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GEMA-Gebühren drastisch erhöht: Preissteigerung für USB-Sticks

Wer USB-Sticks als Werbeartikel einsetzt, muss sich auf beträchtliche Preiserhöhungen einstellen: Die im Namen der GEMA, der VG Wort und der VG Bild-Kunst operierende ZPÜ (Zentralstelle für private Überspielrechte) hat eine drastische Erhöhung der Abgaben auf digitale Datenträger vorgenommen. Zuvor hatte die ZPÜ den Gesamtvertrag zur Vergütungspflicht von USB-Sticks und Speicherkarten fristgerecht mit Wirkung zum Jahresende 2011 gekündigt. Die von der ZPÜ einseitig veröffentlichten neuen Tarife gelten nun ab dem 1. Juli 2012 und betragen für Speichermedien mit einer Kapazität von bis zu 4 GB 91 Cent, für einen USB-Stick mit mehr als 4 GB 1,56 Euro, für eine Speicherkarte dieser Größe sogar 1,95 Euro. Bislang wurden einheitlich 10 Cent abgeführt. Das heißt, die Gebühren wurden um bis zu 1.850% erhöht.

Die Preise für Speichermedien – da sind sich die Experten einig – werden infolge dessen angehoben werden müssen, und zwar nach Schätzungen um bis zu 30%. Darüber hinaus können Werbeartikel-Anwender, die USB-Sticks – auch unwissentlich – über einen Anbieter bezogen haben, der keine Gebühren entrichtet hat, im Zweifelsfall in Haftung genommen werden.

Interessensvertreter der Lieferanten von USB-Sticks haben angekündigt, gegen die Gebührenerhöhung vorgehen zu wollen. Seitens des BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) wurde bereits ein Schiedstellenverfahren beim Deutschen Patent- und Markenamt beantragt.

www.bitkom.de
www.gema.de

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2015-07-08T14:57:03+00:0014. Juni 2012|