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bwg diskutiert über Einheitsverband

Im Rahmen des diesjährigen bwg-Forums in Luisenthal kam es am 2. Mai auch zu einer Diskussionsrunde über den vom BWL (Bundesverband der Werbeartikel-Lieferanten e.V.) initiierten Einheitsverband für die deutsche Werbeartikelbranche. Patrick Politze, in Personalunion Vorsitzender des BWL und des derzeitigen Dachverbandes GWW (Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V.), referierte vor rund 25 bwg-Mitgliedern über das von ihm vorgeschlagene Modell. Politze betonte, dass der GWW als Dachverband hinter den „Möglichkeiten“ und den „Notwendigkeiten“ zur Außendarstellung und Interessensvertretung der Branche zurückbleibe. In der praktischen Arbeit entständen Reibungsverluste, die es erschwerten, das Image des Werbeartikels weiter zu stärken. Es gelte daher, die Kräfte zu bündeln, um drohende Gefahren – wie etwa die derzeitigen Überlegungen der Pharmaindustrie, den Werbeartikel ganz zu streichen – im Vorfeld abwenden zu können. Schließlich läge die Schnittmenge der gemeinsamen Ziele der einzelnen derzeit existierenden Werbeartikelverbände bei über 90%.

Politze präsentierte auch das Modell einer möglichen Verbandsstruktur (siehe Grafik), betonte aber, dass dies als Diskussionsgrundlage zu verstehen sei. Auch die Zahl der Sektionen – derzeit sind insgesamt fünf Sektionen vorgesehen, drei davon für Lieferanten (Hersteller, Importeure, Markenartikler), eine für Händler und eine für Dienstleister – sei noch nicht fix.

Bevor die anwesenden bwg-Mitglieder das vorgeschlagene Modell intern unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutierten, gab es noch die Möglichkeit, in einer Fragerunde an Patrick Politze einzelne noch offene Punkte anzusprechen. Neben dem Zuspruch für die Idee von einem Einheitsverband wurde deutlich, dass viele Händler befürchten, in dem Einheitsverband ihre eigenen Interessen nicht mehr so zur Geltung bringen zu können wie durch den bwg. Außerdem wurde die vorgeschlagene Beitrags- und Stimmrechtstaffelung – Unternehmen mit mehr Umsatz zahlen mehr Beiträge, erhalten dafür aber auch mehr Stimmrechte bei Wahlen – in Frage gestellt. Unklar war einigen bwg-lern darüber hinaus, wie die vorgesehenen festangestellten zwei Geschäftsführer und drei Mitarbeiter finanziert werden sollen und worin die Vorteile eines Einheitsverbandes gegenüber dem jetzigen GWW liegen.

www.bwg-verband.de

bwg

 

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2016-10-21T11:34:55+00:0024. Mai 2013|