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ISO 14001 und EMAS: Systematisch ökologisch

Nachhaltige Unternehmensführung bedeutet viel Arbeit: Engagement ist Voraussetzung, reicht jedoch nicht aus. Die Umweltmanagementnorm ISO 14001 und das EU-Öko-Audit EMAS helfen bei der Planung und sorgen gleichzeitig im Markt für Orientierung und Glaubwürdigkeit.

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Das Licht nicht brennen lassen, den Müll trennen, Wasser sparen. Pfandflaschen statt Dosen, Einkaufstaschen mehrmals verwenden, öfters mal auf Bus und Bahn oder das Fahrrad ausweichen, zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln …: Es gibt viele Maßnahmen, mit denen sich der Alltag und das eigene Verhalten ökologischer gestalten lassen. In einem normalen Haushalt sind diese Maßnahmen überschaubar. In einem Unternehmen jedoch wird es kompliziert, weil jeder Prozess auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht betrachtet und evaluiert werden muss. Wer dabei zielführend, glaubwürdig und effektiv vorgehen will, muss deshalb den Umweltschutz wie andere betriebliche Prozesse behandeln, sprich: ein Umweltmanagementsystem einführen.

Die darin erfassten Aspekte sind zum Beispiel Energieverbrauch, Emissionen, Abfall oder Abwasser, ebenso wie indirekte Faktoren, etwa die Lebensdauer von Produkten, Verwaltungs- und Planungsentscheidungen oder das Verhalten von Auftragnehmern. Bei der Umsetzung von zuvor definierten ökologischen Zielen hilft die internationale Umweltmanagementsystem-Norm ISO 14001. Diese legt die betriebliche Aufbau- und Ablauforganisation fest, regelt Planung, Ausführung und Kontrolle sowie die Festlegung von Verantwortlichkeiten, Verhaltens- und Verfahrensweisen. Weltweit sind laut Umweltbundesamt über 260.000 Unternehmen und Organisationen jeglicher Branchen nach ISO 14001 zertifiziert – die Bandbreite reicht dabei von Kleinstbetrieben über große Industrieunternehmen bis hin zu staatlichen Behörden. In Deutschland haben rund 6.000 Organisationen ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 eingeführt. „Die Zertifizierung umfasst alle Aspekte des Unternehmens, konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf den Herstellungsprozess und die Ökobilanz unserer Produkte”, so Joan Pera, Geschäftsführer des spanischen Mikrofaser-Spezialisten Arpe. Das Unternehmen bereitet sich derzeit auf seine erste ISO 14001-Zertifizierung vor, die planmäßig in wenigen Monaten abgeschlossen sein wird. „Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Überwachung unserer Prozesse, um zielgerichtet an Verbesserungen arbeiten zu können. Dabei ziehen wir auch unsere Vorlieferanten in Betracht. Wir haben den Umweltschutz in unser tägliches Management integriert und überwachen das ganze Jahr hindurch sämtliche relevanten Faktoren wie den Rohstoff-, Papier-, Tinten- und Energieverbrauch. Zur Verbesserung sind wir z.B. zu einem 100%ig nachhaltigen Energieanbieter gewechselt, wir setzen umweltfreundliche Kartons ein und reduzieren den Klebebandverbrauch.“

Flexible Gestaltung

Natürlich geht es allgemein um eine ökologischere Betriebsführung sowie die Konformität mit den gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen, aber die Schwerpunkte und die Ausgestaltung des eigenen Umweltmanagementsystems fallen von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich aus. Beim polnischen Button- und Magnetproduzenten Badge4u enthält das Umweltmanagement-System z.B. folgende Aspekte: „Wir trennen unsere gesamten Abfälle nach einem rigiden Mülltrennungssystem. Den bei der Produktion entstehenden Verschnitt – das sind v.a. Papier, Aluminium und Stahl – führen wir ausnahmslos in den Rohstoffkreislauf zurück. Wo immer möglich, versuchen wir umweltfreundliche und recycelte Rohstoffe zu verwenden“, erklärt Geschäftsführer Marcin Pawłowski. „Wir haben darüber hinaus unsere Abgas-, Abwasser- und Lärmemissionen eingeschränkt und versuchen den Energieverbrauch so niedrig wie möglich zu schrauben. U.a. haben wir Energiesparlampen auf dem gesamten Firmengelände installiert und betanken unsere Fahrzeugflotte mit Gas. Zudem bauen wir derzeit eine Solaranlage, um unseren Elektrizitätsbedarf zu decken.“ Der niederländische Importeur Araco wiederum setzt als nicht-produzierendes Unternehmen andere Akzente, wie Sales Manager Michel Hofsté erläutert: „Beim Transport unserer Ware sind wir auf Logistikunternehmen umgestiegen, die eine gute Emissionsbilanz vorweisen können. Darüber hinaus versuchen wir auch die Arbeitswege unserer Mitarbeiter umwelterträglicher zu gestalten, etwa über die Bildung von Fahrgemeinschaften oder einen ‚Fahrradplan‘, der das Team ermutigen soll, häufiger das Rad zu benutzen. Unsere Fahrzeugflotte besteht aus sparsamen Modellen oder sogar Elektroautos. Über die Logistik hinaus wollen wir jedoch auch, dass unser Unternehmenssitz so umweltfreundlich wie möglich ist, und beziehen Aspekte wie Müllentsorgung, Elektrizität, Lärm- und Bodenverschmutzung sowie Ressourcenverbrauch in unser Umweltmanagementsystem mit ein. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang auch unsere Wärmepumpenheizung.“

Hoher Aufwand

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Mehr als 90 Mitarbeiter von Schneider Schreibgeräte haben ein E-Bike über das Unternehmen geleast.

Die Inhalte und Kernziele des Umwelt- managements zu definieren und die Prozesse entsprechend umzugestalten und auf die Zertifizierung vorzubereiten, bedeuten einen erheblichen Aufwand: „Die Anfänge waren am schwierigsten – wir haben mehr als ein halbes Jahr gebraucht, um uns auf die erste Zertifizierung vorzubereiten. Der Prozess selbst hat dann nochmals fünf Monate gedauert“, erklärt Pawłowski. Nach Erhalt der ersten Zertifizierung durch ein unabhängiges, akkreditiertes Prüfinstitut sieht die ISO 14001 vor, dass Unternehmen im Rahmen interner Audits kontrollieren, ob die Vorgaben eingehalten werden. Weitere regelmäßige, externe Audits sind Voraussetzung, um die Zertifizierung aufzufrischen. „ISO 14001 ist keine Momentaufnahme für den Zeitpunkt X, sondern muss immerwährend als ‚perpetuum mobile‘ in der Unternehmenskultur verankert werden. Das Aufrechterhalten eines nachhaltigen UmweltmanagementSystems erfordert ca. zwei Arbeitstage im Monat, zusätzlich bedarf es im Bereich der Personalpolitik der Implementierung eines Umweltmanagement-Beauftragten“, so Josef Bösl, Key Account Manager Artvertising beim thüringischen Porzellanhersteller Kahla. „Bereits bei der Personalrekrutierung und bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter erfolgt bei uns eine Grundsatzschulung im Bereich Umweltmanagement. Checklisten unterstützen die Führungskräfte bei der Realisierung der Aktionspläne.“ Das Unternehmen präsentierte 2009 seine „Kahla Pro-Öko Nachhaltigkeitsstrategie“ und ist seit 2011 ISO 14001-zertifiziert. Bösl: „Die Nachhaltigkeitsstrategie ‚Kahla Pro Öko‘ bedeutet eine wichtige Säule im Unternehmenskonzept – neben Design u. Innovation – und ist ‚Chefsache‘. Unsere Umweltbeauftragte Christin Biedermann ist gleichzeitig Mitglied der Geschäftsleitung.“ Bei allen Aufwendungen, die für Erlangung und Erhalt des Zertifikats erforderlich sind, gibt es auch Einsparungen: „Wir haben viel Zeit investiert, und der Zertifizierungsprozess ist komplex. Wem es jedoch gelingt, die Umwelt in sein Managementsystem zu integrieren, der kompensiert den Zeitaufwand durch höhere Produktivität und geringeren Ressourcenverbrauch”, so Pera. „Indem wir z.B. unseren Energie-, Plastik- oder Papierverbrauch reduziert haben, konnten wir unsere Kosten stark reduzieren.”

Die Königsdisziplin: EMAS

Wer in seinem Umweltmanagement noch einen Schritt weiter gehen möchte, hat die Möglichkeit, sich nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) zertifizieren zu lassen. Die EMAS-Verordnung enthält die Inhalte der ISO 14001 an zentraler Stelle, wer also EMAS-zertifiziert ist, verfügt automatisch über die ISO 14001. Soll eine gültige Zertifizierung nach ISO 14001 zu EMAS aufgewertet werden, kann sich die Prüfung auf die Erfüllung der zusätzlichen Anforderungen konzentrieren. Davon jedoch gibt es eine ganze Menge (zu den wesentlichen Unterschieden s. Kasten). In Deutschland sind z. Zt. nach Angaben des Umweltbundesamtes 1.800 Standorte nach EMAS registriert. International sind es derzeit nach Angaben der Europäischen Kommission 11.583 Standorte und 3.773 Organisationen. Ein in der Werbeartikelbranche aktives Unternehmen mit EMAS-Zertifizierung ist Schneider Schreibgeräte. „Wir haben schon früh begonnen, uns um ressourcen- und umweltschonende Verfahren zu kümmern – zu einer Zeit, als dies von vielen belächelt wurde“, so Geschäftsführer Frank Groß. „Die erste Umweltbegehung durch den TÜV am Standort Tennenbronn erfolgte 1995. Als erstes Unternehmen der Branche erhielten wir dann 1998 das EMAS-Zertifikat, das wir seither regelmäßig revalidiert haben.“

Ähnlich wie bei der ISO 14001 sind Unternehmen bei EMAS zunächst frei in ihrer Zielauswahl. Nachdem innerhalb der verschiedenen Unternehmensabteilungen Ziele definiert wurden, prüft ein externer Auditor, ob diese Ziele für EMAS relevant sind. Anschließend geht es an die Umsetzung. „EMAS geht weit über die Richtlinien der ISO 14001 hinaus, da insbesondere die Erstellung und Veröffentlichung einer Umwelterklärung verpflichtend ist, in der die Umweltziele des Unternehmens und deren Erfüllungsgrad dokumentiert sind und die von einem unabhängigen Prüfer validiert wird. EMAS ist das weltweit strengste und effektivste Umweltmanagement-System und als umfassendes Instrument für glaubwürdigen Umweltschutz aus verschiedenen Blickwinkeln anerkannt. Für viele Behörden z.B. ist es ausreichend, um nicht noch weitere Prüfungen durchführen zu müssen. Desweiteren spart man sich das Energiemanagement 50001, das wie die ISO 14001 auch bereits in EMAS integriert ist, das wir jedoch sonst aufgrund unserer Größe durchführen müssten.“ Doch ist EMAS nicht nur für große Unternehmen eine Option. Wer weniger als 250 Beschäftigte hat, kann zudem auf Antrag das Intervall der Begutachtung von drei auf vier Jahre und die jährliche Validierung der Umwelterklärung auf zwei Jahre verlängern lassen. Die Vorteile von EMAS sind evident – das Label ist aufgrund seines Anspruchs das derzeit wertvollste Siegel für Umweltmanagement. „Es gibt leider immer mehr Greenwashing und falsche oder nichtssagende Ökolabels. Mit Hilfe von EMAS ist ein Höchstmaß an Transparenz geschaffen, sowohl unternehmensintern als auch gegenüber allen Marktteilnehmern“, so Groß.

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Der Unternehmenssitz von Kahla Porzellan verfügt über eine Photovoltaikanlage.

Kommunikation nach Außen

Dazu trägt nicht zuletzt auch die obligatorische Umwelterklärung bei: „Alle Umweltleistungen und insbesondere die Umweltpolitik inkl. der gesteckten Ziele müssen in einer Umwelterklärung publiziert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Wir veröffentlichen unsere Input- und Outputbilanzen in Zahlen im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsberichtes als Teil der Umwelterklärung“, so Groß. „Der Nachhaltigkeitsbericht wird sowohl in Printform als auch online über unsere Firmenhomepage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wir kommunizieren unsere Haltung auf allen unseren Verkaufsmaterialien und Verpackungen und versuchen stets, in Interviews oder Presseauftritten das Thema anzusprechen. Sehr erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass unsere Handelspartner die mit EMAS verbundenen USPs bei der Vorstellung unserer Sortimente im Markt intensiv nutzen.“ Die ISO 14001 sieht die Veröffentlichung einer Umwelterklärung nicht zwingend vor. Dennoch verzichten viele Markteilnehmer nicht darauf, Inhalte ihres Umweltmanagements publik zu machen: „Für uns ist es sehr wichtig, unsere Umweltziele an alle Stakeholder zu kommunizieren”, so Pera. „Darüber hinaus spielt unsere Umweltpolitik eine wichtige Rolle im Marketing.“ Bösl ergänzt: „Im Marketing und in der externen Unternehmenskommunikation gilt es, die drei Grundsäulen des Labels ‚Kahla pro Öko‘ – schadstoffarm, fair & sozial sowie ‚Made in Germany‘ – zu beachten und in den Außenauftritt, z.B. bei Messen, zu integrieren.“ Auch Pawłowski misst der Öffentlichkeitsarbeit rund um die ökologische Ausrichtung des Unternehmens eine hohe Bedeutung bei: „Wir sind sehr stolz auf unsere Zertifizierung und kommunizieren sie auf der Website, im Katalog und auf allen Messen. Sie ist ein Distinktionsmerkmal, das uns von anderen Unternehmen abhebt. Jedes Jahr gibt es mehr Kunden, die explizit nach einer ISO 14001-Zertifizierung fragen, und manchmal erhalten wir auch einen Auftrag nur deshalb, weil wir zertifiziert sind. Die ISO 14001 wird in Zukunft immer entscheidender werden.“ Hofsté: „Es gibt bereits jetzt eine Vielzahl von Richtlinien zum Umweltschutz, und das Thema wird in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Es ist jedoch die Frage, ob ISO 14001 in diesem Zusammenhang zur wichtigsten Norm wird.

Mit zunehmend strengeren gesetzlichen Rahmenbedingungen wird es zukünftig mit Sicherheit weitere und neue Nachweise geben. Hinzu kommt, dass vielen Kunden derzeit Nachweise aus dem Bereich der sozialen Verantwortung – wie die Mitgliedschaft im BSCI – wichtiger sind.“ Anspruchsvoll ist der Markt in jedem Fall – auch über bloße Prüfsiegel hinaus, wie Bösl anführt: „Immer mehr Unternehmen fordern nicht nur ein Zertifikat an, sondern möchten sich auch im Rahmen einer Werksbesichtigung am Produktionsstandort vergewissern.“ Und dort beeindruckt z.B. Kahla mit bedeutenden ökologischen Leistungen: Dazu gehören die Erzeugung und Verwendung von ökologischem Strom durch Sonnenenergie mittels Photovoltaikanlage, ein verringerter CO2-Ausstoß dank Investitionen in innovative Technologien, die Wassereinsparung durch eigene Brunnen und Wasseraufbereitung sowie Verpackungs- und Werbematerial aus Recycling- und FSCzertifiziertem Papier. Aktuell wird in den Produktionshallen ein System zur Wärmerückgewinnung und zur Abwärmenutzung von Ofenabgasen installiert. Auch Schneider Schreibgeräte hat in 20 Jahren EMAS-Zertifizierung viel erreicht. So ist das Unternehmen zu 100% auf regenerative Energiequellen umgestiegen und konnte dank Renovierung und Maßnahmen zur Energieeffizienz trotz zusätzlicher Gebäude 50% der Heizenergie einsparen. Zwei Blockheizkraftwerke wandeln die in der Produktion entstehende Wärme in Energie um, eines davon wird im Sommer kostenfrei an ein lokales Freibad verliehen. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir die Mitarbeiter motivieren konnten, ihren eigenen Beitrag für nachhaltiges Wirtschaften zu leisten“, so Groß. „Seit 25 Jahren fährt bei uns ein kostenloser Mitarbeiterbus, darüber hinaus haben inzwischen 91 Mitarbeiter EBikes über uns geleast. Es gibt zudem die Möglichkeit, Elektro- oder Hybrid-Autos über uns zu mieten, und seit 1998 bereits ist für Geschäftsfahrten mit wenigen Ausnahmen das Bahnfahren obligatorisch. All das sind Maßnahmen, bei deren Umsetzung EMAS geholfen hat, die jedoch nur funktionieren, weil sie von der Geschäftsführung vorgelebt und von den Mitarbeitern getragen werden.“ Ein Umweltmanagementsystem allein reicht eben nicht aus – erst Konsequenz und Engagement jedes Einzelnen tragen zu nachhaltigen ökologischen Erfolgen bei. Letzteres gilt übrigens für große Unternehmen ebenso wie für den kleinen Privathaushalt.

// Till Barth

Bildquelle: Brit München, © WA Media; iStockphoto; Kahla Porzellan; Schneider Schreibgeräte

Ausführliche Interviews finden Sie unter:

Josef Bösl, Kahla: „ISO 14001 wird immer mehr an Bedeutung gewinnen.“

Frank Groß, Schneider: „EMAS bietet ein Höchstmaß an Transparenz.“

Wesentliche Unterschiede

ISO 14001Emas
Basis
  • Privatwirtschaftlicher internationaler Standard ohne Rechtscharakter
  • Öffentlich-rechtliche Grundlage als europäische Verordnung, Umsetzung in Deutschland durch das Umweltauditgesetz
Inhalt
  • Umweltmanagementsystem (UMS) mit interner und externer Überprüfung
  • organisationsbezogen
  • verfahrens- und systemorientiert
  • Ziel: Verbesserung des UMS
  • UMS mit interner und externer Überprüfung
  • Umweltberichterstattung und Eintragung in öffentlich zugängliche nationale und internationale Register
  • organisations- und standortbezogen
  • ergebnis- und umweltleistungsorientiert
  • Ziel: Verbesserung der Umweltleistung durch das UMS unter aktiver Beteiligungder Beschäftigten und im Dialog mit der Öffentlichkeit
  • eingebunden in den Aktionsplan der EU
Anforderungen
  • Umweltpolitik
  • Planung: Umweltaspekte bestimmen, rechtliche Verpflichtungen ermitteln, Ziele setzen, Programme aufstellen
  • Verwirklichung und Betrieb des UMS sicherstellen, Qualifizierung von Verantwortlichen, interne Kommunikation
  • Dokumentation und Aufzeichnungen regeln, Verfahren und Abläufe planen
  • Überprüfung, Messung, Korrekturen, interne Audits
  • Zusätzlich zu den Anforderungen der ISO 14001:
  • umfassende Umweltprüfung (Ist-Zustand)
  • Nachweis der Einhaltung von Rechtsvorschriften und Genehmigungen
  • Kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung
  • Mitarbeiterbeteiligung
  • alle drei Jahre: Umwelterklärung, die jährlich aktualisiert und validiert wird, Kommunikation mit der Öffentlichkeit
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2017-10-24T11:13:02+00:0021. Juli 2016|