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Braufabrik: Wohl bekomm’s!

Die Braufabrik, die buchstäblich aus einer Bierlaune heraus entstand, hat sich auf frisch gezapfte Promotionideen spezialisiert. Von verschiedenen Geschmacksrichtungen über CI-gerechte Flaschenetiketten bis hin zu frei gestaltbaren Flaschenträgern stoßen werbende Unternehmen mit den Biervariationen des Saarländer Start-ups ganz individuell mit ihrer Zielgruppe an.

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Inbegriff für die Qualität deutscher Biere ist das Deutsche Reinheitsgebot, das auf einen Erlass des bayerischen Herzogs Wilhelm IV. aus dem Jahr 1516 zurückgeht. In Deutschland gebraute Biere dürfen ausschließlich die vier Zutaten Wasser, Malz, Hopfen und Hefe enthalten. Die Herstellung und Abfüllung fertiger Mixturen auf Bierbasis ist erst seit 1993 erlaubt. Dennoch herrscht bei den klassischen Bieren eine enorme Geschmacksvielfalt, der Thomas Schlotterbeck und Martin Kallenborn in den vergangenen Jahren auf den Grund gegangen sind. Die beiden Jungunternehmer, die sich beim BWL-Studium in Saarbrücken kennenlernten, verkosteten gemeinsam mit Freunden regelmäßig Biersorten aus ganz Deutschland und bewerteten sie nach verschiedenen Kriterien wie Farbe, Duft, Trübung, An- und Abtrunk sowie Aroma. „Irgendwann haben wir uns gefragt, wie sich das Portrait_startup_braufabrik_logo203x57Lieblingsgetränk der Deutschen auf humorvolle Weise und mit einer persönlichen Note gestalten lassen könnte, und sind verschiedene Individualisierungsmöglichkeiten durchgegangen“, berichtet Schlotterbeck. Schon viele Firmen wurden aus einer Laune heraus und mit einer Flasche Bier in der Hand am Stammtisch gegründet – dass es bei der Braufabrik genau so gekommen ist, ist da kaum verwunderlich. Schlotterbeck: „Als die Idee immer konkreter wurde, haben wir uns auf die Suche nach einer Partnerbrauerei gemacht. Von rund der Hälfte der über 100 angeschriebenen Betriebe haben wir Testpakete erhalten. Am besten abgeschnitten hat schließlich eine mittelständische Privat- Brauerei aus Baden-Württemberg, die mit frischem Quellwasser aus einem eigenen Brunnen braut.“ Im nächsten Schritt nahmen die Start-up-Gründer Kontakt mit einer befreundeten Agentur auf und setzten ihre Vorstellungen in einem Webshop um, der im Juni 2012 online ging. „Die Deutschen sind weltweit für ihre Autos und ihr Bier bekannt, und in der Automobilindustrie ist der Mass Customization-Trend längst angekommen, da liegt es doch nahe, dem Wunsch nach Individualisierung auch beim Thema Bier nachzukommen“, so Schlotterbeck.

Individueller Auftritt

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Zur Auswahl stehen braune oder grüne Flaschen, die mit individuellen Etiketten versehen werden. Six-Packs bieten mit dem praktischen Sechserträger zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Zur Auswahl stehen drei Biersorten: das milde Summersun, das herbe Gentlemen sowie das fruchtige Radler Exotic Lime. Ab einer Mindestbestellmenge von rund 1.000 Flaschen sind zudem ein helles Lagerbier sowie ein unfiltriertes Kellerbier verfügbar. Die Gestaltung der rechteckigen Etiketten übernimmt ein Designer, mit dem Schlotterbeck und Kallenborn eng zusammenarbeiten. Individuell bedruckbar sind sowohl das Vorder-, das Rück- als auch das Halsetikett, wobei auf der Rückseite einige Angaben wie Zutatenliste, Alkoholgehalt und Mindesthaltbarkeitsdatum entsprechend der aktuellen EU-Getränkeverordnung obligatorisch sind. Auf Wunsch können werbende Unternehmen Jahreskontingente buchen und Teilmengen abrufen – die Etiketten werden zu diesem Zweck einmalig bedruckt, bis zu drei Jahre gelagert und bei jeder Bestellung auf die frisch abgefüllten Flaschen aufgebracht. „Bei solchen Wiederbestellungen ist der Bezugspreis mit Bierpreisen aus dem Handel vergleichbar“, so Schlotterbeck.

Während die Braufabrik kleinere Aufträge, die über das Onlineportal generiert werden, mit einer eigenen Etikettiermaschine umsetzt, werden Anfragen von Firmenkunden mit größeren Stückzahlen in Zusammenarbeit mit der Brauerei realisiert. Schlotterbeck: „Die Mindestbestellmenge liegt bei 480 Flaschen. Die Etikettierung erfolgt vor Ort im Zuge der Abfüllung – die Anlage unserer Partnerbrauerei schafft bis zu 25.000 Flaschen pro Stunde.“ Der Kronkorken ist entweder in neutralem Gold gehalten oder – als zusätzliches Qualitätsmerkmal – mit dem Namen der Partner- Brauerei gebrandet.

Tragende Argumente

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Die Redewendung „Das ist mein Bier!“ können die Kunden von Thomas Schlotterbeck (l) und Martin Kallenborn, den beiden Gründern der Braufabrik, gerne wörtlich nehmen.

Anfragen von Firmen, die auf Betriebsfeiern oder bei Kundenevents Bier in CI-gerechten Flaschen ausschenken möchten, erreichen die beiden Start-up-Gründer besonders oft. Darüber hinaus kommen viele Anfragen aus der Gastronomie, Bau- und Handwerksbranche sowie von Automobilzulieferern. Ein Unternehmen aus der Bekleidungsindustrie hat kürzlich 3.500 Six- Packs an potenzielle Kunden verschickt. „Die Zielgruppe der Unternehmen, die unsere Produkte einsetzen, ist überwiegend männlich“, so Schlotterbeck. „Darauf gehen wir mit einem kleinen Augenzwinkern bei unserem Six-Pack Männer-Bier ein, dessen Etiketten attraktive Frauen zieren. Weibliche Fans unserer Marke können sich über unsere Website als Model bewerben.“ Ebenfalls in den Bereich Fun-Sets fiel das im Fußball-Look designte Six-Pack zur WM 2014, das über eine Getränkemarktkette mit neun Filialen regional im Einzelhandel vertrieben wurde. Dank der vollflächig veredelbaren Sechserträger aus Kraftkarton bieten die Six-Packs besonders viel Kommunikationsfläche. Viel Platz für Werbebotschaften liefern außerdem die neu ins Sortiment aufgenommenen Präsente-Sets, die mit Nudeln, Senf, Würstchen oder Whiskey – jeweils verfeinert mit Bier – bestückt sind.

Ob kulinarische Spezialitäten wie diese Wilhelm dem IV. auch geschmeckt hätten, ist nicht überliefert. Sicher hätte er sich aber darüber gefreut, dass der Bayerische Brauerbund im November 2013 beim Bayerischen Kultusministerium beantragt hat, das Reinheitsgebot in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufzunehmen. Einige der eingereichten Vorschläge wird die UNESCO voraussichtlich 2016 in die internationale Kulturerbeliste aufnehmen. Schon jetzt steht fest, wie die Fans von Braufabrik diesen Schritt feiern würden: mit einem individuell zusammengestellten Bier.

www.braufabrik.de

Bildquelle: Braufabrik

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2016-10-21T11:33:37+00:00 26. September 2014|