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Kai Gminder, Daiber: „Promowear wird immer modischer“

Am 12. September erscheint der neue Winterkatalog der Marken James & Nicholson und Myrtle Beach von Gustav Daiber. Die WA Nachrichten sprachen aus diesem Anlass mit Daiber-Geschäftsführer Kai Gminder über gesteppte Jacken, farbige Hosen und immer kleinere Ordergrößen. 

Kai GminderHerr Gminder, was erwartet die Werbeartikelhändler und Textilveredler in neuem Winterkatalog von Daiber?
Kai Gminder: Wir präsentieren auf 68 Seiten mehr als 150 verschiedene Artikel aus dem gesamten Sortiment unserer beider Marken James & Nicholson und Myrtle Beach. Alle Produkte, die gerne im Winter bzw. in der Übergangszeit getragen werden – von Longsleeve-Polos über Ski-Unterwäsche bis hin zu Jacken und Mützen –, sind hier zusammengefasst worden. Wie immer gibt es verschiedene Versionen: eine Daiber Version und eine neutrale, die Wiederverkäufer mit ihrem eigenen Eindruck individualisieren können.

Ist der Katalog ausschließlich ein Querschnitt aus dem bestehenden Programm oder enthält er auch Neuheiten?
Kai Gminder: Wir haben es geschafft, 21 komplett neue Artikel zu integrieren. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir erstmalig bei James & Nicholson einige neue Produkte bereits mit dem Winterkatalog dem Markt vorstellen können. In den vergangenen Jahren hinkten wir da zeitlich immer etwas hinterher, sodass sich die Neuheiten im Katalog für die Wintersaison auf unsere Headwear beschränkten. Der Winterkatalog ist ab dem 12. September erhältlich, die neuen Artikel liegen ab Anfang Oktober bei uns auf Lager – sind also rechtzeitig für aktuelle Winterpromotions lieferbar. Unser Gesamtkatalog mit allen Neuheiten erscheint dann wie immer Ende des Jahres.

daiberWelche Modelle sind neu in der James & Nicholson-Kollektion?
Kai Gminder: Wir haben z.B. einige gesteppte Jacken neu im Programm, darunter mehrere sehr modische Versionen, etwa mit Rautenmuster oder Strickärmeln, die abgezippt werden können, so dass aus der Jacke eine Weste wird. Angesagt sind derzeit Jacken mit Daunenfüllungen. Wir haben in der Kollektion 2013 eine Daunenjacke als Übergangsjacke vorgestellt und sind damit absolut up-to-date. Normalerweise reagiert die Werbung ja mit einer zeitlichen Verzögerung von ein bis zwei Jahren auf die Modetrends, aber in diesem Fall ist der Markt auf der Welle mitgeschwommen, und die Nachfrage hat uns fast überrollt. Da lag es nahe, das Sortiment um eine Winter-Daunenjacke zu ergänzen, die man übrigens ebenso wie unsere Übergangsjacke in eine Tasche packen kann. Bei diesen Jacken und diesem Material kann man Mut zur Farbe zeigen, so dass wir auch Modelle in grellen Farben und Farbkombinationen anbieten.

daiberWas hat sich im Bereich Headwear getan?
Kai Gminder: Generell sind klassische Kappen nicht mehr so stark angesagt wie noch vor einigen Jahren – das liegt möglicherweise an dem Trend zu Gelfrisuren –, bei modischen Mützen hingegen steigt die Nachfrage kontinuierlich. Wir bringen unsere beiden Marken immer stärker aneinander, schaffen Synergien und entwickeln verstärkt Modelle bei Myrtle Beach, die zu der Bekleidung aus dem James & Nicholson-Programm passen. Zur Rautenjacke z.B. gibt es eine ähnliche, gesteppte Kappe wie auch eine modische Beanie mit Rautensteppung. Die Daunenjacke dagegen lässt sich hervorragend mit farblich abgestimmten Häkel-Beanies ergänzen. Der „Mix & Match“ Gedanke steht im Vordergrund.

Welche Modetrends sind sonst zu beobachten?
Kai Gminder: Wir haben uns auf Messen wie der Outdoor in Friedrichshafen oder der ISPO in München umgeschaut. Ein einheitlicher Trend ist kaum zu erkennen – erlaubt ist, was gefällt. Generell werden Hosen bunter – das kann man z.B. bei den Promotionteams auf Messen beobachten – und die Schnitte wieder körperbetonter, ohne direkt „bodyfit“ zu sein.

Orientiert sich der Bereich der Promotional Textiles überhaupt an solchen Modetrends? Sind Veredelbarkeit und hohe Farbvielfalt für CI-gerechte Gestaltung nicht viel wichtiger?
Kai Gminder: Das eine schließt das andere ja nicht aus: In jedem Fall wird Promowear immer modischer. Werbetextilien werden ja auch auf Anlässen getragen, bei denen man gut aussehen will, z.B. auf Messen. Daher bieten wir bei den allermeisten Textilien auch ein breites Größenspektrum von XS bei den Damen bis 3XL bei den Herren an.

daiberHat sich die Orientierung der Werbetextilhersteller an modischen Schnitten, Farbgebungen und Materialien in den letzten Jahren verstärkt?
Kai Gminder: Früher wurden Unisex-T-Shirts angeboten und mehr nicht. Dann kamen eigene Damen-Modelle hinzu, und mittlerweile wird das Angebot immer breiter und ausgefeilter. Die Einkäufer sind mehr und mehr für modische Trends sensibilisiert worden. Wir haben gerade in diesem Jahr die Erfahrung gemacht, dass unsere sehr modischen Artikel besonders gut nachgefragt werden und sich keinesfalls nur die einfachen Basics als Bestseller erweisen. Unsere raffinierte Double Face-Jacke z.B. gehört mittlerweile zu den Top Five-Produkten in unserem Programm. Und auch die Vintage-Kollektion, die wir eigentlich eher als eine Art Versuchsballon mit in die Kollektion 2013 aufgenommen haben, hat sich als durchschlagender Erfolg herausgestellt. Zum Teil wird diese Entwicklung auch durch die immer kleineren Bestellmengen befördert, die es ermöglichen, immer individueller einzukaufen. Wir Promowearspezialisten orientieren uns daher durchaus immer stärker an den Modetrends. Allerdings gibt es im Modemarkt manche Trends, die nur eine Saison lang anhalten. Das ist jedoch nicht unser Geschäft: Wir wollen keine Kollektion in einem Sommer verkaufen und dann die Lager mit neuer Ware füllen. Wir müssen ja auch z.B. Nachbestellungen gewährleisten können. Für uns besteht daher die Herausforderung, diejenigen Trends aufzugreifen, die auch über drei oder vier Jahre Bestand haben werden. Ich denke, das ist uns mit der Winterkollektion gut gelungen.

www.daiber.de

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2016-10-21T11:34:34+00:0001. Oktober 2013|