierender Rahmen 

Zu den Charakteristika der HAPTICA live gehört neben der offenen Besucherstruktur ein facettenreiches Rahmenprogramm, das den Besuchern Deep Dives in die Materie ermöglicht und Inspirationen für die eigene Arbeit an die Hand gibt.  

Das wie immer gut besuchte Vortragsforum startete mit einer Keynote von Prof. Dr. Michael Kleinjohann, der unter dem Titel „Die Marke macht den Markt: Wie Branding und Markenliebe das Business mit Werbeartikeln, Merch und Lizenzprodukten triggern" ein 30-minütiges Kondensat seines jüngst erschienenen Fachbuchs „Haptische Werbung. Merchandising. Licensing" vorstellte.  

Wie das dann in der Praxis tatsächlich aussehen kann, zeigten die beiden anschließenden Vorträge von Nina Krannich von Toi Toi & Dixi sowie Sabine van der Boom von der Semper idem Underberg AG. Jede Menge Praxisbeispiele – von den Toi-letten genannten Badeschlappen des Marktführers für mobile Sanitäranlagen bis zum ikonischen Stilglas des Kult-Kräuterbitters – gaben Anschauungsunterricht in Sachen haptischer Markenführung.  

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Dass auch Meeresschutz und Merchandising kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig befruchten können, bewies Manuel Abraas, Geschäftsführer von Sea Shepherd Deutschland, im letzten Slot des Vortragsprogramms.  

Wie Haptik Brands erlebbar macht, zeigte die Best Practice Show, nicht nur für Kristin Wunderow vom Flughafen Köln/Bonn ein „absolutes ‚Must' hier auf der HAPTICA live". Zehn sorgfältig kuratierte Kampagnenhighlights wurden multimedial inszeniert und zeigten, was alles möglich ist: Die Palette reichte vom Raclette-Grill in Form einer Schweizer Bergbahn über Vitamalz-Plattenspieler, Mc-Donald's Duftkerzen und dem ausmalbaren Telekom-Weihnachts-Sweater bis hin zur Merch-Kollektion der Hapticologist-Initiative auf der OMR.  

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Echt gute Argumente 

Die HAPTICA live demonstrierte einmal mehr, dass Marken, die auf Merch setzen, immer gewinnen: an Awareness, an Sympathiepunkten, an Kundentreue, an Emotionalität, an Profil. In der HAPTICA Lounge des Veranstalters haben Besucher dieses Gewinnversprechen direkt selbst erlebt: Per Glücksrad-Buzzer konnten sie sich dort einen von vier möglichen Gewinnen sichern. Nieten gab es folgerichtig keine, stattdessen gute Argumente, warum es sich lohnt, auf haptische Werbung zu setzen: Im Booklet Werbung in ECHT hat das HAPTICA-Redaktionsteam, unterstützt von aktuellen Studienergebnissen, ECHTE Vorzüge der haptischen Werbung gesammelt – ein Projekt, das in Branchenkreisen und bei Anwendern auf großes Interesse stieß.  

Wie „Werbung in ECHT" sich im echten Leben anfühlt, lässt sich dann wieder auf der nächsten HAPTICA live erfahren: Diese findet am 17. März 2027 erneut im Bonner WCCB statt.
// Dr. Mischa Delbrouck 

www.haptica.live 

 Fotos: Anne-Marie Achnitz, Paula Bemman, Sabine Klüser, © WA Media; Bernadett Yehdou   

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Ausstellerstimmen

Wir waren auch dieses Mal von der Organisation und den zahlreichen Messebesuchern mehr als begeistert. Die Messe ist immer eine Teilnahme wertwir freuen uns auf 2027. 

Die Messe ist einfach mega. Es kommt ein stetiger Strom an Besuchern, und man hat die Möglichkeit, viele unterschiedliche interessante Gespräche zu führen.

Atmosphäre und Organisation der Messe sind wirklich gelungen. Man merkt sofort, dass alles gut strukturiert ist, und es macht Spaß, mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Die HAPTICA live in Bonn liegt hinter uns – und sie war definitiv ein unvergessliches Erlebnis. Eine fantastische Organisation, eine tolle Atmosphäre und zahlreiche Besucher sorgten dafür, dass unser Stand den ganzen Tag über gut besucht war. Am meisten schätzen wir aber die Gespräche – und davon gab es viele. Zahlreiche inspirierende Diskussionen, Treffen mit neuen Kunden und ein reger Ideenaustausch haben einmal mehr bewiesen, wie dynamisch die Werbeartikelbranche ist. 

Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe, und die Gespräche waren qualitativ hochwertig.

Für uns ist es eine sehr wertvolle und lohnende Erfahrung, auf einer Messe zu sein, auf der wir direktes Feedback von Industriekunden bekommen.

Die Messe läuft richtig gut – wir waren praktisch ununterbrochen in Gesprächen.

Für uns lohnt sich diese Messe besonders, weil wir viele Industriekunden treffen. Im Vergleich zu reinen Händlermessen lassen sich hier deutlich mehr neue Kontakte knüpfen, was langfristig sehr wertvoll ist.

Ich bin positiv überrascht vom Besucheraufkommen. Ich hatte eigentlich mit weniger gerechnet, aber die Resonanz ist durchweg gut, und wir hatten viele interessante Gespräche.

Unser Eindruck ist, dass der Besucherzulauf etwas geringer ist als im letzten Jahr. Trotzdem konnten wir gute Gespräche führen.

Diese Messe ist alles in allem sehr gelungen. Die Mischung aus Besuchern und Ausstellern ist stimmig, und man hat wirklich das Gefühl, dass sich die Teilnahme lohnt.

Die Messe hat unsere Erwartungen erfüllt. Wir konnten viele spannende Gespräche führen und neue potenzielle Kunden kennenlernen.

Es gibt einen kontinuierlichen Besucherzulauf, und wir haben den Eindruck, dass die Messe sehr gut ankommt. Die Stimmung ist durchweg positiv.

Ich habe den Eindruck, die Messe läuft gut, aber natürlich lässt sich erst am Ende wirklich einschätzen, wie viel die Teilnahme für uns gebracht hat. Erst nach ein paar Tagen kann man beurteilen, welche Kontakte wirklich Potenzial für zukünftige Zusammenarbeit haben.

Es ist so viel los, dass man kaum zu Pausen kommt – der Besucherzulauf ist wirklich enorm. Gleichzeitig freut man sich natürlich über jedes Gespräch, das man führen kann.

Besucherstimmen

Es ist selten, dass eine Messe schon beim Hereinkommen das Gefühl vermittelt, man sei am richtigen Ort. Alles wirkte ausgesprochen professionell und zugleich einladend. Die klare Organisation, die hochwertigen Aussteller, die vielen anregenden Gespräche – das alles hatte eine Leichtigkeit, die man nicht planen kann und die doch nur entsteht, wenn viele Menschen sehr gut arbeiten. Ich bin mit einer ganzen Reihe neuer Gedanken und Inspirationen hinausgegangen.

Hier wirbeln die Gedanken, da rufen die Ideen. Den Vortrag von Nina Krannich, Toi Toi & Dixi, fand ich richtig cool. Mit vielen Ideen im Kopf und ein paar richtig guten Ansätzen im Gepäck werden die kommenden Tage erstmal genutzt zum Testen, Denken und Weiterentwickeln.

Die Best Practice Show ist ein absolutes ‚Must‘ hier auf der HAPTICA live. Der Telekom-Sweater war ein Highlight für mich. Wir suchen hier auf der Messe neue Inspirationen für unser Marketing. Das ist auch etwas anderes, als Produkte einfach online zu ordern. Hier kann man sie sich genau anschauen und in die Hand nehmen, man kann daran riechen und richtig erleben.

Die Vielfalt war beeindruckend. Und gleichzeitig kam bei mir als Digitalagentur sofort die Frage: Ist haptische Werbung eigentlich noch zeitgemäß? Im Moment sind Themen wie Digitalisierung und KI in aller Munde. Aber gestern fiel mir selber auf, wie stark physische Erlebnisse heute noch wirken. Etwas in die Hand zu nehmen bleibt im Kopf. Vielleicht sogar mehr als die nächste Social Media Impression.

Es gab viele gute Gespräche, spannende Ideen und konkrete Beispiele dafür, wie haptische Markenkommunikation heute funktioniert.

Inspiration und Neuheiten in bester Qualität – die HAPTICA live ist immer einen Besuch wert!

Wir sind das erste Mal auf der HAPTICA live und suchen Giveaways für Promo-Aktionen in der Innenstadt, aber auch Goodies für unsere Mitarbeiter zum Sommerfest. Eine Kollegin hat uns die Messe empfohlen, und wir sind hellauf begeistert. Wir werden wiederkommen.

Merch ist eine wichtige Methode, um Brand Loyalty aufzubauen. Wir wollen uns auf der HAPTICA live über Trends informieren, auch bereits in Hinblick auf Weihnachtsaktionen dieses Jahr. Wir haben einen sehr guten Eindruck von der Messe und freuen uns darauf, alles in Ruhe anzuschauen.

Wie jedes Jahr habe ich einen sehr guten Eindruck von der HAPTICA live. Ich komme immer gern hierher, und dieses Jahr hatte ich sogar die Ehre, einen Vortrag zu halten.

Ich komme regelmäßig auf die HAPTICA live. Hier sieht man immer alle Neuheiten, die es so auf dem Werbeartikelmarkt gibt. Wir brauchen regelmäßig Nachschub, z.B. als Mitarbeitergeschenke.

Wir initiieren Hofflohmärkte über unsere Onlineplattform und suchen Produkte, die v.a. unsere Zielgruppe Familien ansprechen. Es gibt hier viel zu sehen, und ich habe auch coole Produkte entdeckt, die ich mir gut vorstellen könnte, einzusetzen – von der Straßenmalkreide über Klemmbausteine bis zu Abziehtattoos. Wir bekommen eine Menge Inspirationen und kommen gerne hierher.

Ich bin total begeistert von dem Event. Die Leute sind super drauf, und ich habe viele nette Gespräche geführt. Meine Tasche ist voll, und ich nehme viele Inspirationen für mein Business mit nach Hause. Ich liebe Pins, und die habe ich mir sehr genau angeschaut. Auch die Plüschblume, die in der Tasche war, ist richtig toll. Das Haptische ist genauso wichtig wie das, was wir hören, was wir sehen, was wir schmecken. Zur Kommunikation gehören alle Sinne dazu.

Wir haben dieses Jahr zwei Veranstaltungen, für die wir hochwertiges Merch für unsere Kunden suchen. Wir sind über The Hapticologist auf das Thema aufmerksam geworden und haben dann einen Social Media Post gesehen und gemerkt, dass die HAPTICA live gar nicht so weit weg ist von uns. Wir sind ein Software-Unternehmen, unser Produkt kann man nicht anfassen. Daher brauchen wir etwas Haptisches, das uns als Unternehmen repräsentiert.