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Igor Zanovskiy, Flyeralarm: „Wir liefern alle Komponenten für ein erfolgreiches Marketing“

Auch im Werbeartikelmarkt hält der E-Commerce mehr und mehr Einzug; große Anbieter anderer Dienstleistungen drängen ins B2B-Geschäft. So sind neben Drucksachen und Werbetechnik-Artikeln im Online-Shop von Flyeralarm mittlerweile auch Werbeartikel und Textilien zu finden. Die WA Nachrichten sprachen mit Igor Zanovskiy, General Manager Product bei Flyeralarm, über Wettbewerbsvorteile, Lieferzeiten und persönliche Beratung.

flyeralarm 1 - Igor Zanovskiy, Flyeralarm: „Wir liefern alle Komponenten für ein erfolgreiches Marketing“

Herr Zanovskiy, was hat Flyeralarm dazu bewogen, in den Werbeartikelmarkt einzusteigen?

Igor Zanovskiy: Eines unserer am stärksten wachsenden Geschäftsfelder ist die Werbetechnik. Wir bieten Kunden von Theken und Vitrinen über Displays, Roll-ups und Fahnen bis hin zu Leuchtmitteln und kompletten Messeständen alles, was Unternehmen für einen professionellen Auftritt auf Messen und am Point-of-Sale benötigen. Auf Wunsch übernehmen wir auch den Aufbau. Immer häufiger kamen Kunden mit der Frage auf uns zu, ob wir ihnen nicht auch die passenden Messe-Giveaways liefern könnten. Wir haben auf diesen Bedarf reagiert und vor fünf Jahren mit klassischen Werbeartikeln wie Kugelschreibern und Feuerzeugen angefangen. Inzwischen ist unser Sortiment stark angewachsen und gliedert sich in die Produktwelten Streuartikel, Bürobedarf, Elektronik und Zubehör, Getränkedosen, Süße Werbung und Snacks, Tassen, Gläser, Regenschirme, Taschen, Spiel und Freizeit, KFZ-Zubehör und saisonale Specials. Letztgenannter Bereich umfasst aktuell Artikel rund um das Thema Weihnachten. Besonders unsere Christbaumkugel ist momentan sehr beliebt, während saisonunabhängig nach wie vor der Kugelschreiber zu unseren Bestsellern zählt. Darüber hinaus haben wir noch ca. 100 Produkte in der Schublade, die wir nach und nach in unseren Shop einpflegen werden.

Auf welche Kundenbedürfnisse ist Ihr Angebot ausgerichtet?

Igor Zanovskiy: Wir liefern sowohl Kleinstmengen als auch komplette LKW-Ladungen. Daher ist ein Ein-Mann-Betrieb bei uns ebenso gut aufgehoben wie ein international aufgestellter Konzern. Ein Beispiel: Wir haben Getränkedosen im Sortiment, die wir bereits ab einer Mindestbestellmenge von 24 Stück individuell veredeln. Ebenso gut könnten wir aber auch ein Auftragsvolumen von 80.000 Stück stemmen.

 

Liegt die individuelle Bedruckung der angebotenen Werbeartikel komplett in eigener Hand?

Igor Zanovskiy: Als Druckspezialist ist es unser Anspruch, die Artikel soweit wie möglich inhouse zu veredeln. Wir produzieren an acht deutschen Standorten und verfügen über einen modernen Maschinenpark, in den wir laufend investieren. Da wir bei einigen Druckmaschinenherstellern als Premiumpartner gelistet sind, haben wir den Vorteil, uns in die Entwicklung neuer Maschinen, die unseren speziellen Anforderungen gerecht werden, einbringen zu können. Außerdem greifen wir auf unser eigenes Know-how zurück. Gerade die Bedruckung dreidimensionaler Objekte stellt uns dabei immer wieder vor neue Herausforderungen. Bei jeder Aufnahme eines neuen Artikels in unser Sortiment müssen wir uns die Frage stellen, wie wir den Druck technisch realisieren. So haben wir z.B. für die Veredelung unserer Christbaumkugel eine unserer Maschinen im Bestand umgebaut und neu eingerichtet. Ob Papierprodukt, Werbetechnikartikel oder haptischer Werbeträger – eines gilt immer: Sämtliche Flyeralarm-Drucksachen sind „printed in Germany“.

Mit wie vielen Werbeartikellieferanten arbeiten Sie aktuell zusammen, und welche Kriterien müssen Ihre Partner erfüllen?

Igor Zanovskiy: Wir arbeiten in bestimmten Segmenten, v.a. bei Lebensmitteln, wo die Bestimmungen sehr streng sind, mit externen Unternehmen zusammen und zählen rund zehn Werbeartikellieferanten zu unseren Partnern. Bei der Auswahl achten wir auf eine gewisse Regionalität, d.h. wir suchen in Deutschland nach Herstellern und Lieferanten und finden diese sehr oft auch in der näheren Umgebung. Der Anteil an Ware aus Fernost ist demgegenüber äußerst gering und eher die Ausnahme. Neben unserem Angebot an Standardprodukten gehen wir auch auf ausgefallene Kundenwünsche individuell ein. Das unterscheidet uns vom Wettbewerb.

Wo sehen Sie weitere Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Werbeartikelanbietern?

Igor Zanovskiy: Die Kriterien Service, Qualität, Geschwindigkeit und Preis, mit denen wir uns in unserem Kernmarkt Printprodukte von Wettbewerbern abheben, haben auch im Werbeartikelsegment ihre Gültigkeit. Ein weiteres wichtiges Thema ist Transparenz: Der User kann online sämtliche Bearbeitungsschritte nachverfolgen und vom Druck über die Verpackung bis hin zum Versand immer den aktuellen Stand seiner Bestellung einsehen. Die junge Generation, die mit dem Internet groß geworden ist und sich intuitiv im Netz bewegt, rückt zunehmend in Entscheiderpositionen, und davon profitieren wir. Wir bearbeiten täglich rund 15.000 Aufträge und koordinieren den Versand von weit mehr als 20.000 Sendungen; 90 bis 95% dieser Aufträge wickeln wir komplett online ab. Unser IT-Team arbeitet ständig daran, die Bestellvorgänge zu optimieren. Die langjährige E-Shop-Erfahrung kommt uns dabei auch beim Auf- und Ausbau unseres Werbeartikel-Shops zugute, der aufgrund der großen Artikelbandbreite sehr aufwendig ist.

Und was passiert, wenn der Kunde doch Bedarf an einem persönlichen Gespräch hat?

Igor Zanovskiy: Dann wendet er sich einfach an unseren Kunden-Service mit interaktivem Web-Chat, unsere Hotline oder den Call-back-Service. Ist kein passender Mitarbeiter frei, rufen wir innerhalb kürzester Zeit oder zu einem festgelegten Wunschtermin zurück. Handelt es sich z.B. um eine Frage zu einem Werbeartikel, wird der Kunde mit einem speziell geschulten Mitarbeiter verbunden, der ihn in der jeweiligen Landessprache berät. Kleinere Unternehmen ohne eigene Grafikabteilung unterstützen wir mit Layoutvorschlägen bei der optimalen Gestaltung der Artikel. Spätestens beim Thema Sonderanfertigungen – z.B. bei der Umsetzung individuell geformter USB-Sticks – ist eine reine Online-Abwicklung nicht mehr möglich und eine persönliche Betreuung unumgänglich. Unser Service-Konzept schließt außerdem eine Vor-Ort-Betreuung mit ein. Deutschlandweit verfügen wir über 11 Flagshipstores – in Berlin haben wir vor kurzem unsere zweite Filiale eröffnet –, und auch international sind wir in 14 Ländern mit Geschäften vertreten. Hier können sich Kunden live von Produktmustern inspirieren lassen, gemeinsam mit unseren Mitarbeitern Layouts entwickeln, Bestellungen in Auftrag geben und Lieferungen abholen. Nicht zuletzt verfügen wir über einen Außendienst.

Wie schnell können Sie liefern?

Igor Zanovskiy: Wir bieten bei vielen Produkten einen Overnight-Service an. Bei Printprodukten liegt die Datenannahme- und Zahlungseingangsfrist bei 12 Uhr; bei Werbeartikeln bei 10 Uhr. Der Kunde erhält seine Ware dann bereits am folgenden Werktag. Für Flyer und Visitenkarten haben wir zudem den Service Same Day eingerichtet. Hier muss der Auftrag bis spätestens 9 Uhr vorliegen, damit der Kunde seine Bestellung ab 17.30 Uhr in einem unserer Stores abholen kann. Diese Option soll bald auch für einen Teil unseres Werbeartikelsortiments möglich sein. Voraussetzung hierfür ist ein großer Lagerbestand. Momentan sind unsere haptischen Werbeträger noch auf 1.600 qm mit ca. 500 Palettenstellplätzen untergebracht.

Was sind Ihre nächsten Schritte?

Igor Zanovskiy: Wir möchten unseren Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket mit allen Marketingdienstleistungen anbieten, die sie für einen erfolgreichen Marken- und Unternehmensauftritt brauchen. Das schließt sämtliche Disziplinen mit ein, so bieten wir Kunden schon jetzt Werbe- und Imagefilme an. Damit zeigen wir einmal mehr, dass wir uns seit der Gründung vor vierzehn Jahren unsere Macher-Mentalität bewahrt haben. Wir scheuen uns nicht, neue Wege zu beschreiten – das Angebot haptischer Werbung ist einer davon.

// Mit Igor Zanovskiy sprach Jasmin Oberdorfer.

Flyeralarm

Die Flyeralarm GmbH wurde 2002 von Thorsten Fischer gegründet, der sich die Geschäftsführung seit 2007 mit Tanja Hammerl teilt. Inzwischen ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Würzburg in 15 europäischen Ländern aktiv, darunter Österreich und die Schweiz, Italien, Spanien, England, Frankreich, Polen und die Niederlande. Flyeralarm hat sich auf den Online-Vertrieb von Drucksachen spezialisiert, deren Herstellung mit hohem Automatisierungsgrad erfolgt. Aktuell positioniert sich das E-Commerce-Unternehmen zunehmend als Komplettanbieter und liefert nicht nur Druckprodukte, sondern bietet auch Marketing-Dienstleistungen und Werbemittel aller Art für einen umfassenden Markenauftritt an. Im Webshop flyeralarm.com stehen über tausend Produkte in rund drei Mio. Ausführungen zur Auswahl. Flyeralarm beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2014 einen Umsatz von mehr als 300 Mio. Euro. Der Geschäftskundenanteil beträgt 95%.Wortmarke 4c barolo - Igor Zanovskiy, Flyeralarm: „Wir liefern alle Komponenten für ein erfolgreiches Marketing“

 

Bildquelle: Flyeralarm GmbH

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2016-12-21T11:29:09+00:0021. Dezember 2016|