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Karl Knauer: Neuensteiner Werk stellt Insolvenzantrag

KnauerLogo - Karl Knauer: Neuensteiner Werk stellt InsolvenzantragDie Karl Knauer GmbH in Neuenstein hat am 18. März 2019 beim Amtsgericht Heilbronn einen Insolvenzantrag für ein Regelinsolvenzverfahren gestellt. Umfangreiche Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen hätten in Neuenstein keinen Erfolg gezeigt, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Muttergesellschaft Karl Knauer KG in Biberach sowie der Standort in Pniewy, Polen, seien von dem Insolvenzantrag nicht betroffen. Zum 3. Juli 2017 hatte die Karl Knauer KG die Hepack druck+verpackung GmbH aus Neuenstein bei Heilbronn übernommen, die seit dem 1. Dezember 2017 unter dem Namen Karl Knauer GmbH firmierte.

„Leider haben unsere Restrukturierungs- und Sanierungsbemühungen, die Faltschachtelherstellung am Standort Neuenstein rentabel zu gestalten, während der letzten 21 Monate nicht ausreichend gegriffen“, erklärt Richard Kammerer, Sprecher der Geschäftsführung der Karl Knauer KG. „Das ist besonders bedauerlich, da die Karl Knauer GmbH in Neuenstein nicht mehr weit von dem Ziel entfernt war, den Turnaround zu erreichen. Die Hauptgesellschafter haben umfangreiche Gesellschaftermittel investiert, und das Management hat enorme Anstrengungen für die Integration in den Werksverbund unternommen“, so Kammerer weiter. Die Verantwortlichen würden jetzt versuchen, gemeinsam mit allen Beteiligten eine tragfähige Lösung für das Neuensteiner Werk mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu entwickeln.

Für die Karl Knauer KG sehe die Perspektive positiv aus: In Zusammenarbeit mit einer renommierten Unternehmensberatungsgesellschaft habe das Management Maßnahmen für ein erfolgreiches Zukunftskonzept vorbereitet, um negative Effekte aus der Insolvenz der Tochtergesellschaft in Neuenstein auszuschließen. „Wir sind sicher, dass die Karl Knauer KG mit den Standorten Biberach und Pniewy stark aufgestellt ist und auch ohne Neuenstein eine gute Perspektive hat“, betont Kammerer.

www.karlknauer.de

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2019-03-21T11:07:13+02:0021. März 2019|