Schließen [x]

https://www.suesse-werbung.de/de/neuheiten.html?___store=de
http://www.reeko.com/_shop2017/index.php?language=de
www.uma-pen.com
www.wv-versand.de
www.pfconcept.com
www.stickereimerkel.de
www.europeansourcing.com/free
www.print-tattoo.com
http://www.senator.com/de_de/

10 Jahre reeko design: Die Netzwerker

Zwischenablage01

V.l.: Jan Blank (Abwicklung, Veredelung, Vertrieb Inland), Marketingleiterin Beate Hillerns, Vertriebsleiterin Martina Odebrecht und Geschäftsführer Reenald Koch

 

Vor zehn Jahren rief Branchenveteran Reenald Koch seine eigene Firma reeko design ins Leben. Hanseatischer Unternehmergeist, hohe Anpassungsfähigkeit an Veränderungen im Markt sowie ein umfangreiches Netzwerk an Kontakten haben das Unternehmen geprägt, das heute auf den Import ebenso wie den Exklusivvertrieb mehrerer Marken setzt.

Als Reenald Koch 2003 sein eigenes Unternehmen gründet, fängt er aus vielerlei Gründen nicht bei Null an, sondern blickt bereits auf eine lange Karriere als Führungskraft und Unternehmer in der Branche zurück. Nach Stationen als Vertriebs- und Profitcenterleiter beim Schreibgerätespezialisten rotring kaufte Koch 1996 einen der ältesten Werbeartikelimporteure Deutschlands – wenn nicht den ältesten überhaupt: die Firma Röder & Co., die er 2000 an Antalis verkaufen sollte. Es folgen drei Jahre als General Manager der neu gegründeten Unit Antalis Promotional Products, bis Koch 2003 – nach Ende seiner Wettbewerbssperre – einen Großteil der alten Röder-Belegschaft in sein neues Unternehmen hinüberholt.

Wer derlei Diversifikationen, Wechsel und Transaktionen erfolgreich gemeistert hat, den werfen auch Krisen wie die jüngste nicht so leicht um – wenngleich Koch einräumt: „Die Krise hat uns schon ein wenig zugesetzt und den jüngeren Weg unseres Unternehmens geprägt. Wir mussten umdenken und haben in Folge unser Sortiment stark verändert.“

„Netzwerk der Marken“ 

Setzte reeko in den ersten Jahren stark auf Eigendesign-Produkte, wurde dieser Bereich in letzter Zeit stark reduziert. „Wir haben die Produktentwicklung zurückgefahren und viele Eigenentwicklungen aus dem Sortiment herausgenommen, weil sich der Aufwand für uns nicht mehr rentiert hat“, so Koch. „Der Markt fordert in regelmäßigen Zyklen neue Produkte, gleichzeitig lassen sich ältere Artikel nicht ewig lang verkaufen und müssen folglich aus dem Sortiment genommen werden. Hinzu kommen Posten wie Designleistungen und Geschmacksmusterschutz, die viel Geld kosten.“

Stattdessen wurde das Portfolio diversifiziert: Sein Kern-Sortiment – Office- und Lifestyleprodukte –, das derzeit rund 350 verschiedene Produkte umfasst, hat reeko um weitere Produktgruppen ergänzt, darunter Filz-Artikel „made in Europe“ sowie, ganz neu, das Trendprodukt Stöpsi, Waschbecken-Stöpsel mit witzig gestaltetem Doming auf der Oberseite.

Darüber hinaus hat das Unternehmen ein, so Koch, „Netzwerk der Marken“ aufgebaut und vertritt mit Philippi, Hauser Schreibgeräte und Hakro Activewear drei renommierte Brands im Werbeartikelmarkt.

„Die Designprodukte von Philippi, bekannt aus dem gehobenen Einzelhandel, passen stilistisch sehr gut in unser Sortiment“, so Koch. „Gleichzeitig erweitern wir unseren Preisradius nach oben und können auch Nachfragen nach hochpreisigeren Markenprodukten bedienen. Und Philippi bietet eine Formensprache, die etwas Besonderes ist und hohe Begehrlichkeit erzeugt. Die Resonanz aus dem Handel jedenfalls spricht für sich.“

Für Qualität und einen renommierten Namen stehen auch die Schreibgeräte des Herstellers Hauser, der dank des umfangreichen reeko-Vertriebsnetzwerks seine Präsenz im Werbeartikelhandel erhöht – eine Win-Win-Situation.

Mit Hakro Activewear schließlich bietet reeko seinen Handelspartnern eine breite Auswahl von Textilien, die höchsten Ansprüchen gerecht werden: „Bisher war Hakro Activewear im Werbeartikelhandel eher unterrepräsentiert“, erklärt Koch. „Dabei ist die Qualität verglichen mit vielen anderen Promotextilien das Nonplusultra und kann sich mit renommierten Retail-Brands wie Lacoste messen – bei einem akzeptablen Preisniveau. Darüber hinaus bietet Hakro eine extrem hohe Verfügbarkeit – wir können also einen Großteil der Modelle und Farben unmittelbar liefern.“

Zwischenablage02

Import-Kompetenz

Sein Kerngeschäft – den Import – hat Koch trotz aller Neuaufstellungen nicht aus den Augen verloren – nach wie vor ist er häufig in Sachen Sourcing unterwegs. „Ich versuche, wo es geht, auch in Europa produzieren zu lassen, für viele Produktgruppen ist und bleibt die Fernost-Produktion aber alternativlos.“

Auch im Importgeschäft baut der Unternehmer auf gute Kontakte und Partnerschaften wie die zu Carstensen Import Export: Seit 2012 nutzt reeko das Einkaufs- und Logistiknetzwerk des Hamburger Importeurs, der zu den größten Lieferanten Deutschlands im Papier-, Büro- und Schreibwaren- sowie im Back-to-School-Bereich zählt und u.a. zahlreiche Discounter beliefert.

Die Kooperation ist ein weiteres Beispiel dafür, wie verwurzelt Koch in der hanseatischen „Importeurszene“ ist: „Carstensen hatte den Lagerbestand des Unternehmens BWM – übrigens ein alter Konkurrent von Röder – erworben und suchte einen Käufer. Ich habe beim Verkauf geholfen, so kam der Kontakt zustande. Die Zusammenarbeit ist ein echter Glücksgriff.“

Carstensen unterhält Büros in Jakarta, Bangkok, Hong Kong und Schanghai, genießt seinen Volumina entsprechende Konditionen und muss aufgrund seiner Orientierung in Richtung Fachhandel enorme Auflagen in puncto Produktsicherheit erfüllen.

„Natürlich haben wir noch unsere eigenen Bezugsquellen und Produzenten“, erläutert Koch. „Bei der Abwicklung können wir jedoch auf die Ressourcen von Carstensen zurückgreifen – das verschafft uns unschätzbare Einkaufsvorteile. Wir kümmern uns um Produktsourcing und -selektion, Carstensen übernimmt die Konsolidierung, TÜV, Zoll und Transport.“

Nicht jedoch die Lagerhaltung – hier greift reeko sogar dem Importriesen gelegentlich unter die Arme: Das geräumige, komplett IT-gesteuerte Lager direkt am Unternehmenssitz in Quickborn bei Hamburg bietet auf rund 3.000 qm Platz für 4.000 Europaletten. Koch: „Durch alle Umstrukturierungen hindurch haben wir unsere Lagerkapazität nicht zurückgefahren. Hohe Lieferfähigkeit ist und bleibt ein wichtiges Standbein, wenn sich darüber hinaus noch Synergien mit Kooperationspartnern ergeben – umso besser.“

Treues Team

Auch das erfahrene Team, ein weiteres Asset des Unternehmens, ist nicht kleiner geworden – im Gegenteil: 21 Mitarbeiter arbeiten derzeit in Quickborn, das sind mehr als noch vor der Krise. Viele sind seit langen Jahren dabei, wie Martina Odebrecht, langjährige Vertriebsleiterin. Marketingleiterin Beate Hillerns sitzt sogar seit Röder-Zeiten mit im Boot. Konstanz, die der Werbeartikelhandel zu schätzen weiß: „Service, Zuverlässigkeit und Präsenz bei unseren Handelspartnern bleiben wichtige Faktoren für uns“, versichert Koch. Zur Vernetzung in Richtung Handel gehören auch ein Außendienst und regelmäßige Teilnahme an einschlägigen Veranstaltungen wie der PSI – hier steht reeko nach wie vor mit einem geräumigen Stand – und Hausmessen. Mit Hans-Georg Nientiedt und Adelheid Stauss-Wissig konnte reeko kürzlich zwei bekannte Branchenprofis gewinnen, die die Produkte des Unternehmens als Handelsvertreter repräsentieren.

Eine Basis, auf der auch der Export, der derzeit einen Anteil zwischen 10 und 15% des Gesamtumsatzes einnimmt, in kleinen Schritten ausgebaut werden soll: „Es ist zurzeit schwierig, sich im Export zu steigern – das liegt auf der Hand, wenn man sich die Situation in Südeuropa vor Augen führt. Wir werden jedoch 2014 einen Vorstoß wagen und auf der CT│CO in Lyon ausstellen.“

Unternehmungen, die ähnlich planvoll und umsichtig angegangen werden, wie es reeko in seiner zehnjährigen Geschichte stets getan hat. Schließlich ist umsichtiges Planen Teil der Unternehmensphilosophie – und die Basis, auf der am Ende trotz vieler Umbrüche doch Kontinuität und Netzwerke entstehen. 

www.reeko.com

Print Friendly, PDF & Email
2016-10-21T11:35:01+00:0011. April 2013|