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Trigon Deutschland GmbH: Auf Kuschelkurs

Kreative Produktentwicklung und naturgetreue Darstellung, gepaart mit hohem Qualitätsanspruch und fairen Arbeitsbedingungen sorgen dafür, dass Trigon als europäische Niederlassung der Plüschtiermarke Semo nicht nur im Kinderzimmer, sondern auch in Souvenirshops und bei Promotionaktionen einen sympathischen Auftritt hinlegt.

WN368 Trigon 965x355 - Trigon Deutschland GmbH: Auf KuschelkursWährend in freier Wildbahn der Fuchs den Hasen jagt, der Löwe die Gazelle reißt und die Eule die Maus fängt, ist bei der Trigon Deutschland GmbH die Tierwelt noch in Ordnung. Einträchtig reihen sich im frisch renovierten Showroom des Viersener Unternehmens kleine und große Geschöpfe aus freier Wildbahn aneinander – der Frieden ist aber nur möglich, weil es sich um plüschige Repräsentanten aus der Natur handelt. Über 500 kuschelige Charaktere stellt Trigon als deutsche Vertretung der Marke Semo dem europäischen Spielwaren-, Merchandising- und Werbeartikelmarkt zur Verfügung, darunter zahlreiche Exoten wie Schneeleoparden, Faultiere, Buschbabys, Wombats, Kurzkopfgleitbeutler, Wüstenspringmäuse, Gibbons, Totenkopfäffchen oder Plumploris, eine in Südostasien beheimatete Primatengattung. Allen gemeinsam ist die hohe Qualität der Designs, Stoffe und Verarbeitung. Nicht nur die Einhaltung der europäischen Spielwarenrichtlinie sowie regelmäßige Qualitätskontrollen dürfen Kunden voraussetzen, auch betriebliche Sicherheit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstätten haben bei Semo höchste Priorität. „Wir machen die Marke Semo seit 38 Jahren in Europa fühl- und erlebbar“, fasst Peter Fuchs, Geschäftsführer des Viersener Standorts mit sechs Mitarbeitern, zusammen. „Dabei konzentrieren wir uns auf zwei Kernbereiche. Zum einen statten wir mit unserem breiten Plüschtierportfolio Zoos und Tierparks in ganz Europa aus. Zum anderen setzen wir Sonderanfertigungen für die Werbeartikelbranche um. Überschneidungen ergeben sich immer dann, wenn Zoos ihr eigenes Maskottchen als Plüschartikel anbieten möchten oder werbende Unternehmen Standardartikel mit einfach umsetzbaren Veredelungsdetails für Promotionzwecke verwenden.“

wn368 trigon pfuchs - Trigon Deutschland GmbH: Auf Kuschelkurs

Peter Fuchs, Geschäftsführer der Trigon Deutschland GmbH, ist seit 27 Jahren in der Plüschtierwelt von Semo zu Hause, die er Kunden u.a. im neuen Showroom am frisch renovierten Viersener Standort präsentiert.

Fuchs ist seit 27 Jahren für Trigon tätig und startete seine Karriere bei dem 1980 in Düsseldorf als Semo Deutschland GmbH gegründeten und erst Anfang 2007 in Trigon Deutschland GmbH umfirmierten Unternehmen als studentische Aushilfe in der EDV-Abteilung. Nach dem Betriebswirtschaftsstudium wechselte er in den Vertrieb. Die Wurzeln von Semo liegen in Korea, dem Sitz der Muttergesellschaft und ehemaliges Zentrum hochwertiger Textilproduktion und Stofftierherstellung. Als die Büro- und Lagerräume der Düsseldorfer Niederlassung Anfang der 1990er-Jahre zu klein wurden, entschied man sich für einen Umzug in das verkehrsgünstig gelegene Viersen, wo das Unternehmen bis heute seinen Firmensitz hat. 2016 wurde der Betrieb einer gründlichen Renovierung unterzogen und ergonomische Arbeitsplätze, mehr Lagerkapazitäten und ein modern gestalteter Musterraum geschaffen. Im Plüschtier-Segment agiert Trigon inzwischen größtenteils unabhängig von der koreanischen Muttergesellschaft, die sich auf andere Geschäftsbereiche konzentriert, z.B. den Import von Bio-Lebensmitteln „made in Germany, Austria oder Switzerland“.

Auch die Hauptfertigungsstätte liegt heute nicht mehr in Korea, sondern in Vietnam. Zweimal im Jahr reist Fuchs für die Modellentwicklung in die vietnamesische Fabrik, die bereits seit Jahrzehnten Semo-Artikel produziert. „Es ist nicht einfach, Lieferanten zu finden, die unseren hohen Anforderungen entsprechen, daher ist diese langjährig gewachsene Partnerschaft äußerst wertvoll für uns, und unser Vertrauen in das Designteam und die Produktion sind sehr hoch“, führt Fuchs aus. Darüber hinaus arbeitet der Geschäftsführer mit verschiedenen chinesischen Lieferanten zusammen und ist insgesamt vier- bis fünfmal im Jahr in Fernost unterwegs.

Fühlbare Qualität

Während einige Wettbewerber aus Kostengründen ausschließlich Polyesterplüsch verwenden, wägen Fuchs und sein Team bei jedem neuen Modell genau ab, mit welcher synthetischen Faser sich das beste Ergebnis erzielen lässt. Häufig geben sie dem etwas preisintensiveren Polyacrylstoff den Vorzug. Zwar zeichnen sich beide Kunstfasern durch Formstabilität, Reißfestigkeit und Strapazierfähigkeit aus, Polyesterplüsch bietet jedoch in Bezug auf Länge, Blickdichte, Form- und Farbgebung der einzelnen Fasern weniger Spielraum. „Kurzflooriges Polyesterplüsch eignet sich z.B. ideal für den Kopfbereich einer Figur. Es verleiht den Kuscheltierversionen von Kinderfilmcharakteren oder Vereinsmaskottchen besonders detailreiche Gesichtszüge“, erklärt Fuchs. „Im Werbeartikelbereich stellt Polyesterplüsch zudem eine kostengünstige Alternative bei der Umsetzung von Firmenlogos oder einfachen Figuren dar. Geht es allerdings darum, borstige Strukturen wie bei einem Wildschwein, ein meliertes Federkleid wie bei einer Eule oder langes und dichtes Fell wie bei einer Löwenmähne möglichst naturgetreu umzusetzen, greifen wir auf Polyacryl zurück. Auch wenn wir mit Sprays arbeiten, um den fertigen Figuren mit farbigen Akzenten mehr Lebendigkeit zu verleihen, ist diese Kunstfaser unsere erste Wahl.“

Im vergangenen Jahr lancierte Trigon eine neue Premium Edition, die hochwertiges Polyacrylplüsch mit besonders naturgetreuen Designs und komplexen Schnittmustern kombiniert. Fuchs: „Wir haben ganz bewusst eine Serie geschaffen, die sich nicht am Preisdruck orientiert, sondern Mehrwerte durch die Verwendung hochwertiger Materialien erzeugt, was erfreulicherweise im Markt sehr gut angenommen wird. Gleichzeitig nimmt aber auch die Entwicklung hochwertiger Polyesterstoffe immer weiter zu, sodass wir bei einigen unserer Tierserien mit gutem Gewissen auch mit diesem Material arbeiten können.“ Da Trigon nicht zuletzt einige der gängigsten Kuscheltiere sowohl in einer Polyacryl- als auch in einer Polyestervariante anbietet, entscheidet letztendlich der Kunde, was ihm mehr zusagt.

Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt

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Liegende Plüschtiermodelle sind auf der Unterseite zusätzlich mit Mikrofasermaterial veredelbar, sodass sie als Bildschirmreiniger fungieren.

Über 70 Neuheiten präsentierte Trigon 2017, für das kommende Jahr sind rund 50 neue Modelle geplant. Als Vorlage dienen den Designern meist Tierbilder, anhand derer Haltung, Proportionen und Farben genau studiert werden, um möglichst naturnahe Figuren zu erschaffen. Der Anspruch einer besonders vorlagengetreuen Umsetzung macht sich bei Trigon aber nicht nur im Standardprogramm der Marke Semo, sondern auch bei Sonderanfertigungen für den Werbeartikelmarkt bemerkbar. Dank langjähriger Erfahrung in der Modellentwicklung genügt den Designern für die Kreation individueller Stofftiere oftmals ein Foto oder eine Zeichnung. 2005 lancierte z.B. die Elektronikmarke Blaupunkt unter dem Motto „The advantage in your car“ beim Musiksender MTV einen frechen TV-Spot, in dem ein Plüschhase und ein Plüschbär durch die vibrierenden Boxen im Heck eines Wagens zum Liebesspiel angeregt werden. Aufgrund der vielen positiven Resonanzen auf den Werbeclip entschied sich Blaupunkt dazu, Bunny und Benny auch zur Verkaufsförderung am POS einzusetzen. Trigon erhielt den Zuschlag, da die Stofftierspezialisten die beiden animierten Figuren, die nur wenige Sekunden im Clip zu sehen waren, innerhalb kürzester Zeit in echte Sympathieträger mit Wiedererkennungswert verwandelten. Fuchs: „Auch wenn die Blaupunkt-Kampagne schon einige Jahre zurückliegt, ist sie immer noch ein gutes Beispiel für die passgenaue Arbeit unserer Designer und auch dafür, wie sich Plüschartikel gewinnbringend in Promotionaktionen integrieren lassen, ohne dass Kinder zur Hauptzielgruppe zählen.“ Eigenentwicklungen können Kunden bereits ab einer Mindestbestellmenge von 1.500 Stück in Auftrag geben. Bei kleinen Figuren unter 15 cm liegt die Abnahmemenge bei mindestens 3.000 Stück. Zahlen, die, verglichen mit dem hohen Fertigungsaufwand, mehr als gerechtfertigt erscheinen.

Steht die detailgetreue Umsetzung im Vordergrund und herrscht kein Zeitdruck vor, arbeiten die Stofftierentwickler zusätzlich mit Modellen aus Ton. Die Skulpturen helfen dabei, die Wesens- und Charakterzüge einer Figur noch besser in das Schnittmuster zu übertragen. Ist die Schnittvorlage fertig, wird für jedes Element eine Papierschablone erstellt. Auf Grundlage dieses Bauplans ordert die Materialabteilung Plüschstoffe, Füllmaterialien – meist Polyesterwatte oder Kunststoffgranulat – sowie Kleinteile wie Augen, Nasen und Schnurrhaare. „Bei Modellen mit vielen verschiedenfarbigen kleinen Flächen stellt dies eine große Herausforderung dar, da alle Lieferanten mit bestimmten Mindestbestellmengen arbeiten. Hier müssen wir vorab exakt kalkulieren, um für unsere Kunden das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis herauszuholen“, so Fuchs. Sobald alle Materialien eingetroffen sind, werden die einzelnen Plüschelemente ausgestanzt bzw. per Lasercutting ausgeschnitten und anschließend miteinander vernäht. Für sensible Bereiche wie den Kopf sind spezielle Nähteams zuständig, die die Gesichts- und Wesenszüge der Figuren exakt herausarbeiten und mit farbigen Sprays kleine Akzente setzen. Zum Schluss vernähen die Mitarbeiter Kopf und Körper miteinander, sorgen mit den entsprechenden Füllmaterialien für ein kuscheliges Innenleben und geben den Figuren mit feinen Bürstenstrichen den letzten Schliff.

Qualitäts- und Sicherheitskontrollen sind fest im Produktionsablauf integriert. So wird u.a. wiederholt mithilfe von Metalldetektoren überwacht, dass keine abgebrochenen Nadeln in den Plüschtieren zurückbleiben. Zugmaschinen überprüfen die Festigkeit der Nähte sowie der angebrachten Kleinteile und Etiketten. Darüber hinaus erfolgen sowohl vor Ort als auch in Deutschland stichprobenartige Untersuchungen in anerkannten Prüfinstituten. Fuchs: „Die europäische Spielwarenrichtlinie ist äußerst streng und komplex. Seit einigen Jahren sind wir Mitglied im deutschen Spielwarenverband und besuchen regelmäßig vom Verband angebotene Schulungen im Bereich Qualitätssicherung und -management, um stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Unsere Partner in Asien setzen sich ebenfalls intensiv mit den europäischen Richtlinien auseinander und integrieren sie in ihre Produktionsabläufe. Ein hohes Verständnis für die komplexen Vorschriften und ihre lückenlose Einhaltung stellt eine Grundvoraussetzung bei der Auswahl unserer Produzenten und Zulieferer dar. Denn nichts könnte geschäftsschädigender für uns und unsere Kunden sein als ein Produkt, das nicht verkehrsfähig ist. Es gibt nichts Teureres als ein zu billiges Plüschtier.“ Eine weitere Voraussetzung stellen Zertifizierungen im Bereich sozialer Arbeitsbedingungen dar. Trigon arbeitet ausschließlich mit Fabriken und Produktionsstätten zusammen, die nach den Richtlinien von ICTI (International Council of Toy Industries) und BSCI (Business Social Compliance Initiative) arbeiten, und sieht es als Verpflichtung gegenüber seinen Kunden und der Gesellschaft an, dafür Sorge zu tragen, dass diese sozialen Grundsätze eingehalten werden.

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Vorlage für die niedlichen Erdmännchen aus dem Zoo Hannover sind die Kinderbücher von Ingo Siegner.

Tierische Sympathiestifter

Mit einem hohen Maß an Sicherheit und Qualitätsbewusstsein sowie der Artenvielfalt im Semo-Sortiment liefert Trigon auch Zoos und Tierparks die passenden haptischen Botschafter für eigene Merchandisingkonzepte. Dank Schnabeltier, Streifenhörnchen, Leguan, Pfeilgiftfrosch, Mantarochen, Kakadu und Weißkopfseeadler werden die Souvenir-Shops der Tiergärten über die handelsüblichen Stofftierklassiker wie Bär, Löwe und Tiger hinaus zur Anlaufstelle für die Besucher. Veredelt werden die Standardartikel mit individuell bedruckbaren Anhängern, eingenähten Patches oder veredelbaren Accessoires wie T-Shirts, Mützen, Schals und Lätzchen. Bislang erfolgt die Veredelung in Fernost und die Konfektionierung am Standort Viersen. Zukünftig soll jedoch ein eigener Maschinenpark aufgebaut werden, der nicht nur eine schnellere Reaktion auf Individualisierungswünsche erlaubt, sondern auch positiven Einfluss auf die aktuelle Mindestbestellmenge von 500 Stück nehmen könnte. In Spanien, Portugal, Griechenland, Polen und den Benelux-Ländern wird die Ausstattung der Zoo-Shops über Semo-Generalvertretungen abgewickelt. Weitere Länder sowie der Werbeartikelhandel werden von Viersen aus betreut. Als z.B. der Zoo Leipzig erfuhr, dass er künftig als einziger Tierpark Europas einen seltenen Kaninchennasenbeutler beherbergen darf, bekam Trigon den Auftrag, ein Plüschtierexemplar zu entwickeln. Im kommenden Jahr soll „Bilby“ – so wird das Tier in seiner Heimat Australien genannt – als kuschelweicher Exot Werbung für den Leipziger Zoo und für seine gefährdeten Artgenossen machen. Der Zoo Hannover hingegen rückte seine Erdmännchen in den Mittelpunkt und beauftragte den Autor Ingo Siegner damit, mehrere Geschichten zu verfassen. Dem Protagonisten Gustav und seiner Freundin Pauline hauchte Trigon anhand der Erdmännchen-Illustrationen in den Kinderbüchern plüschiges Leben ein.

wn368 trigon 1 - Trigon Deutschland GmbH: Auf KuschelkursAber nicht nur Unternehmen mit tierischem Umfeld setzen auf Werbeträger mit Kuschelfaktor, um Sympathiepunkte bei der Zielgruppe zu sammeln: Gizeh, ein deutsches Unternehmen für Raucherbedarf, nutzt jedes Jahr ein anderes Plüschtier von Semo als hochwertiges Giveaway. Die dezent mit Einnähern veredelten Werbebotschafter werden u.a. auf Messen an Standbesucher herausgegeben. Ebenfalls auf das bestehende Sortiment greift ein Mineralwasserproduzent zurück, der regelmäßig Bonusaktionen mit scheuen Waldbewohnern wie Wölfen und Luchsen veranstaltet. Für einen ersten Modellentwurf veranschlagt Trigon i.d.R. zwei Wochen. Je nach Anzahl und Aufwand der Änderungswünsche kann die Entwicklung eines Prototypen aber durchaus auch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Bis zur Auslieferung sollten Kunden bei Sonderanfertigungen vier Monate einkalkulieren.

Ob kuscheliger Werbeträger aus dem Standardsortiment, speziell angefertigtes Maskottchen oder Firmenlogo aus Plüsch – Trigon erobert mit seinen freundlichen Werbeträgern längst nicht nur Kinderherzen, sondern liefert auch Erwachsenen viel Stoff für langjährige Kundentreue.

// Jasmin Oberdorfer

www.semo.de

Fotos: Jasmin Oberdorfer, © WA Media (1); Leuenhagen & Paris/Gustav vor, noch ein Tor! (1); Trigon Deutschland GmbH (4)

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2017-12-21T14:05:17+00:0022. November 2017|